Unsere Kürbis-Sorten im Überblick

Sie sind orange, gelb oder grün, rund oder oval, riesengroß oder winzig: Kürbisse. Das herbstliche Fruchtgemüse sieht nicht nur aus wie kleine Kunstwerke: Es ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen (u.a. Beta-Carotin, Vitamin C und Kalium) und ist ein kalorienarmer Sattmacher. Obendrein sind Kürbisse Alleskönner in der Küche. Kein Wunder, dass die Kulturpflanze, die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt, schon seit Jahrtausenden geschätzt wird!

Dank unserer TAGWERK Bio-Gärtner finden Sie jetzt die verschiedensten Sorten in unseren VollCorner Obst- und Gemüseabteilungen. Unsere regionalen Hokkaido- und Butternutkürbisse bekommen wir jetzt im Herbst vom Biohof Fuchs aus Schrobenhausen.

Weil man da vor lauter Kürbissen leicht den Überblick verliert, stellen wir Ihnen als Einkaufshilfe 6 Kürbisarten vor. Außerdem verraten wir Ihnen praktische Küchentipps und köstliche Rezepte von herzhaften Kürbisgnocchi bis süßem Kürbiskuchen.

Hokkaidokürbis

Er ist in Deutschland der beliebteste Kürbis. Sein Name kommt von der japanischen Insel Hokkaido, seiner ursprünglichen Heimat. Verwendet wird er gerne für Suppen, Currys, Kuchen, Aufläufe oder Ofengemüse.
Geschmack: Mild, leicht süßlich
Schale:
Kann mitgegessen werden

Butternutkürbis

Der birnenförmige, hellgelbe Kürbis gehört wie der Muskat zu den Moschuskürbissen. Ursprünglich stammt er aus Amerika. Er punktet mit jeder Menge Fruchtfleisch und wenig Kernen und eignet sich ideal zum Backen, für Süßspeisen, Pürees oder Aufläufe.
Geschmack: Süßlich, nussig, feines Butteraroma
Schale: Eher hart, bei Gerichten mit kurzer Garzeit besser schälen

Spaghettikürbis

Er eignet sich hervorragend als leichte Pasta- Alternative. Denn sein faseriges Fruchtfleisch zerfällt nach dem Garen in einzelne »Nudeln«, die zusammen mit einer leckeren Sauce an Spaghetti erinnern.
Geschmack: Mild, leicht nussig, erinnert an Zucchini
Schale: Hart, nicht essbar. Dafür eine schöne »Nudelschüssel«, aus der Sie nach dem Garen die Kürbisspaghetti ziehen können.

Muskatkürbis

Mit seiner gerippten Form macht er schon optisch was her. Er gehört zu den Moschuskürbissen und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Sein Inneres ist saftig und hat verhältnismäßig wenig Kerne. Gut als Ofengemüse, in Süßspeisen, Suppen oder eingelegt.
Geschmack: Fruchtig, leicht säuerlich, Muskatnote
Schale: Eher hart, bei Gerichten mit kurzer Garzeit besser schälen

Patissonkürbis

Er ist weiß, dunkelgrün oder gelb und hat eine flache Form, die ihm den Spitznamen »Ufo-Kürbis« eingebracht hat. Der Patisson gehört zu den ältesten Sorten und soll schon von den Inkas angebaut worden sein. Am besten in Gerichten mit kräftigen Gewürzen oder geraspelt im Salat.
Geschmack:
Dezenter Eigengeschmack
Schale: Kann mitgegessen werden

Bischofsmütze

Mit seinen Mustern und seiner »Haube« sicher einer der dekorativsten Kürbisse. Ursprünglich kommt er aus Amerika. Dank seiner Form eignet er sich ideal zum Füllen. Die mehlige Konsistenz ist auch eine gute Grundlage für Suppen und Pürees.
Geschmack: Süßlich, leicht nussig
Schale: Hart, nicht essbar

Je nach Verfügbarkeit haben wir oft auch weitere Sorten wie Futsu Black, Rondini oder große Halloweenkürbisse im Sortiment.

4 praktische Kürbis Küchentipps

1. Bei trockener, luftiger Lagerung und ca. 10–14 °C können Sie ganze Kürbisse über viele Wochen aufbewahren.

2. Angeschnittener Kürbis lässt sich im Tiefkühlfach aufheben. Einfach in rohen Würfeln oder gegart & püriert einfrieren.

3. Einen harten Kürbis zu zerteilen ist gar nicht so einfach. Wenn Sie ohnehin gegartes Kürbisfleisch verarbeiten, können Sie ihn vor dem Schneiden im Ofen etwa 20 Min. vorgaren, dann ist er weicher.

4. Zur Inspiration haben wir hier ein paar leckere Rezepttipps für Sie: Kürbisgnocchi, Kürbiskuchen, Ofenkürbis oder Kürbisflammkuchen.


Wir spenden an das Hospiz Gauting

Für unseren VollCorner in Gauting gab's bei der jährlichen Schrot & Korn Leserwahl »Beste Bio-Läden 2020« eine Goldmedaille – und als Gewinn Lavera Naturkosmetik im Gesamtwert von 1.500,- €. Die hat das Team nun an den Ambulanten Hospizdienst Gauting gespendet.

Marktleiterin Julia Attwell und ihr Team wurden in diesem Jahr mit der Goldmedaille für den Bereich Frische, Molkereiprodukte, Brot und Fleisch und der Bronzemedaille für den Gesamteindruck ausgezeichnet. Die Sieger erhielten von unserem Lieferanten Lavera Naturkosmetik Preise im Gesamtwert von 1.500,- €. Die Kosmetikprodukte hat das Gautinger Team an den Ambulanten Hospizdienst Gauting für PatientInnen und MitarbeiterInnen gespendet.

Nachdem die Übergabe coronabedingt lange nicht stattfinden konnte, war es im August endlich so weit: Unser Gautinger VollCorner Team hatte Besuch von Hospizkoordinatorin Marion Jettenberger, um die Produkte zu überreichen.

Wir bedanken uns bei allen, die ihre Stimme für unseren VollCorner Gauting abgegeben haben und bei Lavera für den tollen Gewinn!

 

 


Tipp: Bio live erleben

Bei den Bio-Erlebnistagen 2020 können Sie einige unserer Partnerbetriebe aus nächster Nähe kennenlernen und Spannendes erleben.

  • Fritz Mühlenbäckerei

    "Handwerkliches Backen"
    Termine: Do, den 10.09., 17.09., 24.09., 01.10. von 18:30 bis 19:30 Uhr
    Beschreibung: Wollten Sie schon immer mal unseren Bäckern während ihrer Arbeit über die Schulter schauen und sehen, wie unsere Backwaren entstehen? Interessiert Sie unsere Unternehmensphilosophie oder haben Fragen zu unseren Produkten? Dann kommen Sie in unsere neue Filiale! Während unsere Baguettes im Ofen backen, steht Ihnen unser Bäcker mit seinem breiten und vielfältigen Wissen über unsere Bio-Produkte und der Herkunft der Rohstoffe gerne zur Verfügung. Zum Abschluss dürfen Sie das frisch gebackene Baguette mit nach Hause nehmen und sich selbst von unseren Produkten überzeugen.
    Anmeldung: 08095 87307317
    Veranstaltungsort: Müllerstr. 46, 80469 München

  • Bettinas Keimbackstube

    "Keimbrot selber backen für Kinder & Erwachsene"
    Termin: Sa, den 12.09. von 09:00 bis 12:00 Uhr
    Beschreibung
    : Den Kindern & Erwachsenen erleben wie ganze Geteidekörner gekeimt werden und daraus KeimBrot gebacken wird.
    Anmeldung: 08629 987 9555
    Veranstaltungsort: Baumham 6, 83349 Palling

  • Herrmannsdorfer

    "Hofführung"
    Termine: jeweils Sa, den 29.08., 05.09., 12.09., 19.09., 26.09., 10.10. von 09:00 bis 12:00 Uhr
    Beschreibung: Bei unserer Hofführung erfährt man nicht nur die Geschichte und Philosophie unseres Unternehmens sondern auch spannende Details über Öko-Landwirtschaft, Schweine- und Hühnerhaltung, über unsere Werkstätten und das gute Handwerk und über die vielen Dinge, die es in Herrmannsdorf gibt. Anmeldung bis Freitag 12 Uhr.
    Teilnahmegebühr: Erwachsene 7 Euro, Kinder 3,50 Euro.

    "Genussführung mit Kostproben"
    Termine: jeweils Sa 29.08., 05.09., 12.09., 19.09., 26.09. jeweils von 11:00 bis 12:30 Uhr
    Beschreibung: Herrmannsdorf mit allen Sinnen genießen. Erfahren Sie alles über die Herrmannsdorfer Werkstätten und die Bio-Landwirtschaft. Vom Acker bis zum Teller, alles unter einem Dach! Lernen Sie die Besonderheiten unserer handwerklich hergestellten Produkte kennen und genießen Sie bei der anschließenden Kostprobe die Lebens-Mittel. Anmeldung bis Freitag 12 Uhr.
    Teilnahmegebühr: Erwachsene 17 Euro, Kinder 8 Euro

    "Kindernachmittag: Apfelkücherl backen"
    Termine: jeweils Sa 05.09., 19.09., 26.09. und Do 17.09. von 15:00 bis 16:30 Uhr Beschreibung: In der Handwerkstatt backen wir Apfelküchlein aus köstlichsten Herrmannsdorfer Äpfeln! Frisch gebacken und noch warm schmecken die kleinen Küchlein am besten. Die Kinder dürfen gerne ihre eigenen Backschürzen mitbringen und eine kleine Dose für die restliche Küchlein.
    Teilnahmegebühr: 9,50 Euro/Kind (inkl. Getränke)

    "Tierführung"
    Termine: jeweils So 06.09., 20.09.von 11:30 bis 13:00 Uhr
    Beschreibung: Das Schönste in Herrmannsdorf sind unsere Tiere! Bei dieser Führung besuchen wir zusammen unsere Schweine und Hühner.
    Teilnahmegebühr: Erwachsene 7 Euro, Kinder 3,50 Euro

    "Führung für Kinder & Eier pflücken im Stall"
    Termin: So 13.09. von 11:30 bis 13:00 Uhr
    Beschreibung: Wir beginnen mit einer einstündigen Führung durch Herrmannsdorf. Anschließend gehen wir zu den Hühnern, wo uns alles über das Herrmannsdorfer Landhuhn berichtet wird. Jedes Kind darf vier frische Eier aus dem Stall sammeln und mit nach Hause nehmen.
    Teilnahmegebühr: Kinder 9,50 Euro, Erwachsene als Begleitperson 7 Euro

    "Kindernachmittag: Gebrannte Walnüsse"
    Termin: Do 08.10 von 15:00 bis 16:30 Uhr
    Beschreibung: Frisch gepflückt schmecken die Walnüsse am besten, dann sind sie schneeweiß und ganz aromatisch. Gemeinsam werden wir uns auf den Weg machen und die Walnüsse sammeln, zurück in der Handwerkstatt werden wir diese von der festen Schale befreien und sie kandieren und brennen. Die Kinder dürfen gerne ihre eigenen Backschürzen mitbringen und eine kleine Dose für die restlichen Leckereien zum Mitnehmen. Für Kinder ab 6 Jahren.
    Teilnahmegebühr: 9,50 Euro/Kind (inkl. Getränke)

    Anmeldung: erlebnis@herrmannsdorfer.de oder telefonisch 08093/9094-0
    Veranstaltungsort: Herrrmannsdorf 7, 85625 Glonn

Das gesamte Programm der Bio-Erlebnistage finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Mitmachen!


VollCorner Newsletter vom 25.08.2020

Über saftige Sandwiches, gesunde Bowls und frische Salate, warmes Ofengemüse, Eintöpfe oder Suppen, Kaffee, Kuchen, Obstsalate und vieles mehr können Sie sich ab sofort in 3 VollCorner Biomärkten freuen: Auf der Schwanthalerhöhe, in Pasing und ganz neu – seit Mitte August – auch in unserem frisch renovierten Biomarkt in Großhadern!

Was Sie auf unseren Deli Speisekarten finden und warum Sie damit sogar den ein oder anderen guten Zweck unterstützen, erfahren Sie in unserem aktuellen Newsletter!

Weitere Themen:

  • Partnerporträt: Supremo - Bio-Kaffee aus Unterhaching
  • Gutschein: Supremo Sommer Espresso
  • Veranstaltungstipp: Bio-Erlebnistage
  • Neue Masken fürs VollCorner Team: Wir schenken Ihnen wieder ein Lächeln
  • Rezept: Saftiger Blaubeerkuchen
  • Aktuelle Angebote 

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Interview: Julian Jacobs vom Obergrashof

Ein regelmäßiger Austausch mit unseren Partnerbetrieben bildet das Fundament für unsere Zusammenarbeit. Mit dem Team von der Demeter-Gärtnerei Obergrashof arbeiten wir seit Jahrzehnten eng zusammen. Dabei verbindet uns weit mehr als eine Handelspartnerschaft. Neben unserer Vorliebe für das gute Demeter-Gemüse vom Obergrashof, teilen wir auch die gleichen Werte. Mit Beginn der Hochsaison haben wir  uns mit Julian Jacobs über die Arbeit auf den Gemüsefeldern, die Vorteile von Regionalität und die Wertschätzung von Saisonkräften unterhalten.

Für alle, die euch noch nicht kennen - erzähl mal, was macht ihr auf eurem Hof alles?
Julian Jacobs (Lacht): Wir machen ganz schön viel! Hauptsächlich bauen wir natürlich Gemüse an. Als Demeter-Betrieb ist es uns besonders wichtig, Landwirtschaft in ihrer Gesamtheit umzusetzen. Dazu gehört auch das Zusammenleben mit Tieren, wie unserer Rinderherde. Was uns auch sehr wichtig ist, sind Züchtung und Anbau von samenfesten Sorten, zum Beispiel Karotten oder Kohlrabi. Ich könnte natürlich noch mehr aufzählen, zum Beispiel unsere Workshops und unseren Kindergarten…

Bleiben wir mal beim Gemüseanbau. Was baut ihr alles an?
Julian Jacobs: Wir sind total vielfältig aufgestellt. Unser Schwerpunkt ist Freilandgemüse: Karotten, Salate, Kohlrabi, Brokkoli, Spinat, Pastinaken, Radieserl, Rettich und und und!

Wie geht’s euch denn gerade?
Julian Jacobs:
Wir haben alle Hände voll zu tun! Jetzt ist absolute Hochsaison für Freilandgemüse und wir sind fast 70 Leute auf dem Hof.

Und wie zufrieden seid ihr mit unserem bayerischen Wettergott gerade?
Julian Jacobs:
Dieses Jahr sind wir zufrieden, vor allem weil wir bis jetzt mit keinen starken Hitzeperioden zu kämpfen hatten. Teilweise hat uns der Regen zu schaffen gemacht, weil wir tagelang nicht auf den Acker konnten. Dann müssen wir die Arbeit in gedrängter Zeit nachholen, was auch mal 10-12 Stunden/Tag bedeutet. Die Wetterlage bestimmt unser Arbeiten einfach sehr stark!

Gerade haben wir viele Salate von euch. Auf was dürfen wir uns als nächstes freuen?
Julian Jacobs: Fenchel, Stangensellerie und viele Karotten!

Kannst du kurz erklären welche Schritte die Karotten durchlaufen bis sie in unsere Biomärkte kommen?
Julian Jacobs:
1. Wir werfen Dämme auf und sähen die Möhren darauf aus.

2. Ab dann hält uns die Unkrautregulierung auf Trab. Wir haben zwar Hilfsgeräte, sehr viel müssen wir aber von Hand jäten. Da kommen in einem Team aus 6 Leuten gerne mal 300-400 Stunden pro Hektar zusammen – nur für die Karotten!
Ich finde es aber auch schön, wenn Menschen direkt an der Erde arbeiten, das verleiht dem Gemüse besonderen Wert!

3. Wenn es zu trocken ist, gießen wir regelmäßig.

4. Nach der Ernte geht‘s in die Karotten-Waschmaschine bevor sie sortiert und in Kisten gepackt werden.

Wie lange dauert es bis das Gemüse in unsere Märkte kommt?
Julian Jacobs: Die Karotten kommen von uns zum TAGWERK Großhandel in Garching, der sie euch dann spätestens am nächsten Tag liefert. Das Gemüse kommt also wirklich auf kürzestem Weg vom Feld auf den Teller!

Warum seid ihr eigentlich bei TAGWERK?
Julian Jacobs: Tatsächlich waren wir 1984 einer der ersten TAGWERK-Lieferanten. Uns verbindet eine lange Vergangenheit. Wir finden die Verbindung zwischen uns, TAGWERK und auch euch vom VollCorner für alle Beteiligten ideal. Denn durch die enge Partnerschaft können wir auf außergewöhnliche Situationen gut reagieren, z.B. wenn der Salat das Schießen beginnt und wir dringend ernten müssen. Über eine Salat-Aktion in den VollCorner Biomärkten konnten wir große Verluste vermeiden. Aber natürlich sind uns auch gemeinsame Werte wichtig! Von Anfang an war uns die Wertschätzung von Produkten und ein gemeinsames Denken von Lieferanten, Handel und Konsumenten sehr wichtig. Das sehen wir bei TAGWERK und bei euch vom VollCorner gut verwirklicht!

Wie sieht’s denn eigentlich in der kälteren Jahreszeit aus?
Julian Jacobs: Von den Arbeitskräften ist dann noch ca. ein Drittel da. Von unserer Freilandernte lagern wir viel ein, ansonsten bauen wir zum Beispiel Kresse, Chicoree und Schnittlauch an. Eine Stärke vom TAGWERK-Netzwerk ist auch, dass wir uns untereinander gut ergänzen. Im Winter ist zum Beispiel der Peter Zenker vom Fritzhof aus Hallbergmoos dran!

Seit der Corona-Zeit haben viele Menschen regionale Lebensmittel wieder mehr zu schätzen gelernt. Spürt ihr davon auch etwas?
Julian Jacobs: Wir haben gemerkt, dass der Absatz stark zugenommen hat. Das hat uns gefreut!
Was wir übrigens auch sehr positiv wahrgenommen haben, ist die neue Wertschätzung für unsere Saisonarbeitskräfte. Plötzlich erkennen viele, wie wichtig die Menschen sind, die Jahr für Jahr zu uns reisen, um getrennt von ihren Familien viele Stunden sehr fleißig zu arbeiten. Einige von ihnen begleiten uns schon Jahrzehnte und haben viel zu unserem Hof beigetragen. Ihnen wollen wir an dieser Stelle auch nochmal danken!

Danke für das Interview! Wir freuen uns auf einen weiteren Sommer mit viel knackfrischem Demeter-Gemüse von euch.


Wenn Fleisch, dann Bio!

Wer heute noch zu konventionellem Discounter-Billigfleisch greift, muss sich über die Nebenwirkungen klar sein: Tierleid in industriellen Mastanlagen, Grundwasser- und Umweltschäden durch Überdüngung und kritische Bedingungen in industriellen Schlachtbetrieben. Warum das in unseren Bio-Betrieben anders ist, erfahren Sie hier.

Ökologische Tierhaltung: Flächengebunden
Oberstes Prinzip im ökologischen Landbau ist ein möglichst geschlossener Betriebskreislauf durch die Kombination von Pflanzenbau und Tierhaltung auf dem Hof. Dabei dienen die Pflanzen als Tierfutter, während die Ausscheidungen der Tiere als Dünger auf den Feldern ausgebracht werden.

Die Anzahl der gehaltenen Nutztiere richtet sich in Bio-Betrieben nach der Größe der bewirtschafteten Fläche - das nennt man flächengebundene Tierhaltung. Um Boden, Grundwasser und Oberflächengewässer nicht zu belasten, ist die Anzahl der Tiere auf der Fläche begrenzt.

Grundlegend für die Berechnung der zulässigen Tierzahl ist die Menge an Stickstoff, die mit den Ausscheidungen der Tiere jährlich auf der Fläche verbleiben darf. Als Formel gilt: Der maximal zulässige Tierbesatz darf zwei Großvieheinheiten pro Hektar bzw. das Äquivalent von max. 170 kg Stickstoff pro Jahr und Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche nicht überschreiten. Das entspricht beispielsweise zwei Milchkühen, 14 Mastschweinen oder 230 Legehennen.

Tierhaltung: Natürlichen Bedürfnissen folgend
Die Tierhaltung auf einem ökologisch wirtschaftenden Betrieb nimmt Rücksicht auf die natürlichen Bedürfnisse der Tiere. Dazu gehören zum Beispiel der Kontakt zu Artgenossen, ausreichend Platz und Auslauf, frische Luft und Tageslicht. Gefüttert werden die Tiere ausschließlich mit ökologisch erzeugten Futtermitteln. Das Futter wird im Betrieb selbst erzeugt oder stammt von anderen Bio-Höfen. Verboten sind chemisch-synthetisch hergestellte Futterzusätze und genverändertes Futter, wie z.B. Soja aus Südamerika.

Medikamente dürfen nicht prophylaktisch verabreicht werden. Verboten ist auch die Gabe von Hormonen oder leistungsfördernden Substanzen. Eingriffe, wie das Stutzen der Schnäbel oder das Kupieren der Schwänze, sind nicht zugelassen.

Wertschätzend: Unsere Bio-Metzgereien
An unseren Bio-Fleischtheken oder in unseren SB-Kühlregalen finden Sie Bio-Fleisch von unseren regionalen Bio-Metzgereien: Herrmannsdorfer aus Glonn, Tagwerk Bio-Metzgerei aus Niederhummel bei Freising und Chiemgauer Naturfleisch aus Trostberg. Genau wie wir legen die Betriebe Wert auf einen respektvollen Umgang mit Mensch und Tier.

Kurze Transporte in kleinen Tiergruppen zu den regionalen Schlachthöfen ersparen den Tieren lange, leidvolle Viehtransporte. Nach der Fahrt gibt man den Tieren in hofeigenen Ställen Zeit, um sich zu erholen und damit eine stressarme, respektvolle Schlachtung zu gewährleisten – eine weitere Grundlage für eine hohe Fleischqualität.


NEU: Vino-Express

In unserem Haidhauser Bio-Weinladen finden Sie rund 450 Weine und Spirituosen aus ökologischem Anbau. Probieren Sie sich durch die Bio-Weingüter und lassen Sie sich von unseren Sommeliers beraten!

Keine Lust auf Schlepperei? Wir liefern!
Damit Sie Ihren Wein-Einkauf nicht nach Hause tragen müssen, liefern wir kostenfrei bis an Ihre Haustüre.

  • Innerhalb unseres Liefergebiets Haidhausen-Au liefern wir beim Kauf von 12 Flaschen oder mehr und CO2-neutral mit unserem Lastenrad.
  • Innerhalb der Stadtgrenze liefern wir Ihren Einkauf ab einem Wert von 150 € jeden Samstag mit dem Auto.

Für mehr Infos sprechen Sie einfach unser Vino-Team an!

Unser Wein-Sortiment
Wir legen Wert auf Qualität und Herkunft unserer Weine. Genau wie in unseren Biomärkten kommt in unserem Bio-Weinladen VollCorner Vino nur ins Regal, was von unserem Sommelier Nazrul Sandmann getestet und für gut befunden wurde.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit
Unsere Weine importieren wir größtenteils direkt von den Weingütern. Die Winzer und Kellermeister haben wir persönlich kennen und schätzen gelernt.

Tipp: Bei unseren geführten Winzerabenden in unserem Bio-Restaurant La Trattoria oder Verkostungen in Haidhausen haben auch Sie die Gelegenheit, die Menschen dahinter einmal persönlich kennenzulernen. Über aktuelle Termine informieren wir Sie in unserem Newsletter.

Hier finden Sie uns:
Weißenburger Straße 7
81667 München
Tel.: 089 12766301
vino@vollcorner.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 12:00 - 20:00 Uhr
Samstag 10:00 - 20:00 Uhr


Saftiges Sommergemüse

Die Tomate ist ein Küchenliebling: Im Durchschnitt konsumiert jeder Deutsche jährlich ca. 27 Kilo Tomaten. Eine steile Karriere für den Einwanderer aus den südamerikanischen Anden.

Um 1500 brachte Kolumbus die ersten Tomaten nach Europa. Mit unserer heutigen Tomate hatten diese allerdings wenig gemein: Sie waren kleiner und gelb, was sich heute noch im italienischen „pomodoro" ("Goldapfel") widerspiegelt.

Besonders überrascht es, dass sie botanisch zu den Beeren gehören – und zur selben Pflanzenfamilie wie die Tollkirsche und der Stechapfel, beides Giftpflanzen und „Hexengewächse". Die Tomate stand früher sogar unter dem Verdacht Liebeswahn hervorzurufen. So wurde die Tomate in Europa zunächst nur als exotische Zierpflanze angesehen bis sich Überlieferungen zufolge zuerst die Italiener an ihren Verzehr gewagt haben. Erst im 18. Jahrhundert wurden Tomaten in Europa dann im großen Umfang auf den Feldern angebaut.

Das steckt in der Tomate
In der Tomate stecken nicht nur viele Vitamine und Kalium, sondern auch der rote Farbstoff Lycopin. Dabei handelt es sich um ein Carotinoid, das antioxidativ wirken und das Risiko bestimmter Erkrankungen senken soll.

Figurbewusste können ruhig kräftig zulangen: Der Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser – und zwar mit etwa 95 Prozent. Deshalb sind Tomaten äußerst kalorienarm. 100 Gramm haben nur 18 Kalorien.

Den Strunk und grüne Stellen sollten Sie besser entfernen. Sie enthalten den Bitterstoff Solanin, der in größeren Mengen toxisch wirken und beispielsweise zu Kopf- und Magenschmerzen führen kann. In der Pflanze ist Solanin übrigens durchaus nützlich: Es dient der natürlichen Abwehr von Schädlingen, Bakterien oder Schimmelpilzen. 

4 Praktische Küchentipps:
1. Tomaten sind kälteempfindlich und sollten deshalb nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, sondern besser an einem dunklen Platz – idealerweise bei etwa 16 °C.

2. Um die Haut zu entfernen schneiden Sie die Tomaten kreuzweise ein und geben Sie kurz in kochendes Wasser. Dann schnell mit kaltem Wasser abschrecken und die Haut mit einem Messer abziehen.

3. Obst, das gemeinsam mit Tomaten gelagert wird, kann aufgrund des Ausscheidens von Ethylen schneller reifen und verderben. Das kann aber auch praktisch sein, wenn beispielsweise eine Kiwi oder eine Avocado schneller reifen soll.

4. Inspiration für den Gaumen: Tomaten und Pfirsiche sind eine leckere fruchtige Kombination – zum Beispiel in einer Suppe oder unserem Sommersalat mit Pekannüssen und Mozzarella.


Mehrweg? Ja bitte!

Sie wollen beim Einkaufen Ressourcen schonen und Müll vermeiden? Mit unseren Mehrweg-Alternativen bringen Sie viele Bio-Lebensmittel verpackungsfrei und sicher nach Hause und sorgen damit auch für eine Verringerung klimaschädlicher CO2-Emissionen. In unserem aktuellen Newsletter zeigen wir Ihnen, wie Sie beim Einkaufen ganz leicht Verpackung sparen.

Die Themen:

  • Wieder möglich: Wir füllen Käse & Co. in Ihre Behältnisse
  • Brotbeutel aus VollCorner Schürzen
  • RECUP & REBOWL: Pfand statt Müll
  • Jetzt nachhaltiger: Verpackungsmaterial
  • Rezept: Kokospralinen
  • MwSt Senkung - Ihr Preisvorteil!
  • VollCorner Delis: Wieder geöffnet!
  • Aktuelle Angebote

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Jetzt neu: Verpackungsmaterial

Wer Mehrwegbehältnisse beim Einkauf nutzt, handelt besonders umweltbewusst. Falls jedoch Brotbeutel, Käsedose oder Gemüsesackerl einmal zu Hause liegen geblieben sind, können Sie Ihre Bio-Lebensmittel in unseren neuen nachhaltigen Verpackungen unbeschadet nach Hause transportieren und lagern.

Wir haben unser Verpackungsmaterial von Grund auf überarbeitet, um es noch umweltfreundlicher und nachhaltiger als bisher zu gestalten. Dabei haben wir uns für effiziente Materialien entschieden, die ausschließlich aus Recyclingpapier, sowie nachwachsenden und abbaubaren Rohstoffen bestehen.

100 % Recyclingpapier
Unsere Papiertragetaschen, Obst- und Gemüsebeutel und Frischetüten an der Theke sind aus 100 % ungebleichtem, lebensmittelechtem Recyclingpapier hergestellt. Durch eine sparsame Bedruckung (<20 % der Gesamtfläche) kann das Material im Altpapier entsorgt und bis zu 5 Mal recycelt werden.

Mit Recyclingpapier können wir aktiv zum Umweltschutz beitragen! Bei der Herstellung wird 60 % weniger Energie verwendet als bei normalem Papier. Außerdem greifen wir auf bereits vorhandene Ressourcen zurück, Wälder werden geschont und die Artenvielfalt bleibt erhalten.

Gemeinsam Verpackung sparen: Intakte Beutel können Sie nach dem Einkauf gerne wiederverwenden und so Ressourcen schonen.

I’m Green-Folie schützt Brot, Wurst und Käse

Unser Frischepapier für Käse und Wurst und auch die VollCorner Brotseide sind zweilagig. Außen gewährleistet
100 % Recyclingpapier optimalen Schutz, innen sorgt der „I’m Green“ Kunststoff aus mind. 85 % aus nachwachsenden Rohstoffen (Zuckerrohr) dafür, dass Brot, Wurst und Käse nicht austrocknen, aber überschüssige Feuchtigkeit entweichen kann. Papier und Folie lassen sich leicht voneinander trennen und getrennt dem Recycling zuführen.