VollCorner Newsletter vom 16.11.2020

Zu den Festtagen darf’s ein besonderer Tropfen sein? Davon finden Sie in unseren VollCorner Weinabteilungen und in unserem Bio-Weinhandel VollCorner Vino in Haidhausen jede Menge!
Für die Weihnachtszeit haben unsere Vino-Sommeliers Ihnen spannende Wein-Angebote zusammengestellt. Außerdem gibt Vino Sommelier Maximilian Bauer in einem Kurz-Interview Empfehlungen rund um's Festtagsmenü und Silvester. Mehr dazu in unserem aktuellen Newsletter!

Weitere Themen:

  • La Spinosa: Wein von guten Freunden
  • Jetzt Bio-Festtagsbraten vorbestellen!
  • NATÜRLICH: Säfte vom Ammersee
  • Tipp: Schokofahrt-Schoko
  • Rezept: "Gockel au vin" mit Rotwein
  • Aktuelle Angebote

Tipps vom Sommelier

Zu den Festtagen darf’s gerne mal ein besonderer Wein sein? Davon finden Sie in unseren VollCorner Weinabteilungen jede Menge. Mittlerweile sind das so viele, dass sie sogar einen eigenen Laden füllen: Unseren Bio-Weinhandel VollCorner Vino in Haidhausen.

Hier finden Sie rund 450 ausgewählte Weine und Spirituosen aus ökologischem Anbau, die wir direkt von unseren Partner-Weingütern importieren, mit denen wir seit Jahren eng zusammenarbeiten.  Damit Sie da nicht den Überblick verlieren, stehen Ihnen unsere Sommeliers mit Tipps und Empfehlungen zur Seite. Und nicht nur das: Ihren neuen Weinvorrat bringen wir Ihnen bei Bedarf sogar ganz ohne Schlepperei bis an Ihre Haustüre – am liebsten CO2-neutral mit dem Lastenrad. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Für die passende Bio-Weinbegleitung in der Adventszeit und zum Fest hat unser Vino-Team sich in diesem Jahr wieder ins Zeug gelegt, und Ihnen spannende Wein-Angebote zusammengestellt.

Für alle, die daheim schon eine Vorauswahl treffen wollen, hat Vino-Sommelier Maximilian Bauer ein paar Empfehlungen:

1. Hast du persönliche Favoriten in unseren Wein-Angeboten?
Maximilian:
Oh ja, da sind einige Spitzenweine dabei. Sehr zu empfehlen ist der Loacker Rosso di Montalcino, der mehr als ein Jahr im Holzfass gereift ist. Ein echtes Highlight ist natürlich der Vincent Couche Champagner.

2. Was macht diesen Champagner denn so besonders?
Maximilian: Die Champagner-Herstellung ist keine einfache Aufgabe für einen Kellermeister, dahinter steckt immer besonders viel Mühe. Denn er benötigt gleich zwei Gärungen, die erste um einen Grundwein herzustellen und die zweite dann in der Flasche. Der Vincent Couche Champagner verbringt in dieser Flasche bis zu 5 Jahre auf dem Hefesediment. So bildet er ein einzigartiges Geschmacksprofil nach Marzipan, Pflaume und Apfel. Auch beim Anbau werden keine Mühen gescheut, denn Vincent arbeitet nach strengen Demeter-Richtlinien. Ein besonderer Aperitif!

3. Apropos Aperitif. Hast du einen Tipp für einen spritzigen Drink vorneweg?
Maximilian: Dieses Jahr haben wir bei uns einen Riesling Gin Fusion ausgeschenkt. Dazu haben wir 4 cl Duke Rough Gin, 20 cl Halbtrockenen Riesling vom Weingut Fuchs Jacobus, einen Spritzer Limettensaft und ein Stück Limette mit Eis in ein Glas gegeben und das Ganze mit Mineralwasser aufgefüllt.

4. Wieviel Wein sollte man denn pro Person bei einem 3-Gang Menü einplanen?
Maximilian: Kommt natürlich auf die Trinkfestigkeit der Gäste an. Ich würde etwas großzügiger rechnen! Eine Flasche pro Person für das komplette Menu ist ein guter Richtwert, also etwa ein Glas Wein - pro Person und pro Gang.

5. Was würdest du denn zum Weihnachtsbraten empfehlen?
Maximilian:
Grundsätzlich passen alle Roten aus unseren Angeboten gut zu einem Braten. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, deswegen liegt uns eine individuelle Beratung im Vino immer sehr am Herzen. Wenn Sie schon ein bestimmtes Gericht im Kopf haben, suchen wir gerne mit Ihnen gemeinsam einen Wein aus, der genau auf Ihre Vorlieben und die Zutaten abgestimmt ist!

6. Hast du auch eine Empfehlung zum Dessert?
Maximilian: Das hängt natürlich von der Art des Desserts ab. Unser Riesling vom Weingut Fuchs Jacobus passt zum Beispiel gut zu Bratapfel oder Crème Brûlée. Ein kräftiger Wein mit angenehmer Fruchtnote wie Aprikose, Apfel und Zitrus mit einer lebendigen Säure. Wer's lieber herzhaft mag, kann diesen Wein übrigens auch gut zur Käseplatte servieren!

7. Sollte man für jeden Wein ein neues Glas nehmen oder kann man einfach nachschenken?
Maximilian: Nachschenken ist kein Problem, solange man bei der gleichen Farbe bleibt. Die Gläserwahl hingegen macht aber je nach Sorte schon einen merklichen Unterschied. Verschiedene Weine brauchen verschieden viel Platz im Glas, um ihr Aroma zu entfalten. Das liegt daran, dass der eine Wein mal mehr und der andere mal weniger Sauerstoff benötigt. Ein kräftiger Chardonnay kann auch durchaus aus einem Rotweinglas getrunken werden und ein kräftiger Cremant aus einem Weisswein Glas.

8. Noch eine Frage zum Schluss: Wie findet ihr die vielen guten Weine eigentlich immer?
Maximilian:
Unser Sortiment wandelt sich ständig. Da wir die meisten Weine direkt von den Weingütern beziehen, haben wir einen sehr engen Kontakt zu unseren Winzern und sind gut informiert über besondere Weine, Jahrgänge oder wenn unsere Winzer Sonderabfüllungen rausgberacht haben. Es bleibt spannend!

Danke für die Tipps, Maximilian! Wenn Sie weitere Fragen haben oder auf der Suche nach einem bestimmten Wein zum Fest sind, schauen Sie am besten persönlich im Vino vorbei. Unsere Sommeliers Nazrul und Maximilian freuen sich auf Ihren Besuch.

Tipp: Übrigens bei unseren geführten Vino-Weinproben und unseren Winzerabenden in unserem Bio-Restaurant La Trattoria haben Sie die Gelegenheit, die Winzer einmal persönlich kennen-zulernen. Aktuell pausieren sie coronabedingt, wir halten Sie dazu auf unserer Website und in unserem Newsletter auf dem Laufenden!


Faire "München Schokolade"

Fairtrade-Stadt München: Schokolade für den Regenwald

Unsere Heimatstadt München gehört auch deshalb zu den lebenswertesten des Landes, weil sie sich für den Klimaschutz und fairen Handel engagiert. Als Fairtrade-Stadt zählt München zu über 1.700 europäischen Städten und Landkreisen, die sich dafür einsetzen, den Amazonas Regenwald zu erhalten.

Eine wichtige Mission! Denn obwohl dieser eine Schlüsselrolle für das Weltklima spielt, wurden im gesamten Amazonasbecken in den letzten fünfzehn Jahren durch tägliche Abholzung und Brandrodung mehr als 550.000 km² lebendiger Regenwald zerstört – ein Gebiet fast 1,5 mal so groß wie Deutschland. Die brutalen Eingriffe vernichten nicht nur das Ökosystem, sondern auch den Lebensraum indigener Völker, wie die Asháninka, dem größten Regenwaldvolk in Peru.

1997 wurde die Klimapartnerschaft München-Asháninka ins Leben gerufen. München brachte seitdem viele Förderprojekte im Regenwald auf den Weg. Die "München Schokolade", die Sie auch in unseren VollCorner Regalen finden, ist ein Projekt der Fairtrade Stadt München.

Neues Design aus Schulwettbewerb

Seit diesem Herbst gibt es eine neue "München Schokolade" von dem Fairhandels-Unternehmen GEPA in den Sorten Vollmilch und Zartbitter. Außerdem wurden die Tafeln in ein neues, modernes Design gehüllt, das ein Schüler der städtischen Berufsschule für Farbe und Gestaltung im Rahmen eines Schulwettbewerbs entworfen hat. Die schöne Verpackung wird übrigens in einer Werkstatt für Integration und Rehabilitation in Handarbeit fertig gestellt.

Mit dem Kauf einer Tafel bio-fairer München Schokolade unterstützen Sie Wiederaufforstungsprojekte im Amazonas-Regenwald und Asháninka Dorfgemeinschaften bei der Sicherung ihrer Lebensgrundlage - dem Amazonas Regenwald. Ein Projekt zum Erhalt der „grünen Lunge der Erde“!


Faire Bio-Vanille

Wussten Sie, dass Bourbon Vanille zu den wertvollsten Gewürzen der Welt gehört? Ist sie auch noch fair gehandelt und Bio, wie die Bourbon Vanille von Rapunzel, verfeinern Sie Kuchen, Plätzchen und Co. mit einem echten Schatz. Die Schoten aus dem firmeneigenen Rapunzel HAND IN HAND-Programm geben den Anbaupartnern auf den Komoren neue Perspektiven durch eine faire Zusammenarbeit.

Faire Bio-Vanille von den Komoren

Mit ihren Palmenstränden, Vulkanlandschaften und Mangrovenwäldern sieht's auf den Komoren aus wie im Paradies. Der kleine Inselstaat im indischen Ozean ist die Heimat der Rapunzel Bio-Vanille. Angebaut werden die Schoten von Bauern aus sechs Dörfern, die genossenschaftlich zusammenarbeiten und ihre Ernte an den kleinen Verarbeitungsbetrieb Vaniacom verkaufen. Vaniacom ist der Rapunzel HAND IN HAND-Partner für die Bourbon Vanille und wurde von Inhaberin Sitti Chihabiddine ins Leben gerufen.

Fairer Handel schafft neue Perspektiven

Sitti Chihabiddine setzt sich gemeinsam mit Rapunzel tatkräftig dafür ein, den Menschen eine Zukunft in ihrer Heimat zu geben. Denn so paradiesisch die Inseln sind, sie sind auch arm und viele Einwohner verlassen die Heimat, um ihr Glück im Ausland zu suchen.

Umso wichtiger ist es, die Einheimischen durch fairen Handel zu unterstützen und der Verkauf der Ernte jedem einzelnen Bauern zugute kommt. Auch die Sozialleistungen wie bezahlter Mutterschutz oder eine Krankenversicherung, die Vaniacom den MitarbeiterInnen anbietet, sind keine Selbstverständlichkeit.

Vanillebestäubung: Sorgfältige Handarbeit

Bei einem Besuch auf den Komoren konnte das Einkaufs-Team von Rapunzel selbst miterleben, wie viel Arbeit und Sorgfalt hinter dem Gewürz stecken. Das liegt nicht nur daran, dass Vanille eine Orchideenart ist, die sehr anspruchsvoll ist.

Um Vanilleschoten überhaupt ernten zu können, muss jede Pflanze traditionell von Hand bestäubt werden. Denn die wenigen Bienen- und Kolibriarten, die die Vanille natürlich bestäuben, kommen nur in Mexiko vor. Weil jede Blüte nur etwa acht Stunden lang geöffnet ist und dann bereits wieder verblüht, erfordert dieser Schritt volle Aufmerksamkeit.

Geerntet werden die reifen Schoten von den Bauern noch grün und unaromatisch. Die Fermentation und Trocknung übernimmt Vaniacom. Auch hier sind jede Menge Sorgfalt und Geduld gefragt. Einen interessanten Einblick in die einzelnen Verarbeitungsschritte und mehr Infos rund um Vaniacom finden Sie hier!

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Genuss dieses wertvollen Guts, das von den Einheimischen übrigens auch das Gold der Komoren genannt wird!

 

 


Unsere Kürbis-Sorten im Überblick

Sie sind orange, gelb oder grün, rund oder oval, riesengroß oder winzig: Kürbisse. Das herbstliche Fruchtgemüse sieht nicht nur aus wie kleine Kunstwerke: Es ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen (u.a. Beta-Carotin, Vitamin C und Kalium) und ist ein kalorienarmer Sattmacher. Obendrein sind Kürbisse Alleskönner in der Küche. Kein Wunder, dass die Kulturpflanze, die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt, schon seit Jahrtausenden geschätzt wird!

Dank unserer TAGWERK Bio-Gärtner finden Sie jetzt die verschiedensten Sorten in unseren VollCorner Obst- und Gemüseabteilungen. Unsere regionalen Hokkaido- und Butternutkürbisse bekommen wir jetzt im Herbst vom Biohof Fuchs aus Schrobenhausen.

Weil man da vor lauter Kürbissen leicht den Überblick verliert, stellen wir Ihnen als Einkaufshilfe 6 Kürbisarten vor. Außerdem verraten wir Ihnen praktische Küchentipps und köstliche Rezepte von herzhaften Kürbisgnocchi bis süßem Kürbiskuchen.

Hokkaidokürbis

Er ist in Deutschland der beliebteste Kürbis. Sein Name kommt von der japanischen Insel Hokkaido, seiner ursprünglichen Heimat. Verwendet wird er gerne für Suppen, Currys, Kuchen, Aufläufe oder Ofengemüse.
Geschmack: Mild, leicht süßlich
Schale:
Kann mitgegessen werden

Butternutkürbis

Der birnenförmige, hellgelbe Kürbis gehört wie der Muskat zu den Moschuskürbissen. Ursprünglich stammt er aus Amerika. Er punktet mit jeder Menge Fruchtfleisch und wenig Kernen und eignet sich ideal zum Backen, für Süßspeisen, Pürees oder Aufläufe.
Geschmack: Süßlich, nussig, feines Butteraroma
Schale: Eher hart, bei Gerichten mit kurzer Garzeit besser schälen

Spaghettikürbis

Er eignet sich hervorragend als leichte Pasta- Alternative. Denn sein faseriges Fruchtfleisch zerfällt nach dem Garen in einzelne »Nudeln«, die zusammen mit einer leckeren Sauce an Spaghetti erinnern.
Geschmack: Mild, leicht nussig, erinnert an Zucchini
Schale: Hart, nicht essbar. Dafür eine schöne »Nudelschüssel«, aus der Sie nach dem Garen die Kürbisspaghetti ziehen können.

Muskatkürbis

Mit seiner gerippten Form macht er schon optisch was her. Er gehört zu den Moschuskürbissen und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Sein Inneres ist saftig und hat verhältnismäßig wenig Kerne. Gut als Ofengemüse, in Süßspeisen, Suppen oder eingelegt.
Geschmack: Fruchtig, leicht säuerlich, Muskatnote
Schale: Eher hart, bei Gerichten mit kurzer Garzeit besser schälen

Patissonkürbis

Er ist weiß, dunkelgrün oder gelb und hat eine flache Form, die ihm den Spitznamen »Ufo-Kürbis« eingebracht hat. Der Patisson gehört zu den ältesten Sorten und soll schon von den Inkas angebaut worden sein. Am besten in Gerichten mit kräftigen Gewürzen oder geraspelt im Salat.
Geschmack:
Dezenter Eigengeschmack
Schale: Kann mitgegessen werden

Bischofsmütze

Mit seinen Mustern und seiner »Haube« sicher einer der dekorativsten Kürbisse. Ursprünglich kommt er aus Amerika. Dank seiner Form eignet er sich ideal zum Füllen. Die mehlige Konsistenz ist auch eine gute Grundlage für Suppen und Pürees.
Geschmack: Süßlich, leicht nussig
Schale: Hart, nicht essbar

Je nach Verfügbarkeit haben wir oft auch weitere Sorten wie Futsu Black, Rondini oder große Halloweenkürbisse im Sortiment.

4 praktische Kürbis Küchentipps

1. Bei trockener, luftiger Lagerung und ca. 10–14 °C können Sie ganze Kürbisse über viele Wochen aufbewahren.

2. Angeschnittener Kürbis lässt sich im Tiefkühlfach aufheben. Einfach in rohen Würfeln oder gegart & püriert einfrieren.

3. Einen harten Kürbis zu zerteilen ist gar nicht so einfach. Wenn Sie ohnehin gegartes Kürbisfleisch verarbeiten, können Sie ihn vor dem Schneiden im Ofen etwa 20 Min. vorgaren, dann ist er weicher.

4. Zur Inspiration haben wir hier ein paar leckere Rezepttipps für Sie: Kürbisgnocchi, Kürbiskuchen, Ofenkürbis oder Kürbisflammkuchen.


Wir spenden an das Hospiz Gauting

Für unseren VollCorner in Gauting gab's bei der jährlichen Schrot & Korn Leserwahl »Beste Bio-Läden 2020« eine Goldmedaille – und als Gewinn Lavera Naturkosmetik im Gesamtwert von 1.500,- €. Die hat das Team nun an den Ambulanten Hospizdienst Gauting gespendet.

Marktleiterin Julia Attwell und ihr Team wurden in diesem Jahr mit der Goldmedaille für den Bereich Frische, Molkereiprodukte, Brot und Fleisch und der Bronzemedaille für den Gesamteindruck ausgezeichnet. Die Sieger erhielten von unserem Lieferanten Lavera Naturkosmetik Preise im Gesamtwert von 1.500,- €. Die Kosmetikprodukte hat das Gautinger Team an den Ambulanten Hospizdienst Gauting für PatientInnen und MitarbeiterInnen gespendet.

Nachdem die Übergabe coronabedingt lange nicht stattfinden konnte, war es im August endlich so weit: Unser Gautinger VollCorner Team hatte Besuch von Hospizkoordinatorin Marion Jettenberger, um die Produkte zu überreichen.

Wir bedanken uns bei allen, die ihre Stimme für unseren VollCorner Gauting abgegeben haben und bei Lavera für den tollen Gewinn!

 

 


Tipp: Bio live erleben

Bei den Bio-Erlebnistagen 2020 können Sie einige unserer Partnerbetriebe aus nächster Nähe kennenlernen und Spannendes erleben.

  • Fritz Mühlenbäckerei

    "Handwerkliches Backen"
    Termine: Do, den 10.09., 17.09., 24.09., 01.10. von 18:30 bis 19:30 Uhr
    Beschreibung: Wollten Sie schon immer mal unseren Bäckern während ihrer Arbeit über die Schulter schauen und sehen, wie unsere Backwaren entstehen? Interessiert Sie unsere Unternehmensphilosophie oder haben Fragen zu unseren Produkten? Dann kommen Sie in unsere neue Filiale! Während unsere Baguettes im Ofen backen, steht Ihnen unser Bäcker mit seinem breiten und vielfältigen Wissen über unsere Bio-Produkte und der Herkunft der Rohstoffe gerne zur Verfügung. Zum Abschluss dürfen Sie das frisch gebackene Baguette mit nach Hause nehmen und sich selbst von unseren Produkten überzeugen.
    Anmeldung: 08095 87307317
    Veranstaltungsort: Müllerstr. 46, 80469 München

  • Bettinas Keimbackstube

    "Keimbrot selber backen für Kinder & Erwachsene"
    Termin: Sa, den 12.09. von 09:00 bis 12:00 Uhr
    Beschreibung
    : Den Kindern & Erwachsenen erleben wie ganze Geteidekörner gekeimt werden und daraus KeimBrot gebacken wird.
    Anmeldung: 08629 987 9555
    Veranstaltungsort: Baumham 6, 83349 Palling

  • Herrmannsdorfer

    "Hofführung"
    Termine: jeweils Sa, den 29.08., 05.09., 12.09., 19.09., 26.09., 10.10. von 09:00 bis 12:00 Uhr
    Beschreibung: Bei unserer Hofführung erfährt man nicht nur die Geschichte und Philosophie unseres Unternehmens sondern auch spannende Details über Öko-Landwirtschaft, Schweine- und Hühnerhaltung, über unsere Werkstätten und das gute Handwerk und über die vielen Dinge, die es in Herrmannsdorf gibt. Anmeldung bis Freitag 12 Uhr.
    Teilnahmegebühr: Erwachsene 7 Euro, Kinder 3,50 Euro.

    "Genussführung mit Kostproben"
    Termine: jeweils Sa 29.08., 05.09., 12.09., 19.09., 26.09. jeweils von 11:00 bis 12:30 Uhr
    Beschreibung: Herrmannsdorf mit allen Sinnen genießen. Erfahren Sie alles über die Herrmannsdorfer Werkstätten und die Bio-Landwirtschaft. Vom Acker bis zum Teller, alles unter einem Dach! Lernen Sie die Besonderheiten unserer handwerklich hergestellten Produkte kennen und genießen Sie bei der anschließenden Kostprobe die Lebens-Mittel. Anmeldung bis Freitag 12 Uhr.
    Teilnahmegebühr: Erwachsene 17 Euro, Kinder 8 Euro

    "Kindernachmittag: Apfelkücherl backen"
    Termine: jeweils Sa 05.09., 19.09., 26.09. und Do 17.09. von 15:00 bis 16:30 Uhr Beschreibung: In der Handwerkstatt backen wir Apfelküchlein aus köstlichsten Herrmannsdorfer Äpfeln! Frisch gebacken und noch warm schmecken die kleinen Küchlein am besten. Die Kinder dürfen gerne ihre eigenen Backschürzen mitbringen und eine kleine Dose für die restliche Küchlein.
    Teilnahmegebühr: 9,50 Euro/Kind (inkl. Getränke)

    "Tierführung"
    Termine: jeweils So 06.09., 20.09.von 11:30 bis 13:00 Uhr
    Beschreibung: Das Schönste in Herrmannsdorf sind unsere Tiere! Bei dieser Führung besuchen wir zusammen unsere Schweine und Hühner.
    Teilnahmegebühr: Erwachsene 7 Euro, Kinder 3,50 Euro

    "Führung für Kinder & Eier pflücken im Stall"
    Termin: So 13.09. von 11:30 bis 13:00 Uhr
    Beschreibung: Wir beginnen mit einer einstündigen Führung durch Herrmannsdorf. Anschließend gehen wir zu den Hühnern, wo uns alles über das Herrmannsdorfer Landhuhn berichtet wird. Jedes Kind darf vier frische Eier aus dem Stall sammeln und mit nach Hause nehmen.
    Teilnahmegebühr: Kinder 9,50 Euro, Erwachsene als Begleitperson 7 Euro

    "Kindernachmittag: Gebrannte Walnüsse"
    Termin: Do 08.10 von 15:00 bis 16:30 Uhr
    Beschreibung: Frisch gepflückt schmecken die Walnüsse am besten, dann sind sie schneeweiß und ganz aromatisch. Gemeinsam werden wir uns auf den Weg machen und die Walnüsse sammeln, zurück in der Handwerkstatt werden wir diese von der festen Schale befreien und sie kandieren und brennen. Die Kinder dürfen gerne ihre eigenen Backschürzen mitbringen und eine kleine Dose für die restlichen Leckereien zum Mitnehmen. Für Kinder ab 6 Jahren.
    Teilnahmegebühr: 9,50 Euro/Kind (inkl. Getränke)

    Anmeldung: erlebnis@herrmannsdorfer.de oder telefonisch 08093/9094-0
    Veranstaltungsort: Herrrmannsdorf 7, 85625 Glonn

Das gesamte Programm der Bio-Erlebnistage finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Mitmachen!


VollCorner Newsletter vom 25.08.2020

Über saftige Sandwiches, gesunde Bowls und frische Salate, warmes Ofengemüse, Eintöpfe oder Suppen, Kaffee, Kuchen, Obstsalate und vieles mehr können Sie sich ab sofort in 3 VollCorner Biomärkten freuen: Auf der Schwanthalerhöhe, in Pasing und ganz neu – seit Mitte August – auch in unserem frisch renovierten Biomarkt in Großhadern!

Was Sie auf unseren Deli Speisekarten finden und warum Sie damit sogar den ein oder anderen guten Zweck unterstützen, erfahren Sie in unserem aktuellen Newsletter!

Weitere Themen:

  • Partnerporträt: Supremo - Bio-Kaffee aus Unterhaching
  • Gutschein: Supremo Sommer Espresso
  • Veranstaltungstipp: Bio-Erlebnistage
  • Neue Masken fürs VollCorner Team: Wir schenken Ihnen wieder ein Lächeln
  • Rezept: Saftiger Blaubeerkuchen
  • Aktuelle Angebote 

Hier geht's zu unserem Newsletter!


Interview: Julian Jacobs vom Obergrashof

Ein regelmäßiger Austausch mit unseren Partnerbetrieben bildet das Fundament für unsere Zusammenarbeit. Mit dem Team von der Demeter-Gärtnerei Obergrashof arbeiten wir seit Jahrzehnten eng zusammen. Dabei verbindet uns weit mehr als eine Handelspartnerschaft. Neben unserer Vorliebe für das gute Demeter-Gemüse vom Obergrashof, teilen wir auch die gleichen Werte. Mit Beginn der Hochsaison haben wir  uns mit Julian Jacobs über die Arbeit auf den Gemüsefeldern, die Vorteile von Regionalität und die Wertschätzung von Saisonkräften unterhalten.

Für alle, die euch noch nicht kennen - erzähl mal, was macht ihr auf eurem Hof alles?
Julian Jacobs (Lacht): Wir machen ganz schön viel! Hauptsächlich bauen wir natürlich Gemüse an. Als Demeter-Betrieb ist es uns besonders wichtig, Landwirtschaft in ihrer Gesamtheit umzusetzen. Dazu gehört auch das Zusammenleben mit Tieren, wie unserer Rinderherde. Was uns auch sehr wichtig ist, sind Züchtung und Anbau von samenfesten Sorten, zum Beispiel Karotten oder Kohlrabi. Ich könnte natürlich noch mehr aufzählen, zum Beispiel unsere Workshops und unseren Kindergarten…

Bleiben wir mal beim Gemüseanbau. Was baut ihr alles an?
Julian Jacobs: Wir sind total vielfältig aufgestellt. Unser Schwerpunkt ist Freilandgemüse: Karotten, Salate, Kohlrabi, Brokkoli, Spinat, Pastinaken, Radieserl, Rettich und und und!

Wie geht’s euch denn gerade?
Julian Jacobs:
Wir haben alle Hände voll zu tun! Jetzt ist absolute Hochsaison für Freilandgemüse und wir sind fast 70 Leute auf dem Hof.

Und wie zufrieden seid ihr mit unserem bayerischen Wettergott gerade?
Julian Jacobs:
Dieses Jahr sind wir zufrieden, vor allem weil wir bis jetzt mit keinen starken Hitzeperioden zu kämpfen hatten. Teilweise hat uns der Regen zu schaffen gemacht, weil wir tagelang nicht auf den Acker konnten. Dann müssen wir die Arbeit in gedrängter Zeit nachholen, was auch mal 10-12 Stunden/Tag bedeutet. Die Wetterlage bestimmt unser Arbeiten einfach sehr stark!

Gerade haben wir viele Salate von euch. Auf was dürfen wir uns als nächstes freuen?
Julian Jacobs: Fenchel, Stangensellerie und viele Karotten!

Kannst du kurz erklären welche Schritte die Karotten durchlaufen bis sie in unsere Biomärkte kommen?
Julian Jacobs:
1. Wir werfen Dämme auf und sähen die Möhren darauf aus.

2. Ab dann hält uns die Unkrautregulierung auf Trab. Wir haben zwar Hilfsgeräte, sehr viel müssen wir aber von Hand jäten. Da kommen in einem Team aus 6 Leuten gerne mal 300-400 Stunden pro Hektar zusammen – nur für die Karotten!
Ich finde es aber auch schön, wenn Menschen direkt an der Erde arbeiten, das verleiht dem Gemüse besonderen Wert!

3. Wenn es zu trocken ist, gießen wir regelmäßig.

4. Nach der Ernte geht‘s in die Karotten-Waschmaschine bevor sie sortiert und in Kisten gepackt werden.

Wie lange dauert es bis das Gemüse in unsere Märkte kommt?
Julian Jacobs: Die Karotten kommen von uns zum TAGWERK Großhandel in Garching, der sie euch dann spätestens am nächsten Tag liefert. Das Gemüse kommt also wirklich auf kürzestem Weg vom Feld auf den Teller!

Warum seid ihr eigentlich bei TAGWERK?
Julian Jacobs: Tatsächlich waren wir 1984 einer der ersten TAGWERK-Lieferanten. Uns verbindet eine lange Vergangenheit. Wir finden die Verbindung zwischen uns, TAGWERK und auch euch vom VollCorner für alle Beteiligten ideal. Denn durch die enge Partnerschaft können wir auf außergewöhnliche Situationen gut reagieren, z.B. wenn der Salat das Schießen beginnt und wir dringend ernten müssen. Über eine Salat-Aktion in den VollCorner Biomärkten konnten wir große Verluste vermeiden. Aber natürlich sind uns auch gemeinsame Werte wichtig! Von Anfang an war uns die Wertschätzung von Produkten und ein gemeinsames Denken von Lieferanten, Handel und Konsumenten sehr wichtig. Das sehen wir bei TAGWERK und bei euch vom VollCorner gut verwirklicht!

Wie sieht’s denn eigentlich in der kälteren Jahreszeit aus?
Julian Jacobs: Von den Arbeitskräften ist dann noch ca. ein Drittel da. Von unserer Freilandernte lagern wir viel ein, ansonsten bauen wir zum Beispiel Kresse, Chicoree und Schnittlauch an. Eine Stärke vom TAGWERK-Netzwerk ist auch, dass wir uns untereinander gut ergänzen. Im Winter ist zum Beispiel der Peter Zenker vom Fritzhof aus Hallbergmoos dran!

Seit der Corona-Zeit haben viele Menschen regionale Lebensmittel wieder mehr zu schätzen gelernt. Spürt ihr davon auch etwas?
Julian Jacobs: Wir haben gemerkt, dass der Absatz stark zugenommen hat. Das hat uns gefreut!
Was wir übrigens auch sehr positiv wahrgenommen haben, ist die neue Wertschätzung für unsere Saisonarbeitskräfte. Plötzlich erkennen viele, wie wichtig die Menschen sind, die Jahr für Jahr zu uns reisen, um getrennt von ihren Familien viele Stunden sehr fleißig zu arbeiten. Einige von ihnen begleiten uns schon Jahrzehnte und haben viel zu unserem Hof beigetragen. Ihnen wollen wir an dieser Stelle auch nochmal danken!

Danke für das Interview! Wir freuen uns auf einen weiteren Sommer mit viel knackfrischem Demeter-Gemüse von euch.


Wenn Fleisch, dann Bio!

Wer heute noch zu konventionellem Discounter-Billigfleisch greift, muss sich über die Nebenwirkungen klar sein: Tierleid in industriellen Mastanlagen, Grundwasser- und Umweltschäden durch Überdüngung und kritische Bedingungen in industriellen Schlachtbetrieben. Warum das in unseren Bio-Betrieben anders ist, erfahren Sie hier.

Ökologische Tierhaltung: Flächengebunden
Oberstes Prinzip im ökologischen Landbau ist ein möglichst geschlossener Betriebskreislauf durch die Kombination von Pflanzenbau und Tierhaltung auf dem Hof. Dabei dienen die Pflanzen als Tierfutter, während die Ausscheidungen der Tiere als Dünger auf den Feldern ausgebracht werden.

Die Anzahl der gehaltenen Nutztiere richtet sich in Bio-Betrieben nach der Größe der bewirtschafteten Fläche - das nennt man flächengebundene Tierhaltung. Um Boden, Grundwasser und Oberflächengewässer nicht zu belasten, ist die Anzahl der Tiere auf der Fläche begrenzt.

Grundlegend für die Berechnung der zulässigen Tierzahl ist die Menge an Stickstoff, die mit den Ausscheidungen der Tiere jährlich auf der Fläche verbleiben darf. Als Formel gilt: Der maximal zulässige Tierbesatz darf zwei Großvieheinheiten pro Hektar bzw. das Äquivalent von max. 170 kg Stickstoff pro Jahr und Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche nicht überschreiten. Das entspricht beispielsweise zwei Milchkühen, 14 Mastschweinen oder 230 Legehennen.

Tierhaltung: Natürlichen Bedürfnissen folgend
Die Tierhaltung auf einem ökologisch wirtschaftenden Betrieb nimmt Rücksicht auf die natürlichen Bedürfnisse der Tiere. Dazu gehören zum Beispiel der Kontakt zu Artgenossen, ausreichend Platz und Auslauf, frische Luft und Tageslicht. Gefüttert werden die Tiere ausschließlich mit ökologisch erzeugten Futtermitteln. Das Futter wird im Betrieb selbst erzeugt oder stammt von anderen Bio-Höfen. Verboten sind chemisch-synthetisch hergestellte Futterzusätze und genverändertes Futter, wie z.B. Soja aus Südamerika.

Medikamente dürfen nicht prophylaktisch verabreicht werden. Verboten ist auch die Gabe von Hormonen oder leistungsfördernden Substanzen. Eingriffe, wie das Stutzen der Schnäbel oder das Kupieren der Schwänze, sind nicht zugelassen.

Wertschätzend: Unsere Bio-Metzgereien
An unseren Bio-Fleischtheken oder in unseren SB-Kühlregalen finden Sie Bio-Fleisch von unseren regionalen Bio-Metzgereien: Herrmannsdorfer aus Glonn, Tagwerk Bio-Metzgerei aus Niederhummel bei Freising und Chiemgauer Naturfleisch aus Trostberg. Genau wie wir legen die Betriebe Wert auf einen respektvollen Umgang mit Mensch und Tier.

Kurze Transporte in kleinen Tiergruppen zu den regionalen Schlachthöfen ersparen den Tieren lange, leidvolle Viehtransporte. Nach der Fahrt gibt man den Tieren in hofeigenen Ställen Zeit, um sich zu erholen und damit eine stressarme, respektvolle Schlachtung zu gewährleisten – eine weitere Grundlage für eine hohe Fleischqualität.