Warum Bio-Produkte kein Luxus sind

Sparen – verständlich, dass das bei Vielen aktuell ein großes Thema ist. Aber treten wir auch an den richtigen Stellen kürzer? Gerade beim alltäglichen Lebensmitteleinkauf lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Dabei wird schnell klar, Bio ist kein überteuerter Luxus! Im Gegenteil: Was wir uns nicht leisten können, sind die immer noch eingesetzten Massen an Dünge- und Spritzmitteln. Oder die Gefährdung wichtiger Umwelt- und Klimaziele. Eine ökologische Landwirtschaft entlastet unsere Umwelt und erspart unserer Gesellschaft hohe Kosten.
Das zeigt auch eine Studie der TU München von Januar 2023.

So sparen wir dank Bio

Die Ergebnisse der TU-Studie zeigen:
• Schon jetzt können dank ökologisch bewirtschafteter Flächen aufgrund geringerer Stickstoff- und Treibhausgasemissionen im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft in Deutschland etwa 1,5 Milliarden Euro jährlich eingespart werden.
• Damit könnten wir mit dem von der Bundesregierung angestrebten Ziel 30 % Ökolandbau ca. 4 Milliarden Euro einsparen.
• Durch den Verzicht auf chemische Pestizide und Dünger benötigt der Ökolandbau gerade einmal etwa die Hälfte an Energie. Das bedeutet geringere CO2-Emissionen und eine deutlich verminderte Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.

„Wer die Umwelt belastet, verursacht Kosten, die letztlich die gesamte Gesellschaft aufbringen muss“, so Hubert Heigl, Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ). „Mit den beeindruckenden Zahlen aus der neuen Studie der TU München wird deutlicher denn je: Der Umbau der Landwirtschaft hin zum ökologischen Landbau ist auch eine ökonomische Notwendigkeit. Wir wissen aus dem Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft, dass die durch die Landwirtschaft verursachten Umweltschäden allein in Deutschland 90 Milliarden Euro betragen. Hier geht es um ein gewaltiges Marktversagen – denn diese Kosten sind in den Produkten nicht eingepreist. Der Ökolandbau steht hier mit seinen umfassenden Lösungsansätzen bereit.“

Zusammengefasst heißt das: Klar, günstige Preise am Regal sind verlockend. Doch rechnet man alles zusammen, bringt Bio plötzlich sogar weniger Kosten mit sich als konventionelle Produkte.

Da bezahlen wir doch lieber die Bio-Bauern und -Betriebe, die sich Tag für Tag mit großem Engagement für Klimaschutz, Artenvielfalt, fruchtbare Böden und sauberes Wasser einsetzen, als am Ende Schadensbegrenzung zu betreiben, oder?

Je schneller wir auf mehr Bio umstellen, desto mehr können wir unsere Umwelt und Gesellschaft entlasten. Dafür muss die Nachfrage nach Bio wieder kräftig steigen. Mit deinem Einkauf bei uns trägst du dazu bei!


Gutes Bio auch über's Münchner Umland hinaus

So nah wie möglich, so fern wie nötig – nach diesem Grundsatz wählen wir unser VollCorner Sortiment aus und arbeiten mit möglichst vielen Partnern aus der Umgebung zusammen. Denn Bio-Produkte, die direkt aus dem Münchner Umland auf Münchner Tellern landen, stärken unsere heimische Landwirtschaft, schonen die Umwelt und werden reif und voller Geschmack geerntet. Was aber, wenn wir Lust auf eine Banane haben? Oder uns morgens auf einen Kaffee freuen? Und was hat norddeutscher Küstenwind mit unserem Rotkohl zu tun?

Dass direkte regionale Versorgung nicht bei jedem Lebensmittel funktioniert, ist kein Geheimnis. Gerade wenn es sich um internationale Spezialitäten handelt. Oder weil der Anbau ein bestimmtes Klima erfordert. Wusstest du, dass die Kultivierung mancher Obst und Gemüse im regionalen Gewächshaus bis zu 30-mal mehr CO2 freisetzen würde, als im lokalen Freilandanbau?*

Zum Glück können wir, richtig ausgewählt und in Maßen, auch mit Produkten von weiter weg einen Beitrag leisten. Denn auf der ganzen Welt sind faires, nachhaltiges Wirtschaften und ökologischer Landbau wichtig.

Gerade in Ländern des globalen Südens erhalten damit viele Menschen eine Existenzgrundlage. Einige Bewohner:innen der Komoren, Heimat der Rapunzel HAND IN HAND - Vanille, gewinnen dank der fair gehandelten Schoten langfristige Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben auf ihren tropischen Inseln im indischen Ozean.

Auch bei Bio-Kokosnüssen leistete Rapunzel Pionierarbeit, gemeinsam mit HAND IN HAND-Partner Serendipol in Sri Lanka. Unsere Bananen der Kooperative BanaFair stellen ein faires Auskommen für kleinbäuerliche Betriebe in Lateinamerika und einen Anbau nach strengen Naturland-Richtlinien sicher. Wenn du dich in unseren Biomärkten umsiehst, stößt du auf viele weitere solcher Beispiele.

Rotkohl aus Norddeutschland – muss das sein?

Doch nochmal zurück nach Deutschland. Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum das ein oder andere Obst und Gemüse hierzulande etwas längere Transportwege zurückgelegt hat. Als Bio-Händler sehen wir uns immer in der Verantwortung, unser Sortiment nach umweltschonenden sowie sozialen Kriterien auszuwählen – und dabei beste Qualität bezüglich Frische und Geschmack anzubieten.

Auch wenn wir bei VollCorner viel aus Bayern anbieten, macht es Sinn, Stärken unterschiedlicher Regionen zu nutzen. An der norddeutschen Küste gibt es beispielsweise Anbaugebiete, in denen durch die Nähe zum Meer und die Winde der Schädlingsdruck sehr gering ist.

Gerade im Bio-Anbau ohne chemisch-synthetische Pestizide ist das ein enormer Vorteil und mit ein Grund, warum dort manche Lagergemüse wie Kohl in größeren Mengen und zuverlässiger angebaut werden können. Auch Starkregen, Hagel oder Hitze machen es ab und an erforderlich, Waren von weiter her zu beziehen und sich zwischen Nord und Süd auch mal gegenseitig zu versorgen.

Welches Obst und Gemüse ist gerade regional verfügbar?

Wenn ihr beim Einkauf wissen wollt, welche Sorten wir aus dem Münchner Umland bekommen, gibt’s unseren VollCorner Saisonkalender kostenlos zum Mitnehmen oder downloaden. So seht ihr schnell, wie groß unsere Auswahl an regionalem und saisonalem das ganze Jahr ist – und dass es auf jeden Fall nicht die Erdbeeren im Dezember sein müssen, um frisch und lecker zu essen! Hier geht's zum VollCorner Saisonkalender Juli.

 

*(1) Quelle: www.mehrwert.nrw/nachhaltiger-konsum/regional-erkennen Verbraucherzentrale NRW


Wir feiern 10 Jahre in Giesing

Seit 10 Jahren versorgen wir die Giesinger Nachbarschaft mit Bio-Lebensmitteln. Das wollen wir gemeinsam feiern!
Diesen Donnerstag bis Samstag (6. - 8. Juli) gibt es unserem Markt in der Tegernseer Landstraße 41 zum Jubiläum viele Bio-Schmankerl, Verkostungen und 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment.* Komm vorbei!

*Gutscheine außgenommen

  • Knabbermischungen und Nüsse aus dem Mehrwegglas von TARABAO
  • Frisch gemischte Limonade von Ben’s Ginger
  • Erfrischungen von Voelkel & Yalité
  • Wurstspezialitäten aus der Tagwerk Metzgerei Niederhummel
  • Weinverkostungen mit unserem VollCorner Sommelier

       ... und vieles mehr


Was unser Sortiment einzigartig macht

In unser VollCorner Sortiment stecken wir viel Zeit, Mühe und Liebe zum Detail. Dafür halten wir unsere Augen immer offen nach Bio-Lebensmitteln, die unser Sortiment einzigartig machen.

Fündig werden wir oft bei kleinen Familienbetrieben und Manufakturen, Kooperativen oder innovativen Start-Ups. Häufig sind es aber genau diese Bio-Betriebe, die die üblichen Vertriebswege über den Großhandel nicht nutzen können oder wollen. Wie also bekommen wir diese "Geheimtipps" in unsere Regale?

Hierfür haben wir uns unsere eigene Speisekammer eingerichtet: Das VollCorner Zentrallager in Garching bei München. Hier bevorraten wir uns mit besonderer Pasta, Kaffee-Spezialitäten, italienischer Salami, Honig, Keksen, Tee, Schokoladen, guten Weinen und und und!

Vor Ort kümmert sich unser Lager-Team um Warenannahme, Qualitätskontrolle, Lagerung und Weiterverteilung der Lebensmittel. Und von hier aus können wir Transport und Verteilung in unsere Läden logistisch reibungslos und mit kurzen Wegen abwickeln.

Über unser Lager haben wir 2022...

1249 verschiedene Artikel von 128 Lieferanten angeboten.
3680 Rollwägen voller Ware an unsere Filialen geliefert.
247547 Flaschen Wein an unsere Filialen geliefert.

Unsere Neuentdeckungen kennzeichnen wir immer speziell. Halten Sie die Augen nach unseren gelben NEU-Steckern und Schildern offen!


7.600 € für Erdbeben-Opfer

Unsere CarrotCard-Spendenaktion für die Betroffenen der schweren Erdbeben in der Türkei & in Syrien ist beendet.

Im Februar konnten Sie Ihre gesammelten 500 Carrots spenden. 500 Carrots entsprechen einer Spende in Höhe von 10,- €. So kamen in wenigen Wochen ganze 7.600 € zusammen!

Diese überweisen wir nun an die "Aktion Deutschland hilft".  
Das Bündnis aus über 20 Hilfsorganisationen setzt sich unter anderem für Notunterkünfte, Betreuung oder medizinische Versorgung vor Ort ein. 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


 

 


Alztaler Hofmolkerei stellt Milch-Abfüllung ein

Zum großen Bedauern stellt die „Alztaler Hofmolkerei“ Anfang 2023 ihre Trinkmilch-Produktion ein. Der Betrieb wird sich zukünftig verstärkt auf die Herstellung von Milchprodukten, wie Joghurt, Topfen und mehr, konzentrieren.

Wir haben die Alztaler Milch schon lange über unseren regionalen Großhändler TAGWERK bezogen. Die uns allen bekannte wirtschaftliche Situation zwingt Bio-Landwirt Franz Obereisenbuchner nun zu diesem Schritt.

TAGWERK ist bereits auf der Suche nach einer anderen Hofmolkerei, die über das Netzwerk die Möglichkeit bekommt, ein stabiles Standbein über die Milchabfüllung zu erhalten.

Falls Sie also von einem Betrieb hören, der in der TAGWERK Region rund um Erding angesiedelt ist, Heumilch und außerdem möglichst muttergebundene Kälberaufzucht hat und optimaler Weise den Kühen die Hörner lässt, melden Sie sich sehr gerne direkt bei TAGWERK:

Beatrice Rieger
beatrice.rieger@tagwerk.net
08081 937917

Natürlich finden Sie in unseren VollCorner Kühlregalen weiterhin ein großes Angebot hochwertiger Bio-Milch aus der Region.

 

 

 


VollCorner Carrot-Spendenaktion

Was man zusammen erreichen kann, wenn jeder eine Kleinigkeit beiträgt, zeigen unsere Weihnachtsaktionen jedes Jahr. Lassen Sie uns auch 2022/23 gemeinsam Gutes tun und die Hekima Mädchenschule in Tansania unterstützen!

Erinnern Sie sich noch an unsere Weihnachtsspendenaktion für die Hekima Girls' School in Tansania? 2018 haben VollCorner Kund:innen 51.171 unserer (ehemaligen Einklebe-) Carrots gespendet. Diese haben wir in Bargeld umgewandelt und den gesammelten Betrag verdoppelt. So gingen am Ende 20.468,40 € an die Mädchenschule.

Schulleiterin Schwester Esther Buberwa und ihre Helfer:innen konnten damit einen neuen Speisesaal bauen und die Schlafräume in Stand setzen. Aber es ist noch viel zu tun. Egal ob es um die Wasserversorgung, Land für Schulgärten oder den Einbau einer Solaranlage geht – die Schule benötigt finanzielle Unterstützung. Deshalb gehen wir in eine neue Runde über unsere CarrotCard + App.

500 CARROTS entsprechen 10 € SPENDE

So funktioniert's

1. Teilen Sie uns bitte vor dem Kassiervorgang mit, dass Sie 500 Carrots spenden möchten. Diese entsprechen einer Spende in Höhe von 10€.

2. Der Spenden-Coupon wird durch unsere Kassenmitarbeiter:innen aktiviert.

3. Die Spende wird im Februar 2023 durch VollCorner ausgelöst.

 

 

 

Frauen stärken, Armut bekämpfen
Die Hekima Girls’ Secondary School für 400 Schülerinnen im Nordwesten Tansanias gibt jungen Afrikanerinnen dank einer Ausbildung die Chance, gestärkt ins Leben zu gehen.

»Unsere Schule ist für Mädchen eine der wenigen Möglichkeiten, in den ländlichen Regionen Tansanias überhaupt zur Schule gehen zu können. Dieses Recht erhalten oft nur Jungen«, so Schulleiterin Schwester Esther Buberwa.

Doch gerade die Emanzipation und Alphabetisierung der Mädchen ermöglicht den jungen Frauen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Gleichzeitig ist Bildung eine wirksame Methode zur Armutsbekämpfung.

Auf dem Lehrplan: Öko-Landbau
In der Hekima Girls’ Secondary School gehört umweltverträglicher Öko-Landbau zum Lehrplan. Auf rund 300 Hektar Bio-Schulgarten werden dabei nicht nur praktische Kenntnisse in biologischer Landwirtschaft vermittelt, sondern gleichzeitig frisches Bio-Gemüse und Obst, Milch und Fleisch für die Schulküche und den Verkauf erwirtschaftet.

Dieses wertvolle Wissen rund um den Öko-Landbau ermöglicht den Frauen einen einfacheren Start in die Selbstständigkeit und fließt oftmals auch in die elterlichen Höfe ein. Ein Schritt, um den Klimawandel zu verlangsamen, unter dem gerade Afrika jetzt schon sehr leidet.

Wir bedanken uns schon im Vorfeld bei allen unseren Kund:innen für Ihre Unterstützung!


Festliche Wein-Empfehlungen

Zu den Festtagen darf’s ein besonderer Tropfen sein? Davon finden Sie in unseren VollCorner Weinabteilungen und in unserem Vino in Haidhausen jede Menge!

Für die Weihnachtszeit hat unser Sommelier Ihnen viele Wein-Angebote zusammengestellt, die ab sofort bis zum 14.01. in allen VollCorner Biomärkten und im Vino gelten. Unsere Weine importieren wir direkt von unseren Partner-Weingütern, mit denen wir seit Jahren eng zusammenarbeiten.

Schwarztrauber: Mußbacher Riesling QbA
Beschreibung: Fruchtige, mineralische Noten. Frisch, lebendig, trocken.
Rebsorten: 100% Riesling.
Passt zu: hellem Fleisch, Meeresfrüchten, Salat, Spargel.

Feudo Montoni: Masso Catarratto DOC
Beschreibung: Facettenreiches Bouquet vereint dezent mineralische Noten und schöne Fruchtaromen. Am Gaumen frisch aber mit Gehalt. Gute Persistenz, harmonisch im Abgang und Nachklang. Trocken.
Rebsorte: Catarratto.
Passt zu: Canapés, Frischkäse, hellem Fleisch, warmen Fisch-Vorspeisen.

Feudo Montoni: Grillo Timpa DOC
Beschreibung: Intensives aber feines Bouquet, im Mund frisch, mineralisch und weich, extrem elegant. Trocken.
Rebsorte: Grillo.
Passt zu: Aperitif, Fisch, Frischkäse, weißem Fleisch.

Domaine Monplézy: Felicité rouge
Beschreibung: Dunkle reife Früchte, Kräuter, Röstaromen, würzig, trocken.
Rebsorten: Grenache, Carignan, Syrah.
Passt zu: Lamm, Rinderkotelett, korsischen Wurst- und Fleisch Spezialitäten.

Tenute Loacker: Morellino di Scansano
Beschreibung: Mittelkräftig, beerig, saftig, trocken.
Rebsorten: Sangiovese und Syrah.
Passt zu: Wildschwein, Wild, reifem Pecorino Toscano und typ. Gerichten aus der Maremma.

Weingut Fidora: Valpolicella Ripasso DOC
Beschreibung: Leichter ätherischer Duft roter Früchte. Kräftig, harmonisch, trocken, samtig.
Rebsorten: Corvina, Rondinella, Corvinone.
Passt zu: gebackenem, gegrilltem Fisch, mediterr. Küche, weißem Fleisch, Aufschnitt.

Cantine Polvanera: Gioja del Colle DOC Primitivo
Beschreibung: Kräftige Aromen von Zwetschge, dunkler Kirsche und reifen Pflaumen, Anklänge von Tabak, Macchia-Kräuter und Lakritze. Vielfältiger Geschmack mündet in langem Finale. Trocken.
Rebsorte: Primitivo.
Passt zu: Rotem Fleisch, Gegrilltem, Wildgerichten, Hülsenfrüchten, würzigen Pasta- und dunklen Kohlgerichten.

Feudo Montoni: Lagnusa Nero d´Avola DOC
Beschreibung: Komplexes Aroma, leicht fruchtig-würzig. Noten von Menthol verstärken seine Frische. Fruchtig-runde und weiche Tannine am Gaumen. Trocken.
Rebsorte: Nero d’Avola.
Passt zu: Braten, gewürztem Fleisch, Hartkäse, rotem Fleisch, Wild.

La Spinosa: Prunaiolo IGT Toscana
Beschreibung: Im Duft nach reifen Früchten und Lakritz. Am Gaumen wärmende Tannine umhüllt von Wurzeln und Leder. Trocken.
Rebsorten: Cabernet Sauvignon, Merlot, Sangiovese.
Passt zu: geschmortem Rind, Hase, Gerichten mit Fleisch wie Bistecca alla fiorentina.

Château Haut Moulin: Bordeaux AC
Beschreibung: Harmonisch-sanft, weiche Tannine, dezente Würznoten, viel Brombeere und Kirsche. Ausgesprochen lecker, viel Trinkvergnügen. Trocken.
Rebsorten: Merlot, Cabernet Sauvignon.
Passt zu: Käse, Lamm und Wildgeflügel.

Dr. Bürklin Wolf: Riesling Sekt Brut
Beschreibung: Frisch, vollmundig, frische Früchte, trocken. Klassischer Riesling-Sekt mit Reifepotential. Rebsorten: Riesling.
Passt zu: Aperitif, Fingerfood, Fischgerichten.

La Spinosa: Grappa Raspirossa Riserva
Beschreibung: Bernsteinfarben, mild, sanft, typisch aromatisch und würzig. Geschmeidigkeit am Gaumen. Rebsorten: vergorener Trester von Sangiovese aus erster Pressung.
Passt zu: Als Digestif, zu dunkler Schokolade, Kaffee oder Schoko-Pralinen.


Saatgut ist Kulturgut

Saatgut ist seit tausenden Jahren der Grundstein unserer Ernährung! Ein wichtiges Thema also, dem sich auch einige unserer Partnerbetriebe widmen. Der Obergrashof in Dachau setzt sich z.B. schon seit über 20 Jahren für Züchtung und Anbau samenfester Sorten ein – und damit für den Erhalt unserer Saatgutvielfalt und die Unabhängigkeit von wenigen großen Agrar-Konzernen. Warum erfahren Sie hier!

Die Gärtnerei hat im letzten Jahr den gemeinnützigen Verein Kulturpflanzenentwicklung Obergrashof e.V. gegründet. VollCorner unterstützt dieses zukunftsweisende Projekt - gemeinsam mit Ihnen:
Bei unserer CarrotCard Spendenaktion konnten Sie 2021 ein halbes Jahr lang Ihre Carrots spenden. So kamen insgesamt mehr als 4.500 € zusammen.

Julian Jacobs, der sich gemeinsam mit Urban Ewald für den Verein engagiert, erzählt uns in einem Interview mehr über ihre Arbeit und was mit Ihren Spenden passiert.

Warum ist euch der Anbau von samenfesten Sorten so wichtig?
Julian Jacobs
: Da gibt’s viele Gründe! Zum einen, die Sortenvielfalt und die Unabhängigkeit der Bauern und Gärtner zu bewahren. Denn mit dem Einsatz von Hybridsaatgut ging über die Jahre ein großer Teil unserer Gemüsesorten verloren und große Konzerne beherrschen heute den Saatgutmarkt. Dabei ist Saatgut ein Kulturgut, das wir unbedingt erhalten müssen und ein Gemeingut, das allen zugänglich sein sollte, ähnlich wie Boden, Luft und Wasser.

Und es geht darum, Kulturpflanzen in ihrem natürlichen Wesen zu achten. Seit Jahrtausenden sind sie essentiell für die Ernährung der Menschen und waren immer in den Händen der Bauern und Gärtner. Heute ist das leider anders.

Zwei weitere gute Gründe, warum es sich lohnt zu samenfestem Gemüse zu greifen, sind übrigens seine hohe Ernährungsqualität und sein voller Geschmack.

Was macht ihr denn mit den Carrot Spenden unserer KundInnen?
Julian Jacobs: Um dem Thema mehr Raum geben zu können, haben wir den Verein Kulturpflanzenentwicklung Obergrashof e.V. gegründet. So können wir uns neben unserer Gärtnerei verstärkt der Saatgutarbeit widmen und schaffen dafür einen eigenständigen Ort. Da unser Verein gemeinwohlorientiert ist und wir natürlich für den Start einiges benötigen, z.B. neue Gewächshäuser, Lagerräume und Ausrüstung, freuen wir uns über jede Unterstützung.

Was ist euer Ziel?
Julian Jacobs: Nachbaufähige Kulturpflanzen zu entwickeln, die gerne angebaut und gekauft werden! Wir wollen die Qualität unseres samenfesten Gemüses immer weiter verbessern, alte Sorten aufleben lassen oder neue Sorten entwickeln.

Aktuell arbeiten wir zum Beispiel an Projekten mit samenfestem Spinat und Fenchel. Unser Ziel ist es aber nicht nur selbst mehr Sorten anzubauen. Wir wollen Saatgut aus biologisch- dynamisch gezüchteten, samenfesten Sorten liefern – auch für unsere Gärtner-KollegInnen. Wichtig ist, das Bewusstsein für das Thema in der Gesellschaft durch Aufklärung zu schärfen.
Danke, dass Sie uns mit Ihren Carrot-Spenden dabei unterstützen!

Wir sind gespannt und freuen uns über alle samenfesten Sorten, die wir dank des Vereins in unseren VollCorner Gemüseabteilungen anbieten können. Danke für das Interview, Julian.


Rapunzel Fairwerte: Pflanzen statt roden!

Sie haben sie sicher schon entdeckt: Die Rapunzel FAIRWERTE-Regale, die seit Frühjahr 2022 in allen VollCorner Filialen stehen. Hier finden Sie wechselnde Produkte, Infos und Rezepte - abgestimmt auf die 15 Rapunzel FAIRWERTE.
Jeden Monat rückt einer von ihnen in den Mittelpunkt, gemeinsam mit einem bestimmten "Monatsthema". Sie erfahren also nicht nur, was die Produkte von Rapunzel so wertvoll macht, sondern bekommen auch gleich jede Menge Inspirationen für die Küche!

Sie möchten noch einmal genauer nachlesen, was hinter den FAIRWERTEN steckt und warum es keine Rapunzel Aktionspreise mehr gibt? Schauen Sie auf unserem letzten Beitrag oder auf der Rapunzel Website vorbei!

FAIRWERT #10 im Mai: Pflanzen statt roden!

Hier geht's zum Monats-Video 

Faires und ökologisches Handeln heißt für Rapunzel auch, Brandrodung und Rodung von Primär-​ und Sekundärwäldern zu verhindern. Der Schlüssel dazu sind neben Verboten vor allem sinnvolle Alternativen für die Landwirte in den tropischen Gebieten. Nachhaltiger Palmanbau, Agroforstprojekte mit unterschiedlichen Kulturen sowie langfristige Abnahmegarantien sichern den Bauern eine auskömmliche Wertschöpfung.

Über sein HAND IN HAND-​Programm fördert Rapunzel auch Schulungen zur Bewusstseinsbildung für ökologische Themen. Gleichzeitig pflanzt das Unternehmen aus Legau aktiv Bäume und unterstützt Baumpflanzprojekte, ob bei Anbaupartner:innen oder direkt vor der eigenen Haustüre im Allgäu mit dem Bergwaldprojekt e. V.

Eine wichtige Maßnahme für Klimaschutz und Artenvielfalt!

Mediterraner Genuss in "fair"!

Jetzt im Mai gibt's Urlaubsgefühle auf dem Teller! Denn diesen Monat dreht sich bei Rapunzel gemeinsam mit dem FAIRWERT "Bäume pflanzen statt roden" alles um die mediterrane Küche.

Wir können nur sagen, die Spezialitäten aus der Mittelmeerregion schmecken in Kombination mit echten FAIRWERTEN besonders gut! Rapunzel verarbeitet z.B. von Hand geerntete Oliven, vollmundige Tomaten oder süße Trockenfrüchte aus dem Türkei-​Projekt. Und wie für alle Rapunzel Produkte gilt dabei: Es werden KEINE Wälder gerodet. Im Gegenteil, im Rahmen der Projektarbeit wurden bisher schon über 12.000 Bäume angepflanzt! 

Die Anbaupartner setzen sich mit ihrer Arbeit für Biodiversität und Klimaschutz ein, denn sie bieten mit ihren ökologisch bewirtschafteten Hainen und Feldern einer Vielfalt an Insekten, Tieren und Pflanzen Lebensraum. Sinnvoll wechselnde Fruchtfolgen unterstützen die Bodenfruchtbarkeit und halten den Boden gesund.

Wir von VollCorner sind Fairwertepartner weil…

…unser Essen einen Preis verdient, der ermöglicht, dass Landwirte und Erzeuger gut davon leben und ökologisch wirtschaften können. Die Voraussetzung, um auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette fair und solidarisch zu handeln.