Naturkosmetik für den Frühling

Wenn Sie auf der Suche nach Pflegeprodukten für den Frühling sind, schauen Sie unbedingt mal in unseren Kosmetikabteilungen vorbei! Hier erhalten Sie eine große Auswahl zertifizierter Naturkosmetik. Mit dabei sind unsere bekannten Partner wie Weleda, Dr. Hauschka, Cattier oder Primavera. Wir halten aber auch immer die Augen nach kleinen Manufakturen und spannenden neuen Entdeckungen offen.

Naturkosmetik aus Oberbayern

Besonders freuen wir uns, wenn auch unsere Kosmetik von Betrieben aus der Region kommt. So wie die Pflegeprodukte von Martina Gebhardt. Ihr Firmensitz ist das Kloster Wessobrunn in der Nähe von Weilheim.

Im Interview hat sie uns mehr über ihre Arbeit und Tipps für die Pflege im Frühling und in Corona-Zeiten verraten.

Interview

Zur Creme-Herstellung kamen Sie durch eine persönliche Geschichte. Erzählen Sie mal…
Martina Gebhardt: Ja, mit einem Hundebiss fing alles an, ich war etwa drei Jahre alt. Ich wurde genäht und hatte leider eine Narbe auf der linken Wange. Im Teenager-Alter wurde mir deswegen in der Apotheke eine Salbe mit natürlichem Wollwachs gemischt. Das Abheilen der Narbe ließ sich Zeit. Wie viele in der Pubertät hatte ich Akne, aber erstaunlicherweise blühten die Pusteln auf der linken Seite deutlich weniger. Das motivierte mich, der Rezeptur nachzugehen. So nahm schon früh alles seinen Lauf!

Ihr Firmensitz liegt ja ganz in unserer Nähe, im Kloster Wessobrunn. Werden hier auch die Produkte hergestellt?
Martina Gebhardt: Wir setzen auf eine lokale Herstellung und eine hauseigene Manufaktur. In unserem Demeterzertifi zierten Heilkräutergarten wachsen viele Pfl anzen, die schon seit Jahrhunderten in diesem Kloster angebaut wurden und die wir für unsere Produkte nutzen.

Also spielen heimische Inhaltsstoffe für Ihre Produkte eine große Rolle?
Martina Gebhardt: Das benediktinische Kloster hat für mich gerade deshalb so gut gepasst, da ich als ich vor ca. 40 Jahren meine Produkte entwickelte, das Glück hatte auf Salben ehemaliger Klosterapotheken zurückgreifen zu können. Dank einer benediktinischen Krankenschwester, die meine Mutter kannte. Dazu gehörten auch die Wissensschätze über die Heilwirkungen unsere heimischen Kräuter.

Ich war fasziniert davon, wie simpel diese Rezepturen waren und wie wirkungsvoll. Schon damals keimte in mir das Konzept »Weniger ist Mehr« und »Lieber lokal als global«. Wenn auch manche Rohstoff e aus der Ferne stammen, interessierte ich mich dafür, weil ich Bio-Projekte gerade in Ländern wie in Afrika, Asien oder Südamerika fördern wollte.

Zurzeit ist unsere Haut mit viel Händewaschen und Desinfizieren neuen Strapazen ausgesetzt. Gibt’s da besondere Tipps?
Martina Gebhardt: Stimmt! Die natürlichen Abwehrkräfte unserer Haut, die Standfl ora, bestehen aus Mikroorganismen, die leider von Desinfektionsmitteln mitabgetötet werden und daher ihrer Funktionen nur noch in abgeschwächter Form gerecht werden können. Hier empfehle ich alles was Wollwachs und Bienenwachs enthält. Die im Wollwachs enthaltenen Stoff e sind unserem Hautfett so ähnlich, dass unsere Haut in der Lage ist, den PH Wert optimal einzustellen und die Feuchtigkeit langfristiger zu halten. Empfehlen kann ich hier die HAND & NAIL Pflege mit Kamillenblüten.

Haben Sie zum Abschluss noch einen Pflege-Tipp für den Frühling?
Martina Gebhardt: Sehr gerne, im Frühling haben wir oft trockene, zu Entzündungen neigende Haut, eventuell mit Juckreiz. Hier empfehlen sich wieder Produkte, die der natürlichen Emulsion der Haut am ähnlichsten sind: Cremes mit Wollwachs, ohne einen weiteren Emulgator und auf Wasser in Öl-Basis, damit sie die Haut vor Feuchtigkeitsverlust schützen können. Zum Beispiel die HAPPY AGING cream mit Granatapfel. Gut für empfindliche Haut ist auch die SHEABUTTER Linie!

Falls Sie noch Fragen zu den Produkten haben oder eine persönliche Empfehlung suchen, schauen Sie am besten direkt in unseren Kosmetikabteilungen vorbei!


Kartoffeln vom Acker nebenan

Ob Sommer oder Winter – eins finden Sie fast immer in unserem Saisonkalender: Regionale Kartoffeln vom Biohof Fuchs aus Schrobenhausen. Denn bei kühler, trockener und dunkler Lagerung lassen sie sich noch lange nach der Erntezeit aufbewahren.

»Im Herbst lagern wir bis zu 500 t Kartoffeln ein, die können wir dann bis Mai ausliefern «, erzählt Bio-Landwirt Alexander Fuchs.

Zum Glück! Schließlich ist die Knolle gerade in der deutschen Küche Grundlage für unzählige Gerichte. Da vergisst man schnell, dass sie im 16. Jhd. eigentlich als Exot aus Südamerika zu uns kam. Verwandt ist sie übrigens mit Paprika, Aubergine und Tomate, die wie die Kartoffel zu den Nachtschattengewächsen gehören.

 


Küchentipps rund um die Kartoffel

1. Achten Sie auf die Kocheigenschaften:
Festkochende Kartoffeln behalten ihre feste Konsistenz. Sie eignen sich z.B. für Kartoffelsalat, Gratins, Pell- oder Bratkartoffeln.
Vorwiegend festkochende Kartoffeln sind die Allroundtalente zwischen fest und mehlig. Sie binden Saucen besonders gut und schmecken hervorragend als Pell- und Ofenkartoffeln, Pommes oder Reiberdatschi.
Mehlig kochende Kartoffeln werden sehr weich und zerfallen beim Kochen aufgrund ihres hohen Stärkegehalts. Eine gute Grundlage für Pürees, Suppen, Gnocchi oder Knödel.

2. Frühkartoffeln sind durch ihren hohen Wassergehalt und ihre dünnere Schale nicht so lange lagerfähig und sollten schneller verbraucht werden, während sich Sorten aus dem Spätsommer/Herbst auch gut für den Winter einlagern lassen.

3. Achtung: Grüne Stellen großzügig entfernen, sie enthalten vermehrt Solanin.

4. Obwohl Kartoffeln es kühl mögen, ist's im Kühlschrank oft zu kalt! Dann wandelt sich ihre Stärke in Zucker um, was den Geschmack verändert.

5. Schälen? Wenn überhaupt, dann erst nach dem Kochen! Denn die Schale schützt und enthält viele Nährstoffe.

Rezepte mit Kartoffeln

Koch-Inspirationen gesucht? Auf unserer Rezept-Seite finden Sie leckere Ideen, was Sie aus der Kartoffel alles zubereiten können – z.B. selbstgemachte Gnocchi mit Kürbis oder Gorgonzola, Suppen oder Gratins.

 

Hier geht's zum Biohof Fuchs!


12.360 € für Schule in Tansania

Danke für Ihre Unterstützung!

Was man zusammen erreichen kann, wenn jeder eine Kleinigkeit spendet, zeigte bereits unsere Weihnachtsaktion 2018 für die Hekima Mädchenschule. Das wollten wir wiederholen und engagierten uns im Dezember 2020 Jahres wieder mit unserer Spendenaktion für die gemeinnützige Hekima Girls’ Secondary School in Afrika.

Denn die Hekima Girls’ Secondary School mit Internat für 400 Schülerinnen im Nordwesten Tansanias ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie junge Afrikanerinnen dank einer Ausbildung gestärkt ins Leben gehen. Schulleiterin Schwester Esther Buberwa ermöglicht hier jungen Frauen durch eine Schulbildung Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Mehr über die Schule erfahren Sie hier.

VollCorner verdoppelt Spenden von 6.180 € auf 12.360 €!

Um dieses großartige Projekt zu unterstützen konnten unsere KundInnen bis zum 06. Januar bei jedem Einkauf an allen Kassen unserer VollCorner Biomärkte einen Betrag ihrer Wahl in bereit gestellte Spendengläser einwerfen. Anschließend sammelten wir die Spendengläser aus allen VollCorner Biomärkten ein und zählten das gespendete Geld aus. Dank Ihnen kamen bei der Spendenaktion 6.180 € zusammen! Eine stolze Summe, die wir von VollCorner nun sogar noch verdoppeln! Damit dürfen wir nun einen Gesamt-Spendenbetrag von 12.360 € direkt und ohne Abzüge an Schwester Esther Buberwa und die Hekima Girls’ Secondary School in Tansania übergeben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen KundInnen für ihre großzügige Spende!
Außerdem bedanken wir uns auch bei unserem langjährigen Partner Voelkel. Die Naturkostsafterei beteiligte sich mit 1.000 € zusätzlich!


Extremer Winter in Spanien

Liebe KundInnen,

Schnee und Kälte stellen auch unsere Gemüse-Bauern in Spanien vor große Herausforderungen. Wegen des extremen Wintereinbruchs sind dort viele Gemüsekulturen in Gewächshäusern erfroren.

Wir bitten um Verständnis, dass dies zeitweise zu Liefer-Engpässen und steigenden Preisen führen kann.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an info@vollcorner.de

Ihr VollCorner Team


Gesunder Boden, gutes Brot!

Eine intensive konventionelle Agrarindustrie und die zunehmende Verstädterung weltweit zerstören immer mehr ökologisch wertvolle Flächen. Dabei ist ein gesunder, fruchtbarer Boden die Voraussetzung dafür, dass wir etwas zum Essen auf dem Tisch haben. Mit der Aktion Boden-Brot 2021 machen die Freien Bäcker, eine unabhängige Berufsorganisation handwerklich arbeitender BäckerInnen, auf diese Entwicklung aufmerksam - und wir machen mit! Seit dem 16. Januar gibt’s bei uns sechs Wochen lang zwei „Boden-Brote“ gebacken von unseren regionalen Partnerbäckereien Fritz Mühlenbäckerei und Lokalbäckerei Brotzeit.

Pro verkauftem Brot fließt 1,- € als Spende in die Ausbildung von engagierten Menschen zu „Boden-BotschafterInnen" von der gemeinnützigen Bildungsorganisation Atelier Ernährungswende. Die Wissensvermittlung übernehmen Boden-ExpertInnen aus dem wissenschaftlichen Bereich sowie aus bäuerlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Im Anschluss sollen die „Boden-BotschafterInnen“ für die Durchführung von Workshops in Berufsschulen und Betrieben zur Verfügung stehen.

Gleichzeitig macht die Kampagne auf die Wichtigkeit fruchtbarer Böden aufmerksam. Über Infos auf Brottüten und Flyern soll ein möglichst großes Bewusstsein für den Erhalt wertvollen Mutterbodens geschaffen werden.

Was ist gesunder Boden?

Wussten Sie, dass die oberste Schicht des Bodens von unzähligen, winzigen Lebewesen bevölkert wird? In nur einer Handvoll Erde stecken mehr Lebewesen als Menschen auf dem Planeten. Diese dünne Schicht und ihre Bewohner stellen die Grundlage unserer Existenz dar.

Sie versorgen die Pflanzen mit Nährstoffen und Wasser, wandeln organisches Material zu Humus um und sorgen dafür, dass CO2 im Boden gespeichert wird. Ihr wichtigster Vertreter, der Regenwurm, ist ein Indikator für die Fruchtbarkeit des Bodens und er besitzt eine Schlüsselfunktion für die Steigerung der Bodenfruchtbarkeit. Können Sie sich vorstellen, dass in nur einem Hektar gesundem Grünlandboden bis zu drei Millionen Regenwürmer leben?

 

Agrarindustrie, Verstädterung, Klimawandel

Weltweit verschwinden immer mehr gesunde Ökosysteme. Sie fallen Agrarspekulationen oder dem wachsenden Siedlungs- und Verkehrsbau zum Opfer. Doch der Hauptgrund für die immense Verschlechterung der weltweiten Bodenqualität liegt in der intensiven Bewirtschaftung durch die konventionelle Agrarindustrie. Böden verlieren ihren natürlichen Gehalt an organischen Stoffen. Sie verdichten, verschmutzen und versalzen zunehmend.

Die Verschlechterung der Bodenqualität senkt auch die Qualität von Wasser, Luft und Nahrungsmitteln und wirkt sich negativ auf die biologische Vielfalt und den Klimawandel aus.

 

 

Bodendegradierung stoppen, Bio-Landwirte unterstützen

Ein stärkeres politisches Engagement und die Unterstützung von Bio-Landwirtschaft sind notwendig, um die Bodendegradierung und den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen.

Denn im Gegensatz zur intensiven Bewirtschaftungsweise der konventionellen Agrarindustrie setzen sich unsere Bio-Bauern für den Schutz des Bodens ein. Zum Beispiel indem sie auf Pestizide verzichten und dafür mehr Handarbeit, wie zum Beispiel Jäten, in Kauf nehmen. Oder sie durch Förderung von Nützlingen wertvolle Ökosysteme schaffen und die Artenvielfalt erhalten!


Hier zählt jeder Fußabdruck!

Sauberes Grundwasser, frische Luft, fruchtbare Böden – dafür ziehen bei der Wir haben es satt!-Demo eigentlich Zehntausende vor das Kanzleramt in Berlin und fordern eine umweltverträgliche und faire Agrar- und Ernährungspolitik. Statt der Groß-Demo findet dieses Jahr mit der „Aktion Fußabdruck“ ein pandemietauglicher, dezentraler Protest statt, den wir natürlich unterstützen!

Alle gesammelten Fußabdrücke werden am 16. Januar als großer „Forderungsteppich“ vor dem Kanzleramt in Szene gesetzt. Auch Sie können mitmachen und Ihren Fußabdruck noch bis zum 13. Januar an Wir haben es satt! schicken! Mehr dazu finden Sie hier.

Superwahl 2021: Abstimmung mit den Füßen

Erst Corona hat vielen verdeutlicht, wie wichtig das Lebensmittelhandwerk und eine nachhaltige Landwirtschaft sind. Andererseits verdeutlicht die Pandemie auch Probleme: Beispiele wie Tönnies zeigen, wie die Industrie Profite auf Kosten von Mensch, Tier und Natur einfährt. Anstatt sich für letztere einzusetzen, verhilft die Politik Konzernen zu ihrer Macht, auch wenn so Höfesterben, Klimakrise oder Insektenrückgang angeheizt werden.

Damit muss endlich Schluss sein! Deswegen ruft ein Umweltschutz-Bündnis aus mehr als 50 Organisationen zu den Wir haben es satt! -Protesten. Für einen umwelt- und tiergerechten Umbau der Landwirtschaft, gesundes Essen und eine Politik, die kleinbäuerliche Erzeuger regional und global unterstützt. Die Landtagswahlen und die Bundestagswahl 2021 sind wichtige Stellschrauben, um sich von der bisherigen Agrarpolitik der EU abzukehren. Gerade jetzt heißt es – trotz Corona – laut bleiben, Agrarwende anpacken, Klima schützen!

Wir haben`s satt : Die wichtigsten Forderungen:

Höfesterben beenden – BäuerInnen beim Umbau der Landwirtschaft unterstützen!

Tierfabriken stoppen – Stallumbau fördern & Tierzahlen reduzieren!

Klimakrise bekämpfen – Fleischkonsum senken & gesunde Böden sichern!

Pestizidausstieg angehen & Gentechnik stoppen – Gesundheit & Insekten schützen!

EU-Mercosur-Abkommen in die Tonne – Menschenrechte statt Freihandelsabkommen!


VollCorner Newsletter vom 16.11.2020

Zu den Festtagen darf’s ein besonderer Tropfen sein? Davon finden Sie in unseren VollCorner Weinabteilungen und in unserem Bio-Weinhandel VollCorner Vino in Haidhausen jede Menge!
Für die Weihnachtszeit haben unsere Vino-Sommeliers Ihnen spannende Wein-Angebote zusammengestellt. Außerdem gibt Vino Sommelier Maximilian Bauer in einem Kurz-Interview Empfehlungen rund um's Festtagsmenü und Silvester. Mehr dazu in unserem aktuellen Newsletter!

Weitere Themen:

  • La Spinosa: Wein von guten Freunden
  • Jetzt Bio-Festtagsbraten vorbestellen!
  • NATÜRLICH: Säfte vom Ammersee
  • Tipp: Schokofahrt-Schoko
  • Rezept: "Gockel au vin" mit Rotwein
  • Aktuelle Angebote

Tipps vom Sommelier

Zu den Festtagen darf’s gerne mal ein besonderer Wein sein? Davon finden Sie in unseren VollCorner Weinabteilungen jede Menge. Mittlerweile sind das so viele, dass sie sogar einen eigenen Laden füllen: Unseren Bio-Weinhandel VollCorner Vino in Haidhausen.

Hier finden Sie rund 450 ausgewählte Weine und Spirituosen aus ökologischem Anbau, die wir direkt von unseren Partner-Weingütern importieren, mit denen wir seit Jahren eng zusammenarbeiten.  Damit Sie da nicht den Überblick verlieren, stehen Ihnen unsere Sommeliers mit Tipps und Empfehlungen zur Seite. Und nicht nur das: Ihren neuen Weinvorrat bringen wir Ihnen bei Bedarf sogar ganz ohne Schlepperei bis an Ihre Haustüre – am liebsten CO2-neutral mit dem Lastenrad. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Für die passende Bio-Weinbegleitung in der Adventszeit und zum Fest hat unser Vino-Team sich in diesem Jahr wieder ins Zeug gelegt, und Ihnen spannende Wein-Angebote zusammengestellt.

Für alle, die daheim schon eine Vorauswahl treffen wollen, hat Vino-Sommelier Maximilian Bauer ein paar Empfehlungen:

1. Hast du persönliche Favoriten in unseren Wein-Angeboten?
Maximilian:
Oh ja, da sind einige Spitzenweine dabei. Sehr zu empfehlen ist der Loacker Rosso di Montalcino, der mehr als ein Jahr im Holzfass gereift ist. Ein echtes Highlight ist natürlich der Vincent Couche Champagner.

2. Was macht diesen Champagner denn so besonders?
Maximilian: Die Champagner-Herstellung ist keine einfache Aufgabe für einen Kellermeister, dahinter steckt immer besonders viel Mühe. Denn er benötigt gleich zwei Gärungen, die erste um einen Grundwein herzustellen und die zweite dann in der Flasche. Der Vincent Couche Champagner verbringt in dieser Flasche bis zu 5 Jahre auf dem Hefesediment. So bildet er ein einzigartiges Geschmacksprofil nach Marzipan, Pflaume und Apfel. Auch beim Anbau werden keine Mühen gescheut, denn Vincent arbeitet nach strengen Demeter-Richtlinien. Ein besonderer Aperitif!

3. Apropos Aperitif. Hast du einen Tipp für einen spritzigen Drink vorneweg?
Maximilian: Dieses Jahr haben wir bei uns einen Riesling Gin Fusion ausgeschenkt. Dazu haben wir 4 cl Duke Rough Gin, 20 cl Halbtrockenen Riesling vom Weingut Fuchs Jacobus, einen Spritzer Limettensaft und ein Stück Limette mit Eis in ein Glas gegeben und das Ganze mit Mineralwasser aufgefüllt.

4. Wieviel Wein sollte man denn pro Person bei einem 3-Gang Menü einplanen?
Maximilian: Kommt natürlich auf die Trinkfestigkeit der Gäste an. Ich würde etwas großzügiger rechnen! Eine Flasche pro Person für das komplette Menu ist ein guter Richtwert, also etwa ein Glas Wein - pro Person und pro Gang.

5. Was würdest du denn zum Weihnachtsbraten empfehlen?
Maximilian:
Grundsätzlich passen alle Roten aus unseren Angeboten gut zu einem Braten. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, deswegen liegt uns eine individuelle Beratung im Vino immer sehr am Herzen. Wenn Sie schon ein bestimmtes Gericht im Kopf haben, suchen wir gerne mit Ihnen gemeinsam einen Wein aus, der genau auf Ihre Vorlieben und die Zutaten abgestimmt ist!

6. Hast du auch eine Empfehlung zum Dessert?
Maximilian: Das hängt natürlich von der Art des Desserts ab. Unser Riesling vom Weingut Fuchs Jacobus passt zum Beispiel gut zu Bratapfel oder Crème Brûlée. Ein kräftiger Wein mit angenehmer Fruchtnote wie Aprikose, Apfel und Zitrus mit einer lebendigen Säure. Wer's lieber herzhaft mag, kann diesen Wein übrigens auch gut zur Käseplatte servieren!

7. Sollte man für jeden Wein ein neues Glas nehmen oder kann man einfach nachschenken?
Maximilian: Nachschenken ist kein Problem, solange man bei der gleichen Farbe bleibt. Die Gläserwahl hingegen macht aber je nach Sorte schon einen merklichen Unterschied. Verschiedene Weine brauchen verschieden viel Platz im Glas, um ihr Aroma zu entfalten. Das liegt daran, dass der eine Wein mal mehr und der andere mal weniger Sauerstoff benötigt. Ein kräftiger Chardonnay kann auch durchaus aus einem Rotweinglas getrunken werden und ein kräftiger Cremant aus einem Weisswein Glas.

8. Noch eine Frage zum Schluss: Wie findet ihr die vielen guten Weine eigentlich immer?
Maximilian:
Unser Sortiment wandelt sich ständig. Da wir die meisten Weine direkt von den Weingütern beziehen, haben wir einen sehr engen Kontakt zu unseren Winzern und sind gut informiert über besondere Weine, Jahrgänge oder wenn unsere Winzer Sonderabfüllungen rausgberacht haben. Es bleibt spannend!

Danke für die Tipps, Maximilian! Wenn Sie weitere Fragen haben oder auf der Suche nach einem bestimmten Wein zum Fest sind, schauen Sie am besten persönlich im Vino vorbei. Unsere Sommeliers Nazrul und Maximilian freuen sich auf Ihren Besuch.

Tipp: Übrigens bei unseren geführten Vino-Weinproben und unseren Winzerabenden in unserem Bio-Restaurant La Trattoria haben Sie die Gelegenheit, die Winzer einmal persönlich kennen-zulernen. Aktuell pausieren sie coronabedingt, wir halten Sie dazu auf unserer Website und in unserem Newsletter auf dem Laufenden!


Faire "München Schokolade"

Fairtrade-Stadt München: Schokolade für den Regenwald

Unsere Heimatstadt München gehört auch deshalb zu den lebenswertesten des Landes, weil sie sich für den Klimaschutz und fairen Handel engagiert. Als Fairtrade-Stadt zählt München zu über 1.700 europäischen Städten und Landkreisen, die sich dafür einsetzen, den Amazonas Regenwald zu erhalten.

Eine wichtige Mission! Denn obwohl dieser eine Schlüsselrolle für das Weltklima spielt, wurden im gesamten Amazonasbecken in den letzten fünfzehn Jahren durch tägliche Abholzung und Brandrodung mehr als 550.000 km² lebendiger Regenwald zerstört – ein Gebiet fast 1,5 mal so groß wie Deutschland. Die brutalen Eingriffe vernichten nicht nur das Ökosystem, sondern auch den Lebensraum indigener Völker, wie die Asháninka, dem größten Regenwaldvolk in Peru.

1997 wurde die Klimapartnerschaft München-Asháninka ins Leben gerufen. München brachte seitdem viele Förderprojekte im Regenwald auf den Weg. Die "München Schokolade", die Sie auch in unseren VollCorner Regalen finden, ist ein Projekt der Fairtrade Stadt München.

Neues Design aus Schulwettbewerb

Seit diesem Herbst gibt es eine neue "München Schokolade" von dem Fairhandels-Unternehmen GEPA in den Sorten Vollmilch und Zartbitter. Außerdem wurden die Tafeln in ein neues, modernes Design gehüllt, das ein Schüler der städtischen Berufsschule für Farbe und Gestaltung im Rahmen eines Schulwettbewerbs entworfen hat. Die schöne Verpackung wird übrigens in einer Werkstatt für Integration und Rehabilitation in Handarbeit fertig gestellt.

Mit dem Kauf einer Tafel bio-fairer München Schokolade unterstützen Sie Wiederaufforstungsprojekte im Amazonas-Regenwald und Asháninka Dorfgemeinschaften bei der Sicherung ihrer Lebensgrundlage - dem Amazonas Regenwald. Ein Projekt zum Erhalt der „grünen Lunge der Erde“!


Faire Bio-Vanille

Wussten Sie, dass Bourbon Vanille zu den wertvollsten Gewürzen der Welt gehört? Ist sie auch noch fair gehandelt und Bio, wie die Bourbon Vanille von Rapunzel, verfeinern Sie Kuchen, Plätzchen und Co. mit einem echten Schatz. Die Schoten aus dem firmeneigenen Rapunzel HAND IN HAND-Programm geben den Anbaupartnern auf den Komoren neue Perspektiven durch eine faire Zusammenarbeit.

Faire Bio-Vanille von den Komoren

Mit ihren Palmenstränden, Vulkanlandschaften und Mangrovenwäldern sieht's auf den Komoren aus wie im Paradies. Der kleine Inselstaat im indischen Ozean ist die Heimat der Rapunzel Bio-Vanille. Angebaut werden die Schoten von Bauern aus sechs Dörfern, die genossenschaftlich zusammenarbeiten und ihre Ernte an den kleinen Verarbeitungsbetrieb Vaniacom verkaufen. Vaniacom ist der Rapunzel HAND IN HAND-Partner für die Bourbon Vanille und wurde von Inhaberin Sitti Chihabiddine ins Leben gerufen.

Fairer Handel schafft neue Perspektiven

Sitti Chihabiddine setzt sich gemeinsam mit Rapunzel tatkräftig dafür ein, den Menschen eine Zukunft in ihrer Heimat zu geben. Denn so paradiesisch die Inseln sind, sie sind auch arm und viele Einwohner verlassen die Heimat, um ihr Glück im Ausland zu suchen.

Umso wichtiger ist es, die Einheimischen durch fairen Handel zu unterstützen und der Verkauf der Ernte jedem einzelnen Bauern zugute kommt. Auch die Sozialleistungen wie bezahlter Mutterschutz oder eine Krankenversicherung, die Vaniacom den MitarbeiterInnen anbietet, sind keine Selbstverständlichkeit.

Vanillebestäubung: Sorgfältige Handarbeit

Bei einem Besuch auf den Komoren konnte das Einkaufs-Team von Rapunzel selbst miterleben, wie viel Arbeit und Sorgfalt hinter dem Gewürz stecken. Das liegt nicht nur daran, dass Vanille eine Orchideenart ist, die sehr anspruchsvoll ist.

Um Vanilleschoten überhaupt ernten zu können, muss jede Pflanze traditionell von Hand bestäubt werden. Denn die wenigen Bienen- und Kolibriarten, die die Vanille natürlich bestäuben, kommen nur in Mexiko vor. Weil jede Blüte nur etwa acht Stunden lang geöffnet ist und dann bereits wieder verblüht, erfordert dieser Schritt volle Aufmerksamkeit.

Geerntet werden die reifen Schoten von den Bauern noch grün und unaromatisch. Die Fermentation und Trocknung übernimmt Vaniacom. Auch hier sind jede Menge Sorgfalt und Geduld gefragt. Einen interessanten Einblick in die einzelnen Verarbeitungsschritte und mehr Infos rund um Vaniacom finden Sie hier!

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Genuss dieses wertvollen Guts, das von den Einheimischen übrigens auch das Gold der Komoren genannt wird!