Besser Bio?!

Ist Bio wirklich besser? Läuft’s im Bio-Kuhstall wirklich anders und werden auf Bio-Lebensmitteln nicht auch hin und wieder Pestizide gefunden? Ist Bio nicht einfach Luxus, der auf dem Acker zu viel Platz braucht und dem Geldbeutel zu viel abverlangt?
Diese Fragen stellen sich viele, bevor sie zum Bio-Produkt greifen. Als Münchner Familienunternehmen, das seit über 35 Jahren ausschließlich Bio-Lebensmittel verkauft, kennen wir bei VollCorner nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis des Biohandels.
In Besser Bio?! erklären interne und externe Expert:innen, was die Bio-Landwirtschaft anders macht, reflektieren über Fortschritt und Tradition und geben Anekdoten aus Hühnerstall, Produktionshalle & Co. zum Besten. Ein Podcast für alle, die voll informiert sein wollen.
Worauf du dich unter anderem freuen kannst: Mit VollCorner Gründer Willi Pfaff diskutieren wir, ob regional-saisonale Produkte wirklich immer besser sind, Urban Ewald vom Obergrashof erklärt, warum wir samenfeste Sorten brauchen (und natürlich, was das eigentlich ist) und Julian Stephan vom Bicklhof gibt Einblicke in das Leben von Zweinutzungshühnern.
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Bio-Handwerk IV: Mit Liebe gekocht

Am besten schmeckt immer noch selbstgekocht – da sind sich die meisten einig. Doch dafür ist nicht immer Zeit. Wir stellen dir in Teil IV unserer Artikelreihe zum Lebensmittelhandwerk drei Hersteller vor, die eine echte Alternative bieten: in Handarbeit hergestellte Bio-Fertiggerichte mit hochwertigen Zutaten und ohne künstliche Zusätze.
Dass Fertiggerichte zu viel Fett, Zucker und Geschmacksverstärker enthalten und generell wenig nährstoffreich sind, stimmt schon längst nicht mehr. Vor allem im Bio-Bereich glänzen einige Hersteller durch ihr handwerkliches Können, ihre naturbelassenen Rezepte, und natürlich den Geschmack.
Bei Kammergold ist alles vegan und natürlich alles Bio. Um maximalen Geschmack zu garantieren, arbeiten Geschäftsführer Martin Riedel und sein Team besonders gerne mit Röstaromen: Für jedes Gericht rösten sie Zwiebeln in Öl an, tomatisieren sie und löschen alles mit Rotwein ab. Erst dann kommen die weiteren Zutaten dazu. So bringt jedes Gericht ganz viel Umami auf den Teller – aufwärmen und fertig!
Und nicht nur das Kochen, auch das Abfüllen und Etikettieren ist bei Kammergold Handarbeit. Ganz ohne Zuatz- oder Konservierungsstoffe sind sie dank einer innovativen Methode von Kammergold ungekühlt bis zu einem Jahr haltbar. Lust zu probieren? Bei VollCorner findest du alle vier Sorten: Curry, Bolognese, Gulasch und Linsensuppe.
Bei den gefüllten Teigprodukten aus dem Kühlregal von SOTO ist vor allem der Teig wichtig. Nur wenn die Zutaten sorgfältig und genau verwogen und gemischt werden und der Teig behutsam und der Teigmaschine zugeführt wird, stimmt am Ende das Ergebnis. Dieser Vorgang erfordert viel Liebe zum Detail und eine präzise handwerkliche Ausführung.
SOTO verwendet für seine Bio-Produkte nur natürliche Zutaten, bevorzugt aus der Region. Deren Qualität hängt auch von Jahreszeit und Witterung ab. Umso wichtiger ist es, dass die Rezepturen immer mit Handwerksverständnis und einer Portion Fingerspitzengefühl hergestellt werden, damit am Ende die Balance stimmt. Denn die richtige Textur der Mischung ist essentiell für die Formbarkeit der SOTO-Produkte.
Sogar die Gewürzmischungen werden bei SOTO im Haus selbst entwickelt und zusammengemischt. Diese sind wesentliche für den einzigartigen Geschmack der Frühlingsrollen und Co. Ihre Rezeptur ist – so Geschäftsführerin und Gründerin Maria Schramm – "ein gut gehütetes Geheimnis, weshalb nur ausgewählte Personen Zugang zu unserer Gewürze-Schatzkammer erhalten."
„Wir kommen beide aus der gehobenen (veganen) Gastronomie. Dort ist Kochen Handarbeit. Jedes Gericht wird einzeln frisch zubereitet. Es wird auf Zusatzstoffe verzichtet. Diese Qualität haben wir in unsere JooTi-Küche mitgenommen.“ Das erklären Joachim Schwarz und Timo Kreuzer, die Gründer von JooTi. Diese hohen Ansprüche schmeckt man: Würziges Chili sin Carne, cremiges Daal, ihre herbstliche Kürbissuppe und mehr kochen sie täglich frisch aus Zutaten, die Großteils aus Bayern kommen.
Warum nicht einfach seltener, aber dafür größere Mengen kochen? „Wir kochen täglich und in kleinen Mengen. So kommen die Gerichte immer maximal frisch in die Läden. Außerdem können wir damit flexibel auf die Einzelqualität, zum Beispiel bei den Gemüsen, eingehen. Ist die Chili z.B. besonders scharf, kommt davon natürlich etwas weniger ins Curry. Es ist eben jede Ernte anders .“
Besonders wichtig ist ihnen, dass sie zu 100 % Bio und viel vegan kochen und auf Zusatzstoffe verzichten. „Frisches Kochen erfordert immer Fingerspitzengefühl für genau die Lebensmittel, die wir gerade im Topf haben“, erklären die erfahrenen Köche.
Jeder JooTi-Becher, den du im VollCorner-Kühlregal findest, wurde von Hand befüllt. „Das ist ein großer Aufwand, doch für die Qualität vor allem bei unseren Hauptgerichten mit Reis besonders wichtig“, erläutern Joachim und Timo. „Der Reis kommt unten in den Becher, das Gemüse obendrauf. So vermischen sich beide erst beim Erwärmen. Der Reis bleibt bis zum Genuss bissfest – wie frisch gekocht.“
Du möchtest mehr über Lebensmittel aus Handarbeit erfahren? Sieh dir die anderen Artikel in unserer Handwerks-Reihe an:
- Handwerk I: Brot, Brezn und Co.
- Handwerk II: "Exotisch" Fermentiertes von ganz nah
- Handwerk III: Käserei mit Tradition
Entdecke auf unserer Partner-Seite noch mehr großartige Marken und Hersteller, mit denen VollCorner zusammenarbeitet.
Rein regional und rein Bio – könnte München so satt werden?

Wenn es um Lebensmittel aus Bayern geht, denken wohl viele zuerst ans Bier. Hopfen gibt es in und um München natürlich zur Genüge, aber auf dem süddeutschen Boden wächst noch viel mehr. Und immer mehr Menschen greifen zu diesen regionalen Lebensmitteln. Doch könnte sich München auch wirklich rein aus dem Umland ernähren? Eine neue Studie findet auf diese Frage eine klare Antwort.
Werden bei einer rein regionalen Ernährung alle in und um München satt? Dieser Frage geht eine neue Studie des Leibniz-Zentrums Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. vom Februar 2023 nach. Außerdem wollten die Forschenden wissen: Klappt eine rein regionale Ernährung auch, wenn Landwirtschaft nur ökologisch betrieben wird, und alle Moore dem Klima zuliebe wiedervernässt werden?
Die Forschenden haben nicht nur berechnet, ob bei einer rein regionalen Ernährung alle in und um München satt werden können. Sie haben auch verschiedene Szenarien untereinander abgeglichen:
- Rein ökologische versus rein konventionelle Landwirtschaft
- Aktuelle Mengen an Lebensmittelverschwendung versus stark reduzierter Essensabfall
- Traditionelle versus flexitarische Ernährung*
Übrigens: Hopfen wurde wegen seiner wichtigen Bedeutung für die regionale Wirtschaft bei den Berechnungen ausgeschlossen.
Das wichtigste Ergebnis: Ja! Wir könnten uns in München rein regional und rein bio ernähren.
Zwar wird für ökologische Landwirtschaft erstmal mehr Fläche benötigt. Der Umkreis, aus dem wir die Lebensmittel beziehen müssten, damit alle satt werden, ist also etwas größer als bei konventioneller Landwirtschaft. Doch wenn die Münchner:innen sich klimafreundlicher ernähren – sprich: weniger Fleisch und weniger Lebensmittel im Müll – wird dieser Umkreis wieder kleiner; kleiner sogar als mit konventioneller Landwirtschaft bei einem Status Quo in Sachen Fleischkonsum und Lebensmittelverschwendung.
Wir von VollCorner tun unseren Teil, indem wir Münchner:innen die Produkte anbieten, die es möglich machen: Wann immer wir können, beziehen wir unsere Produkte regional und haben eine große Auswahl an veganen und vegetarischen Bio-Fleischersatzprodukten, die es leichter machen, statt zu Leberkäs mal zu Soja zu greifen. Mit einem Stück Allgäuer Tempeh der tempehmanufaktur zum Beispiel bekommst du deine Dosis gesunder Hülsenfrüchte und gleichzeitig einen deftigen Fleischersatz.
Fazit: Auch bei rein ökologischer Landwirtschaft produziert das Land um München mehr als genug Lebensmittel für alle Anwohner:innen. Es ist also keinesfalls notwendig, durch konventionelle Landwirtschaft die Fläche „effizienter“ zu nutzen, um lokal alle zu ernähren.
Im Modell wird übrigens davon ausgegangen, dass exotische Güter wie Kaffee, Kakao und Bananen weiterhin importiert werden.
Ein weiteres Ergebnis der Modellstudie, das Klimaschützer:innen optimistisch stimmen dürfte: Bayern braucht keine trockengelegten Moore als Anbaufläche, um mit ökologischem Landbau alle zu versorgen. Hier fassen wir euch die wichtigsten Zahlen und Erkenntnisse zusammen:
- Bei einer regionalen Versorgung innerhalb von Oberbayern, Niederbayern und Schwaben bleibt mehr als genug für den lokalen Verbrauch übrig: Wir könnten – selbst wenn alles bio ist – etwa 1,2-mal so viel produzieren, wie wir lokal verbrauchen.
- Wenn jede:r im Schnitt nur noch halb so viele Tierprodukte und dafür doppelt so viel Gemüse sowie mehr Hülsenfrüchte und Nüsse isst, könnten wir konventionell 172 % und rein ökologisch sogar 165 % von dem produzieren, was wir verbrauchen.
- Wenn alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette, von Landwirt:innen bis Verbraucher:innen, Lebensmittelabfälle weitgehend vermeiden, bleibt 25 % mehr Fläche für alternative Nutzung oder den Naturschutz übrig.
- Moorflächen werden derzeit mitunter für die Landwirtschaft genutzt. Doch dafür mussten sie trockengelegt werden. Das führt dazu, dass sie ihre wichtigere Funktion nicht mehr ausfüllen können: Im natürlichen, nassen Zustand sind Moore ausgezeichnete Kohlenstoffspeicher. Dem Klimaschutz zuliebe müssen wir alle Moore wiedervernässen. Das würde das der bayerischen Fähigkeit, sich selbst zu versorgen, auch kaum schaden (9,89% bzw. 7,25%).
Selbst wenn das Münchner Umland diese ehemaligen Moorflächen als Anbaufläche ‚verliert‘, könnten Landwirt:innen also noch genug für den lokalen und den globalen Markt produzieren – an den Weltmarkt gehen dann etwa 10 bis 50 % der regional verkauften Menge. Ein Beispiel: Pro 10 Kilo innerhalb Münchens verkauftem Spargel könnten ein bis fünf Kilo in andere Regionen Deutschlands gehen.
Wusstest du, dass Öko-Landbau jährlich Milliarden spart? Lies mehr darüber in unserem Beitrag: Warum Bio kein Luxus ist
Der Grüne Bundestagsabgeordnete Karl Bär, Auftraggeber der Studie, sagt dazu: „Frisch geerntete, kurz transportierte Bio-Lebensmittel aus lokaler Landwirtschaft sichern Arbeitsplätze, die Versorgung in Krisenzeiten und gute Beziehungen von Stadt und Land. Die Studie ist mehr als eine theoretische Berechnung; sie ist eine Einladung, etwas zu verändern.“
Zusammengefasst heißt das: Als Münchner:in regionale Produkte aus Öko-Anbau zu kaufen, lohnt sich! Denn damit unterstützt du Betriebe, die auf kurze Lieferwege und eine umweltfreundliche Bewirtschaftung unserer Flächen achten. Und gerade darauf legt VollCorner seit seiner Gründung 1988 besonderen Wert. Auf unserer Netzwerk-Karte kannst du genau sehen, woher wir unsere Produkte aus dem Umland beziehen. Bei VollCorner findest du zum Beispiel Demeter-Eier vom Bicklhof aus Peiting, Bio-Apfelsaft aus dem Isarhügelland vom Biohof Wimmer, sowie Honig, Edelbrände und Essig vom Bienenhof Pausch aus Scheyern, und vieles mehr!
Außerdem hilfst du uns bei VollCorner durch deinen Einkauf dabei, faire und sparsame Wertschöpfungsketten aufrechtzuerhalten und gegen Lebensmittelverschwendung anzukämpfen. Wusstest du zum Beispiel, dass wir mit Foodsharing und FoodCaring zusammenarbeiten, damit möglichst keine essbaren Lebensmittel aus unseren Märkten im Müll landen? Lies hier mehr über unser Motto „Teller statt Tonne!“.
*in der Studie definiert durch: halb so viel Konsum von Tierprodukten, doppelt so viel Gemüse, fünfmal so viele Nüsse und 32-mal so viele Hülsenfrüchte
Quelle (Studie hier zum Download): oekomodellregionen.bayern/nachrichten/2699/muenchen-isst-regional
3 Fragen an unseren Sommelier

Schon seit 2015 steht unser Sommelier Nazrul Sandmann uns mit Wissen und Empfehlungen zur Seite. Nicht nur in unserem BioVino in Haidhausen, sondern auch wenn es darum geht, das Wein-Sortiment für unsere Biomärkte zusammenzustellen. Hier verrät er uns, warum er Sommelier geworden ist, obwohl in seiner Heimat kaum Wein getrunken wird.
Sommelier – war das schon immer dein Traumjob?
Ich bin mit 21 aus Bangladesch nach Europa gekommen. In meiner Heimat trinkt man keinen Wein. Deshalb habe ich das erste Mal erst mit 20 auf Reisen einen ganz billigen Wein probiert (lacht). Während meines Studiums in der Schweiz und meiner Ausbildung in einem guten Münchner Hotel (Königshof) bin ich dann auf den Geschmack gekommen. Daraus entwickelte sich eine große Leidenschaft zu gutem Wein und Essen, die ich zum Beruf gemacht habe.
Was gefällt dir besonders an der Arbeit mit Bio-Wein?
Wein ist für mich ein Genuss-Lebensmittel. Umso wichtiger finde ich es, beim Anbau auch die Umwelt zu schonen und auf Chemikalien zu verzichten. Übrigens Bio-Wein enthält oft weniger zugesetzten Schwefel als konventionelle Weine. Deshalb kann es sein, dass man von Bio-Wein weniger Kater-Kopfschmerzen bekommt. Auch ein guter Effekt oder? Die Menge macht natürlich auch den Unterschied.
Braucht ein Sommelier eine übersinnliche Gabe oder kann man das lernen?
Wichtig ist, Komponenten und Rezepturen gut zu kennen und zu wissen, wie etwas zubereitet wird. Denn braten oder grillen ist nicht gleich dünsten. Auch die Beilagen oder die Jahreszeit können wichtige Faktoren sein, um den perfekten Wein auszusuchen. Geschmack und Geruch kann man trainieren, in dem man bewusst an Dingen riecht – von Tomaten, Beeren bis zu Blüten oder Leder. Ich kann nur ermutigen es mal auszuprobieren. In unseren Weinproben kannst du verschiedene Bio-Weine entdecken und beginnen, die Unterschiede zu schmecken.
CarrotCard Spendenaktion

Ihr habt abgestimmt: Wir sammeln dieses Jahr für den Horizont e.V.!
Seit über 25 Jahren unterstützt die Münchner Initiative Kinder und Mütter, die plötzlich auf der Straße stehen. Mit sicherem Wohnraum, Geborgenheit und intensiver Betreuung.
Bis 31.12. hast du die Möglichkeit, deine Carrots für diesen guten Zweck einzusetzen: Für je 500 gesammelte Carrots spenden wir 10 Euro ‒ und verdoppeln am Ende die Summe!
So funktioniert's:
1. Du hast 500 Carrots gesammelt.
2. Teile uns an der Kasse vor Beginn des Kassiervorgangs mit, dass du deine Carrots spenden möchtest.
3. Der Spendencoupon wird durch unsere Kassenmitarbeiter:innen aktiviert.
4. Pro 500 Carrots gehen 10 € an Horizont e.V..
Danke!
Bio-Fleischtheken bei VollCorner

Unser hochwertiges Bio-Fleisch beziehen wir von unseren regionalen Partnern, den Herrmannsdorfer Landwerkstätten aus Glonn, der Tagwerk Bio-Metzgerei aus Niederhummel bei Freising oder Chiemgauer Naturfleisch aus Trostberg.
In diesen VollCorner Biomärkten findest du eine Bio-Metzgertheke:
- VollCorner Allach Franz-Nißl-Str. 41
- VollCorner Nymphenburg/Gern Nederlingerstr. 72
- VollCorner Schwanthalerhöhe Schwanthalerstr. 111
- VollCorner Bogenhausen Warthestr. 1
- VollCorner Gauting Leutstettener Str. 2 – Herrmannsdorfer Landwerkstätten
- VollCorner Solln Wolfratshauser Str. 204 – Herrmannsdorfer Landwerkstätten
Die Voelkel Hygge Tour kommt zu uns!

Ende November bekommen wir Besuch vom Voelkel Hygge Bus Team! Mit einer Vielfalt an Heißgetränken aus der Naturkostsafterei werden sie für wohlig-warme Stimmung sorgen. Am Voelkel Glücksrad warten zudem viele spannende Gewinne darauf, verteilt zu werden.
Hier macht der Voelkel Hygge-Bus Halt:
- 29. November, 10-17 Uhr: Vor dem VollCorner in Allach, Franz-Nißl-Straße 41 in München
- 30. November, 10-17 Uhr: Vor dem VollCorner in Gauting, Leutstettener Str. 2 in Gauting
Für jeden verkauften Punsch oder Glühwein spendet der Bio-Pionier aus dem Wendland auch in diesem Jahr wieder 5 Cent an die Kältehilfen in Deutschland – und schenkt so Menschen ohne Obdach dringend benötigte Wärme.
Ein geselliges Miteinander, leckere Getränke in Bio- und Demeter-Qualität und damit ganz nebenbei noch Gutes tun – das wird ein Fest nach unserem Geschmack. Ob alleine oder zusammen mit Freunden und Familie: Wir freuen uns auf dich!
Genusstag am 12.10.

Schau am Samstag, den 12.10. in unserem großen VollCorner Flagshipstore in der Schwanthalerstr 111 vorbei und lerne viele unserer Partner persönlich kennen!
Von 10:00 bis ca. 18:00 Uhr hast du die Möglichkeit, an den Ständen zahlreicher Bio-Hersteller, Lieferanten und Organisationen Bio-Produkte zu verkosten, die Menschen hinter den Marken kennenzulernen und dich auszutauschen.
Probiere beispielsweise leckere Brot und Backwaren, Käse- und Wurstspäzialitäten, Schokolade, Kaffee, Säfte oder Bier! Unser Vino-Sommelier lädt zu Wein-Verkostungen ein und von Cattier und Primavera kannst du dich zu Naturkosmetik beraten lassen (mehr Infos unten).
Lerne unsere Partner kennen!
Mit dabei sind bekannte Bio-Größen wie Andechser, Voelkel oder bio-verde.
Außerdem viele beliebte VollCorner Lieferanten aus dem Münchner Umland wie Fritz Mühlenbäckerei, First8 Kombucha, Echt Jetzt, Supremo, Riedenburger Brauhaus, Herrmannsdorfer Landwerkstätten, TAGWERK Bio Metzgerei oder ChocQlate.
Hochwertige Wurst-und Käse Spezialitäten gibt's von Pedrazzoli Salumificio und Schilcher Käse.
Zu nachhaltigem Einkaufen & Ernährung austauschen könnt ihr euch außerdem mit
FoodCaring, guudCard oder dem Obergrashof mit seinem Projekt Ökosaat.
Kosmetik-Beratungen
In unserer großen Naturkosmetikabteilung sind außerdem Cattier und Primavera vor Ort.
Bei Primavera kannst du bereits vorab online Termine zu einer persönlichen Kosmetikberatung (ca. 30 Min.) buchen! Mehr Infos gibt's auf den Aufstellern in unseren Kosmetikabteilungen oder hier.
Der Markt bleibt während des Genusstags regulär für den Einkauf geöffnet. Somit kannst du deinen Einkauf mit der Verkostung von Bio-Produkten verbinden.
Wir freuen uns sehr über deinen Besuch!
Eier vom Zweinutzungshuhn

Schon lange setzen sich unsere VollCorner Eierlieferanten dafür ein, unabhängig von der Rasse auch die Brudergockel mit aufzuziehen. Unser Partner Bicklhof in Peiting geht nun noch einen Schritt weiter: Mit Zweinutzungshühnern.
Ab Mitte September 2024 bieten wir die besonderen Eier auch in unseren VollCorner Biomärkten an - zunächst in unseren Filialen Dom-Pedro-Straße, Nederlinger Straße, Gauting, Schwanthalerstraße, Warthestraße, Wolfratshauser Straße und Würmtal Straße.
• Heute werden i.d.R. unterschiedliche Hühnerrassen verwendet, je nachdem, ob für Eier oder Fleisch.
• Das bedeutet, dass bei Lege-Rassen oft nur weibliche Tiere leben dürfen, denn die (Bruder-)Hähne dieser Rassen setzen kaum Fleisch an.
• Bei Zweinutzungs-Rassen ist das anders: Die Hennen liefern Eier, die Gockel Fleisch.
• Zusätzlich sind diese nicht auf Hochleistung gezüchtet und können so ein artgerechteres Leben mit weniger Leistungsdruck führen.
• Für Betriebe wie den Bicklhof ist das auch ein doppelter Wert, sie können von einer Rasse sowohl Legehennen als auch Masthähnchen aufziehen.
• Nach dem Motto „Klasse statt Masse“ entstehen so Eier und Fleisch in hoher Qualität – und mit mehr Tierwohl.
Greift zu, gemeinsam können wir dieses Engagement weiter vorantreiben!
Bio-Handwerk III: Käserei mit Tradition

Käse kommt bei vielen Deutschen fast täglich auf den Teller. Heutzutage ist er meist maschinell gefertigt. Doch in Teil III unserer „Bio-Handwerk“-Artikelreihe möchten wir dir 4 Sennereien und Käsereien vorstellen, die noch handwerklich käsen und die Tradition aufrechterhalten.
Nur aus bester Bio-Heumilch und ganz ohne problematische Zusatzstoffe wie Antibiotika entstehen in der Allgäuer Käsküche Isny seit 1998 Käse, Joghurt Quark und anderen Spezialitäten aus Kuhmilch.
Heumilchkäserei bedeutet, dass weder Silofutter hergestellt noch verfüttert wird. Im Winter erhalten die Kühe nur Heu, und von Frühjahr bis Herbst grasen sie auf saftigen, artenreichen Weiden. Dadurch bleiben große Teile der Wiesen als Lebensraum für Kleintiere und Insekten erhalten, was der Natur zugutekommt.
Bei VollCorner findest du die beiden schnittfesten Sorten Blütenzauber, umhüllt mit Rosenblüten, Lavendel, Korn- und Ringelblumen, und den charaktervollen Allgäuer Bockshornklee.
Johann Huber und sein Team verarbeiten täglich rund 4.000 Liter Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch – und zwar in sorgfältiger Handarbeit. Geschöpft und affiniert wird von ihm und seinem Team von Hand, damit der Käse möglichst wenigen mechanischen Belastungen ausgesetzt ist. Die Milch wird nicht – wie in der Industrie üblich – homogenisiert, sondern bleibt möglichst naturbelassen.
Doch handwerkliches Arbeiten und Innovation widersprechen sich für „den Anderlbauer“ nicht: Besonders bei den Ziegen- und Schafskäsesorten überrascht er immer wieder mit kreativen Gewürz- und Kräuterkombinationen.
Bei VollCorner findest du zum Beispiel einen Kräuter-Schafscamembert mit Schnittlauch, Rosmarin, Thymian, Majoran und mehr.
Die Sennerei Nufenen in den Schweizer Alpen verkörpert handwerkliche Tradition und naturverbundenes Arbeiten. Inmitten einer idyllischen Berglandschaft wird hier noch von Hand geheut und gekäst.
Wo nötig und nützlich, setzt die Sennerei auch modernste Technik ein: Melkroboter ermöglichen den Kühen, sich ganz nach ihrem Bedarf melken zu lassen. Die Tiere werden respektvoll behandelt, dürfen ihre Kälber ganz natürlich auf der Weide gebären und bekommen ganzjährig Heu und Wildkräuter.
So entstehen Käsespezialitäten wie der Mutschli Alpkäse (enthältlich in der Warthestr., Gauting, Augustrenstr.), ein vollfetter Käse aus aufgerahmter Heumlich, oder eine der beliebtesten Käsesorten bei VollCorner, der Viamala Bergkäse.
In der Schaukäserei Wiggensbach kann man dem Käse-Handwerk zuschauen, seine Ergebnisse verkosten und sich im Verkaufsladen gleich noch ein paar Stücke Bio-Käse mitnehmen.
Durch eine Glasscheibe kann jede:r Besucher:in den Käser:innen bei ihren Arbeitsschritten zusehen. In dem Käse, der dort entsteht, wird ausschließlich verbandszertifizierte Bio-Heumilch verarbeitet – zusammen natürlich mit ausgesuchten Grundstoffen und Gewürzen.
Neben den hochwertigen Zutaten sind es die traditionelle handwerkliche Verarbeitung sowie die biologische Reifung im Ziegelgewölbekeller, die für den einzigartigen Geschmack der Wiggensbacher Käse sorgen.
In deinem VollCorner findest du zum Beispiel den Gute Laune Käse, umhüllt mit Knoblauch, Bärlauch, Basilikum und anderen Gewürzen oder der Urige Allgäuer.
Du möchtest mehr über Lebensmittel aus Handarbeit erfahren? Sieh dir die anderen Artikel in unserer Handwerks-Reihe an:
Entdecke auf unserer Partner-Seite noch mehr großartige Marken und Hersteller, mit denen VollCorner zusammenarbeitet.










