Eure Spende für das SOS-Kinderdorf

Bei unserer CarrotCard-Spendenaktion im Dezember konntest du 500 gesammelte Carrots spenden. Diese entsprechen einer Spende in Höhe von 10 €. So sind in wenigen Wochen ganze 7.300 € zusammengekommen.
Wir haben das Geld an SOS-Kinderdorf überwiesen. Es kommt Kindern und Jugendlichen in Not zugute ‒ hier vor Ort, aber auch in Krisengebieten.
Wir sagen herzlichen Dank an alle, die Carrots gespendet haben!
Veganuary bei VollCorner

Wie immer im Veganuary (Vegan + January) möchten wir euch inspirieren, vegane Produkte und Rezeptideen auszuprobieren. Wir zeigen dir 6 vegane Spezialitäten, die im letzten Jahr neu ins VollCorner Sortiment gekommen sind und erklären, was du Vielfältiges daraus zaubern kannst.
"Das schmeckt ja besser als das Original" – das hat man im VollCorner Büro über die vegane "feine Leberwurst" von Vegan Deli jetzt schon öfter gehört. Der Wurstersatz ist nicht nur im Geschmack kaum zu unterscheiden: Auch die Verpackung in ist der klassischen Leber- oder Teewurst nachempfunden.
Das vegane Paté ist frei von künstlichen Farbstoffen, Palmöl und Soja und obendrein halal.
Paté schmeckt natürlich am besten auf gutem Brot aus traditionellem Bäckerhandwerk. In unserem Blogeintrag zum Brot-Handwerk findest du einige Beispiele.
Die Cottage Drops (angelehnt an den englischen "cottage cheese") von Züger ersetzen Hüttenkäse durch einen leckeren Aufstrich auf Mandel- und Sojabasis.
Ob aufs Brot, ins Müsli oder zum Backen, die Cottage Drops geben dir eine Menge pflanzliches Protein zusammen mit dem typisch mild-sahnigen Geschmack von Hüttenkäse.
Rezeptinspiration: Ersetze zum Beispiel in unserem Rezept für Marinierte rote Bete mit Walnüssen, Birne und Hüttenkäse letzteren durch die Cottage Drops. Benutzt du statt Honig Ahornsirup, ist sogar das ganze Rezept vegan.
Der Räucher-"Lachs" aus Karotten wird in Berlin von Hand gemacht.
Tamarisauce, Norialgen, Shiitake-Pilze und Hickory Rauchsalz verleihen ihm sein würziges Räucheraroma.
Iss ihn auf Brot, in Salaten, in veganem Sushi und mehr.
Perfekt für den Grill oder die Pfanne: Die Schmankerlscheibe ist pikant würzig marinierter Tofu, der nicht nur Veganer:innen schmeckt.
Der Tofu entsteht beim Biohof Angermaier in Lenggries mit Soja aus eigenem Anbau nach Bioland-Richtlinien.
Die Einsatzmöglichkeiten von Tofu sind schier endlos. Die Sesammarinade passt besonders gut zu unserem Pad Thai Salat mit Mangold oder in den Quinoa-Salat mit Tofu/Kofu und karamellisierten Zwiebeln.
Der vegane "Quark" von Harvest Moon überzeugt auf vielen Ebenen: Er schmeckt cremig-frisch, ist mit veganen Kulturen fermentiert und basiert auf Kokosnüssen aus fairem und umwelt- sowie menschenfreundlichem Anbau. Außerdem bietet Harvest Moon Joghurtbecher aus 100 % Altplastik.
Genieße die pure Quarkalternative süß im Müsli oder deftig, zum Beispiel auf einer Backkartoffel. Möchtest du noch etwas mehr Aroma, greife der mit frischen Kräutern verfeinerten Variante.
Beide verfeinern jede Art von Ofengemüse: Setz doch zum Beispiel einen Klacks Quarksalternative auf den Kürbis mit Ziegenfrischkäse und Koriandersauce, die bunten Zucchini mit Aprikosen-Salsa und Kichererbsen-Crunch oder verwende ihn statt Kräuterjoghurt im Rezept für geröstete Karotten mit Linsensalat.
Cremig, luftig, schokoladig – alles, was eine Mousse au Chocolate sein muss. Und noch dazu 100 % vegan. Wie auch der Grießbrei und der M.lchreis von Greenhorn basiert das Schoko-Mousse auf fermentiertem Hafervollkornmehl und Sonnenblumenöl.
Übrigens: Greenhorn ist das erste Startup, das sich für seine veganen Produkte das Bioland-Siegel erarbeiten konnte.
Zwar ist bei den Anbäuverbänden demeter, Naturland und Bioland die Tierhaltung vorgesehen, um den ökologischen Kreislauf auf den Höfen zu schließen: Kühe verwerten zum Beispiel für uns nicht verdauliche Lebensmittel wie Gras und wandeln sie in wertvolle Milch um. Ihr Dung wiederum dient als natürlicher Dünger, was es dem ökologischen Landbau möglich macht, auf chemisch-synthetische Düngemittel zu verzichten.
Doch die Menge an Fleisch, die wir im Durchschnitt essen, ist viel zu groß. Die global insgesamt sehr hohe Nachfrage an Fleisch und Milchprodukten hat überhaupt erst zur Massentierhaltung geführt: Immer mehr Fleisch für immer weniger Geld – das ist nur möglich, indem Tierschutz, Arbeitsbedingungen, Qualität und die Umwelt dabei vernachlässigt werden.
In der ökologsichen Tierhaltung heißt es daher: Qualität statt Quantität. Wer wenig aber dafür gutes Bio-Fleisch kauft, unterstützt klimafreundlichere Landwirtschaft. Bio-Tiere bekommen zum Beispiel großteils oder sogar ausschließlich Futter aus Anbau von demselben Hof. Weit transportiertes Kraftfutter umweltschädlicher Monokulturen aus Übersee ist damit nicht vonnöten.
Fleisch und Milchproduktion sind also nicht automatisch Klimakiller; Es kommt vielmehr darauf an, wie die Tiere gehalten werden. Um bessere aber insgesamt weniger Tierprodukte zu konsumieren, hilft es, leckere vegane Produkte und Rezepte zu kennen. Vielleicht konnten wir dich ja dazu inspirieren, öfter auch mal rein pflanzlich zu kochen!
Last-Minute-Geschenk gesucht?

Die Festtage stehen vor der Türe und du bist noch auf der Suche nach einem Geschenk oder Mitbringsel? Bei VollCorner findest du bestimmt das Richtige, denn bei uns gibt es weihnachtliche Schmankerl, hochwertige Kosmetik und sogar Erlebnisgeschenke!
Wir stellen dir 7 Geschenkideen vor, die du bis Samstag, den 23. Dezember noch bei uns bekommst.
Diese Gewürzmischungen für winterliche Heißgetränke wie Punsch, Glühwein oder Feuerzangenbowle sind in stilvollen und wiederverwendbaren Blechdosen verpackt und machen auch optisch ganz schön was her.
Geschmacksrichtungen wie »Hot Apple Cider« oder »Oh Du Fröhliche« laden zum gemeinsamen Punsch-Mixen während der Feiertagen ein.
Die Gewürzmischungen sind bis 30.12.2023 im Angebot. Alle Angebote findest du in unserem Weihnachtshandzettel.
Für Weihnachten 2023 hat Primavera wunderschöne Geschenksets zusammengestellt.
- Mit »Herzenswärme« verschenkst du zum Beispiel ein harmonisierendes Raumspray mit Rose, Vanille und Sandelholz in Kombination mit zwei Lichttüten in Häuserform, die stimmungsvolle Beleuchtung schaffen.
- »Geborgenheit« enthält ein Kissenspray, das durch Lavendel, Neroli und Vanille beruhigt und entspannt, sowie eine duftende Handcreme.
- Im Paket »Waldzauber« sind zwei Papier-Tannenbäumchen und ein nach Zirbelkiefer duftendes Raumspray – das übrigens als »Bestes Bio 2023« ausgezeichnet wurde.
Panettone ist das traditionelle mailändische Weihnachts-Gebäck. Er hat eine fluffige Konsistenz und milden Geschmack, der durch die miteingebackenen kandierten Früchte und Rosinen besonders weihnachtlich wird.
In der farbenfrohen Schmuckdose macht das »Weihnachtsbrot« optisch genau so viel her wie geschmacklich. Als Nachtisch, zum Kaffee oder einfach zwischendrin.
Du kannst dich zwischen Bio-Leckereien und Naturkosmetik nicht so recht entscheiden? Einen VollCorner Einkaufsgutschein kannst du individuell aufladen (ab 10 €) und der oder die Beschenkte muss ihn nicht auf einmal aufbrauchen, sondern kann kaufen, so viel er oder sie möchte.
Es gibt außerdem die Möglichkeit den Gutschein online zu kaufen und zuhause auszudrucken. Hier geht es zum Gutschein-Shop.
Wer ein gemeinsames Genuss-Erlebnis verschenken möchte, ist in unserem BioVino in Haidhausen richtig! Bei unseren After-Work-Weinproben gibt es eine Auswahl feinster Bio-Weine mit passenden Snacks und kleinen Gerichten. Je nach Vorliebe des oder der Beschenkten kannst du unter verschiedenen Themen wählen:
- 14.03. Rotwein in allen Facetten
- 21.03. Wein zum Osterfest
- 11.04. Weinland Frankreich
- 25.04. Käse & Wein
- 02.05. Sommer, Sonne, Rosé
- 16.05. Weinland Österreich
- 13.06. Sommer, Sonne, Weißwein
Mehr zu Terminen, Preisen & Anmeldung findest du in unserem Eventkalender.
Die festlichen Fairtrade-Schokoladen von Chocolate Makers sind plastikfrei verpackt und weihnachtlich gestaltet.
- »Ho Ho Ho Congo« ist eine fruchtige dunkle Schokolade mit mindestens 70 % Kakao, dessen Anbau im Virunga Nationalpark Entwaldung und illegale Abholzung verhindert.
- »Salty Caramel« ist feinste Milchschokolade aus Peru mit Karamellstücken und Las Palmas-Meersalz.
- Die helle Milchschokolade »Milky Speculaas« enthält knusprige Stückchen belgischer Spekulaas-Kekse.
Hochwertige Bio-Weine
Hochwertiger Wein ist ein perfektes Mitbringsel zu einer Weihnachts- oder Silvesterfeier. 9 unserer Bio-Weine sind bis Ende des Jahres im Angebot, zum Beispiel:
- »Le Torri del Falco« Morellino di Scansano DOCG von Valdifalco Loacker
Rebsorten Sangiovese und Syrah. Weiche präsente Tannine mit langem Abgang. Duft nach Beeren. Zu Lamm, dunklem Fleisch und Gemüse. - Gioja del Colle IGT Primitivo 14 von Cantine Polvanera
Rebsorte Primitivo. Kräftige Aromen von Zwetschge und dunkler Kirsche. Passt zu rotem Fleisch, Hülsenfrüchten, würzigen Pasta- und dunklen Kohlgerichten. Trocken. - Grillo »della Timpa« von Feudo Montoni
Rebsorte Grillo. Intensives aber feines Bouquet, mineralisch und weich, extrem elegant. Trocken. Lecker als Aperitif, zu Fisch, Frischkäse und weißem Fleisch.
Alle unsere Festtagsweinangebote findest du in unserem Weihnachtshandzettel.
VollCorner geht in die nächste Generation

Erfolgreiche Familiennachfolge bei VollCorner! Mit Stolz übergeben die bisherigen Geschäftsführer Willi Pfaff und Birgit Neumann ihr Familienunternehmen an die nächste Generation. Neffe Paul Pfaff sowie Stefan Berktold sind die zwei neuen Geschäftsführer.
Über 35 Jahre lang leitet Gründer Willi Pfaff nun schon den Münchner Biomarkt VollCorner, seit 2000 gemeinsam mit seiner Frau Birgit Neumann als Co-Geschäftsführung. Spätestens nach der erfolgreichen Eröffnung des zweiten VollCorners in der Arnulfstraße zum Jahrtausendwechsel wurde klar: Die Nachfrage ist da! Seitdem eröffneten die beiden fast jedes Jahr einen neuen Biomarkt, sodass bio-begeisterte Münchner:innen heute in 20 VollCorner Läden einkaufen können.
Nach über zwei Jahrzehnten tritt nun die nächste Generation die Nachfolge an: Die beiden neuen Geschäftsführer heißen Paul Pfaff und Stefan Berktold. Gleichzeitig verlässt Birgit Neumann die Geschäftsführung. In den nächsten zwei Jahren bilden Willi, Paul und Stefan also ein Trio, doch auch der Gründer zieht sich nach und nach aus der Geschäftsführung zurück. Danach wird Willi die beiden weiterhin beraten, sodass das Unternehmen nach wie vor von der Erfahrung und Vision des Bio-Pioniers profitieren kann.
Wer schon sehr lange bei VollCorner einkauft, weiß vielleicht: Birgit und Willi haben einen gemeinsamen Sohn, Leo Pfaff. Auch er ist seit Anfang November Gesellschafter. Doch mit Anfang 20 steckt Leo noch mitten im Studium und wird sich erst danach stärker VollCorner widmen.
Paul und Stefan arbeiten sich seit etwa drei Jahren in die Leitungspositionen bei VollCorner ein. Um sie etwas besser kennenzulernen, hier zwei kleine Steckbriefe:
Name: Paul Pfaff
Bei VollCorner seit: September 2021
Ausbildung: Bachelor und Master in Management & Technology, mit der Spezialisierung Finance & Accounting und Informatik
Lieblingsprodukt: Der WAYSA Energie-Tee
Was ihm an der Arbeit bei VollCorner am besten gefällt: „Die Zusammenarbeit bei VollCorner basiert sehr stark auf Vertrauen. Willi und Birgit vertrauen uns, dass wir die Unternehmenswerte weiterhin aufrechterhalten und VollCorner gleichzeitig weiterentwickeln. Stefan bringt zum Beispiel enorme Expertise im Bereich IT mit, durch die wir ausgewählte Bereiche von VollCorner viel stärker digitalisieren wollen. Ganz grundsätzlich sind die Unternehmenswerte von VollCorner natürlich sehr zukunftsorientiert: Wir unterstützen enkeltaugliche Landwirtschaft in unserer Heimat wie auch in anderen Teilen der Welt und ein faires Miteinander entlang der gesamten Handelskette unserer Produkte. Das macht diese Herausforderung für mich so spannend: Das Zusammenspiel aus Tradition und neuen Denkweisen, das Bio weiter in die Mitte der Gesellschaft bringt.“
Paul bei VollCorner:
Paul ist Willis Neffe und sozusagen in der Biobranche aufgewachsen. Denn auch seine Mutter betreibt einen Naturkost-Fachhandel, schmatz Naturkost am Glockenbach, wo er seit einigen Jahren die kaufmännische Leitung übernimmt.
Wie fühlt er sich mit der Verantwortung, die die Leitung einer der 10 größten Bio-Filialisten in Deutschland und etwa 400 Mitarbeiter:innen mit sich bringt? „Natürlich war der Wunsch da, VollCorner als Familienunternehmen in die nächste Generation zu führen”, erklärt er. „Für mich eine große Chance aber auch keine leichte Entscheidung. Denn ein Unternehmen mitzuleiten, bedeutet große Verantwortung, oft lange Tage und manchmal schlaflose Nächte. Außerdem fehlt mir die jahrzehntelange Erfahrung, die Birgit und Willi haben. Ich bin sehr dankbar, dass ich über die letzten drei Jahre in diese Rolle hineinwachsen durfte und für das Vertrauen in mich, Stefan und Leo, VollCorner weiterzuentwickeln.”
In Zukunft soll VollCorner auch als attraktiver Arbeitergeber stärker positioniert sein. “Unsere Teams bringen gerade unheimlich viel voran in Sachen Mitarbeiter:innen-Engagement und Personalentwicklung”, erklärt Stefan. Paul betont, dass VollCorner vor allem für Fachkräfte ein noch inspirierenderes Umfeld schaffen will, das langfristige Karrieremöglichkeiten bietet. “Was wir uns wünschen, ist eine Unternehmenskultur ähnlich der eines Start-ups: Alle kennen die Vision und wissen, wofür sie arbeiten. Dafür brauchen wir weiterhin die enge Verbindung zum Ursprung von VollCorner. Gleichzeitig heißen wir Wandel willkommen und sind hungrig auf neue Ideen.”
Name: Stefan Berktold
Bei VollCorner seit: Juni 2021
Ausbildung: Bachelor in Informatik; seinen Master in der Medizinischen Informatik hat er nach der Hälfte und mit einer glatten Eins abgebrochen, weil – wie er mit einem Augenzwinkern sagt – VollCorner dazwischenkam.
Lieblingsprodukt: Das vegane Fladenbrot im Deli
Was ihm an der Arbeit bei VollCorner am besten gefällt: „Kurz gesagt: Die Menschen. Paul und ich haben uns während des Studiums kennengelernt und ich war sofort von seinem Unternehmergeist überzeugt. Den hat er sicherlich aus der Familie. Für uns hat sich schnell gezeigt, dass ich mich bei VollCorner mit meinem Knowhow ideal einbringen kann. 2022 übernahm ich dann auch die Leitung der IT. Paul und ich wurden schnell zu einem eingespielten Team – und zusammen mit Willi sind wir ein Dreiergespann mit komplett unterschiedlichen Charakteren, die sich super ergänzen. Das ist bei VollCorner generell so: Wir pflegen einen respektvollen und vertrauensvollen Umgang, wo jeder seine Ideen einbringen oder auch mal ein Veto einlegen kann.“
Stefan bei VollCorner:
Stefan ist, anders als bei Paul, „Bio“ nicht in die Wiege gelegt. Er gibt zu: Als Paul ihn für das Unternehmen gewinnen wollte, sei er zunächst etwas skeptisch gewesen, da er gerade mitten im Master steckte und kaum Erfahrung in der Branche hatte. Doch die Werte, die VollCorner vertritt, haben ihn genau so begeistert wie die Aussicht auf vielfältige IT-Projekte, mit denen er das Unternehmen nach vorne bringen kann.
„Also habe ich mich ‚reingefuchst‘, Großhändler und Lieferanten kennengelernt, mir alle Abteilungen angeschaut und mich mit vielen Themen von Warenwirtschaftssystemen bis zum pestizidfreien Gemüseanbau beschäftigt. Neben meinem Master wurde das immer schwieriger, deshalb hieß es für mich irgendwann: Ganz oder gar nicht! Da habe ich gemerkt, dass es das ist, was ich machen möchte und deshalb Master und Wohnung in Wien aufgegeben.“
Seitdem hat er bei VollCorner schon einiges umgesetzt: Er hat das Kassenbuch automatisiert, den Datenschutz verstärkt, sowie die aufladbare Gutscheinkarte eingeführt, und sie in unserem Webshop erhältlich gemacht.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem neuen Führungs-Trio noch mehr Münchner:innen für Bio-Lebensmittel, regionale Kooperationen und fairen internationalen Handel zu begeistern!
Regional? Heißt bei uns „direkt um's Eck“

Was heißt für VollCorner eigentlich „Voll regional“? Anhand von 8 beliebten Sorten zeigen wir dir ganz genau, wo unser Gemüse aus dem Umland herkommt.
„Bio“ ist bei Lebensmitteln ein geschützter Begriff. Es darf sich also nur Bio nennen, was mindestens nach den EU-Richtlinien offiziell zertifiziert ist. Bei Regionalität ist das anders – denn es ist gar nicht richtig festgelegt, was das bedeutet. Ist zum Beispiel ein Kohl aus Österreich weniger regional als ein Kohl aus Norddeutschland, obwohl er näher an München wächst? Je nach Händler könnte sich die Antwort darauf stark unterscheiden.
Wir bei VollCorner sind stolz darauf, was bei uns ein „Regional“-Schildchen bedeutet: Das Produkt kommt aus dem Münchner Umland. Auf unserer Regiomap kannst du dir anschauen, wo unsere regionalen Partner sitzen: Vom Biohof Laurer im Nordosten hinter Landshut bis zum Bicklhof in Peiting im Südwesten reicht unser regionales Netzwerk beispielsweise – das sind gerade einmal etwa 200 Kilometer Spanne.
Viele Gemüsesorten genießen bei uns eine besonders kurze Anreise von ihren Feldern in unsere VollCorner Regale. Das gilt vor allem, wenn sie von Höfen stammen, die Mitglieder von TAGWERK sind – eine regionalen Erzeuger- und Verbraucher-Genossenschaft und einer unserer Großhändler.
Bauern, Gärtner und Imker, eine Mühle und mehrere Bäckereien und Käsereien bei TAGWERK wirtschaften alle nach den strengen Richtlinien der Anbauverbände Naturland, Bioland oder Demeter. TAGWERK versorgt VollCorner also nicht nur mit regionalen Köstlichkeiten, sondern auch mit besonders hochwertigen und umweltfreundlichen Lebensmitteln.
Wir freuen uns darüber, wie viele beliebte Gemüsesorten wir – vor allem während deren Saison – aus dieser direkten Nähe anbieten können. Hier 8 Beispiele:
Diese drei gesunden Blattgemüse kommen, wann immer möglich, direkt vom Obergrashof nahe Dachau in unsere Märkte. Der Hof liegt vor den Toren Münchens, ist also nur etwa 20 km von der Stadt entfernt. Mit nur einer kurzen Radtour kommst du zum Beispiel schon bei diesem Gemüselieferant an.
1. Chicorée: Die Anbaumethode von Chicorée ist etwas ganz Besonderes: Der Korbblütler wächst ausschließlich im Dunkeln, in einer sogenannten Treiberei. Er ist eigentlich der Spross der Zichorienwurzel, die du vielleicht als Kaffeeersatz kennst. Sobald das gesunde Grün bei uns im Markt ankommt, lagern wir ihn in unseren Gemüseabteilungen unter Abdeckungen. Denn auch nach der Ernte liebt der Chicorée die Dunkelheit. | Rezept-Inspiration: Chicorée-Gorgonzola-Tarte
2. Grünkohl: Das eher typische Wintergemüse bekommen wir vom Obergrashof auch im Sommer. Das liegt daran, dass der Grünkohl – entgegen weitläufiger Meinung – gar keinen Frost braucht, um zu wachsen. Der Frost macht die grünen Blätter, in Kombination mit Sonnenlicht, lediglich etwas süßlicher. In unseren Gemüseregalen findest du also nicht nur das ganze Jahr über Grünkohl, sondern auch das ganze Jahr über aus nächster Nähe. | Rezept-Inspiration: Grünkohl-Ingwer Smoothie
3. Kopfsalat: Vielleicht hast du es auf unserer Homepage oder unserem Instagram-Kanal schon gesehen: In einem Kurzvideo zeigen wir, wie der Feldsalat vom Obergrashof in nur 24 Stunden in unsere Märkte kommt: Er wird direkt auf dem Feld gewaschen – wodurch das Feld gleichzeitig bewässert wird – kurz beim Obergrashof zwischengelagert und von dort an alle Filialen geliefert.
4. Wirsing: Im Winter findest du bei VollCorner Bioland-Wirsing vom Fritzhof im nördlichen Münchner Grüngürtel, genauer in Hallbergmoos. Auf 15 Hektar wächst der grüne Kohl als eine von 15 Feldgemüsesorten. Wirsing ist besonders reich an Vitamin C und schmeckt mit Senfrahm-Soßen besonders lecker!
5. Lauch: Auch mit Lauch versorgt uns der Fritzhof im Erdinger Moos. Er ist Teil vom typischen Suppengemüse und darf in klassischen winterlichen Eintöpfen auf keinen Fall fehlen. Küchentipp: Verarbeitest du nicht die gesamte Stange Lauch sofort, kannst du ihn in dünnen Scheiben – und gut abgewaschen – kurz blanchieren und dann portionsweise einfrieren. So behält er Farbe, Geschmack und Konsistenz bestmöglich bei. | Rezept-Inspiration: Lauchquiche mit Speckwürfeln
6. Rosenkohl: Der Kohl, der die Gemüter spaltet. Früher bei Oma hat man ihn so wie gut wie nur gedünstet bekommen, doch mittlerweile wissen kreative Köch:innen: Im Curry, mit japanischer Miso-Paste, eingemacht oder als Püree überzeugt das Wintergemüse auch diejenigen, die ihn sonst immer am Tellerrand liegen gelassen haben. Probiere ihn zum Beispiel scharf angebraten und mit Wein abgelöscht in unserem Zweierlei Kohl mit Buttersauce und Mandeln.
7. Spargel: Wer Schrobenhausen hört, denkt an Spargel. Und das zurecht. Denn der sandige Boden an sonnigen Südhängen ist ideal für den Anbau der nussigen Stange. Dank des Biohofs Fuchs ist der Schrobenhausener Spargel in Bioland-Qualität zu haben.
Bei Spargel-Rezepten hat man in der kurzen Saison die Qual der Wahl. Unsere Favoriten: Spargel-Pasta mit Zitronenbutter, Weißer Spargel mit Butter-Bröseln und Ei und der Rotkorn-Spargel-Salat mit Rhabarberdressing. Doch auch außerhalb der Spargelsaison im Frühsommer herrscht auf den Äckern der Familie Fuchs Hochbetrieb …
8. Schwarzwurzel: Der sogenannte „Winterspargel“ lässt sich zwar wirklich im Winter ernten, hat aber eigentlich nichts mit Spargel zu tun. Weil er aber ähnlich lang und geschält so weiß wie Spargel ist, nennt man ihn umgangssprachlich so. | Rezept-Inspiration: Schwarzwurzel-Lauch-Quiche
Übrigens: Nur wenige Betriebe bauen die gesunde Wurzel in großem Umfang an, und der Biohof Fuchs tut es sogar 100 % Bio.
Du willst wissen, wann du diese Sorten in unseren Gemüseregalen findest? In unseren monatlichen Saisonkalendern kannst du das ganz genau nachlesen: Die Schwarzwurzel ist zum Beispiel im November- und im Dezember-Saisonkalender vertreten.
Für gutes Gemüse brauchen die Bauernhöfe natürlich einiges an Platz und bestimmte Böden, die nicht überall zu finden sind. Das führt beispielsweise dazu, dass der nächste gute Spargel von München aus eben vom 60 km entfernten Schrobenhausen kommt.
Andere VollCorner Partner, die kein Gemüse anbauen, sondern beispielsweise kochen, backen, brauen oder fermentieren, liegen noch näher – nämlich direkt in München. Welche das sind, erzählen wir dir bald in einem anderen Artikel …
Rapunzel Bio-Cent

Schon lange ist unser Partner Rapunzel ein echter Pionier in Sachen Bio und nachhaltiges, faires Wirtschaften. Z. B. importiert der Bio-Hersteller fast ausschließlich direkt aus dem Ursprungsland, statt an Spot- und Rohstoffmärkten einzukaufen, um die gesamte Lieferkette im Blick zu haben. Seit Oktober 2022 setzt der Bio-Hersteller erneut ein Zeichen: Für jedes verkaufte Rapunzel-Produkt spendet das Unternehmen einen Cent.
Dieser Cent hat es in sich: Insgesamt ergibt das eine beeindruckende Summe von rund 750.000 Euro pro Jahr, die Rapunzel in die Förderung einer zukunftsfähigen, lebenswerten Welt investiert. Dabei ist es dem Allgäuer Familienunternehmen besonders wichtig, dass das Wohl von Menschen, Pflanzen, Tieren und Umwelt gleichermaßen berücksichtigt wird.
Rapunzel unterstützt ökologische und soziale Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Initiative darunter: LOVE FOR LIFE e.V. — Ein Solar-Energie-Projekt in indigenen Gemeinden. Das Projekt wirkt sich auf zahlreiche Bereiche positiv aus: bessere Bildungschancen von Kindern und Erwachsenen, es fördert Frauen und die Zivilgesellschaft, stärkt die Ernährungssicherheit und das Gesundheitswesen und hilft, die Regenwälder zu erhalten.
In Folge der intensiven Landnutzung der letzten Jahrzehnte sind fruchtbare, humusreiche Böden stark gefährdet. Ein Projekt der Initiative BODEN.BILDUNG der Bioland Stiftung begeistert in der Landwirtschaft tätige Menschen durch aktuelles Wissen aus der Forschung für den Schutz der Böden. Und unterstützt sie durch die Vermittlung praxisnaher Methoden dabei, die Fruchtbarkeit der Böden zu fördern und zu erhalten.
Diese Projekte zeigen erneut, wie selbst kleine Beiträge zusammen Großes bewirken können. Hier erfährst du mehr über die Rapunzel Eine Welt Bio-Stiftung.
Bio-Handwerk I: Brot, Brezen und Co.

Bei VollCorner ist alles 100 % Bio und besonders viel regional. Doch es gibt ein weiteres Bein, auf dem viele unserer Lebensmittel stehen: Das Handwerk.
Das Handwerk ist nicht nur „Ausbilder der Nation“ und ein wichtiger Teil vieler Kleinunternehmen. In der Lebensmittelbranche verdanken wir dem Erhalt von handwerklicher Arbeit außerdem das beste Brot, den hochwertigsten Schinken und den aromatischsten Honig – finden wir zumindest!
In unserer neuen Artikel-Reihe zeigen wir dir Lebensmittel, die du bei VollCorner noch aus echtem Handwerk bekommst. Von traditionell geröstetem Kaffee, über Tempeh aus bayerischem Soja bis hin zum Trendgetränk Kombucha reicht die Auswahl. Im ersten Teil heute: Brot, Brezen und Co.
Für unsere VollCorner-Bäckertheken wählen wir die besten Brote und Semmeln von verschiedenen Münchner Bio-Bäckereien aus. In der Lokalbäckerei Brotzeit in Oberhaching beispielsweise entstehen in echter Handwerkstradition durch lange Teigführung Brote mit besonders feinen Aromen und langer Haltbarkeit.
Als Mitglied von Die freien Bäcker e.V., einem Berufsverband handwerklich arbeitenden Bäckereien und Konditoreien, setzt sich die Brotzeit unter anderem für Bodenfruchtbarkeit ein und macht sich für Nachwuchs im Handwerk stark.
Von der Brotzeit stammen zum Beispiel das Chia-Nussbrot sowie das Braumeister-Brot.
Auch die Fritz Mühlenbäckerei aus Aying bei München versorgt uns mit Brot, Brezen und Co. Der Brotteig darf dort bis zu 48 Stunden ruhen und die Brezen drehen die Bäckermeister:innen von Hand. Das Getreide bezieht das Team von Bioland-Höfen der schwäbischen Alb und in Niederbayern.
Die Fritz Mühlenbäckerei ist innovativ in ihrem Bemühen, immer möglichst umwelt- und klimafreundlich zu wirtschaften: Um CO2-sparender an VollCorner liefern zu können, schloss sie sich 2019 mit Martins Holzofenbäckerei zu einer Liefergemeinschaft zusammen.
Von der Fritz Mühlenbäckerei bekommst du bei uns das Dinkel-Saaten- sowie das Früetzi-Brot und viele leckere Kuchen und anderes Süßgebäck.
Denn Martins Holzofenbäckerei liegt auch im Münchner Osten, nämlich in Grafing. Und dort gibt es eine echte Rarität: Die rustikalen Sauerteiglaibe schiebt der Bäckermeister selbst frei im Holzofen. Mit geschickten Handgriffen platziert Martin Schmitt das Brot direkt auf den Schamottesteinen des Steinofens; Bleche oder Backformen sind hier nicht vonnöten.
In allen Sauerteigbroten der Bäckerei steckt 100 % Handwerk – angefangen bei einem Natursauerteig, den das Team bereits seit 1996 pflegt.
Zur Auswahl in den VollCorner-Bäckertheken findest du vom Martins Holzofenbäckerei das Martinsbrot oder das Pörsdorfer Roggenbrot.
Die Hofbäckerei Steingraber sorgt morgens hinter unseren Bäckertheken für einen Geruch wie in ihrer Backstube, denn den Begriff „ofenfrisch“ nimmt die Demeter-Bäckerei besonders ernst: Gebacken wird ab Mitternacht, sodass die Brote noch warm sind, wenn sie morgens in die VollCorner-Filialen geliefert werden.
Die Traditionsbäckerei aus dem Mangfalltal im bayerischen Alpenvorland verwendet für ihre Brote Weizen und Dinkel aus Eigenanbau oder aus einem Umkreis von maximal 50 Kilometern. Beim Backen damit gilt auch in der heutigen Zeit das Prinzip: „Das meiste geht von Hand“ – traditionelles Backhandwerk eben.
Klassiker von Steingraber sind das Steingraber hell und ihr beliebter Apfel-Blechkuchen.
Echtjetzt ist etwas ganz Besonderes: eine 100 % glutenfreie Bäckerei direkt hier in München. Zusätzlich dazu backen sie vegan, FODMAP-arm oder ganz ohne Zusatzstoffe, damit wirklich jede:r leckeres Brot genießen kann.
Für echt leckere glutenfreie Brote arbeitet Echtjetzt – übrigens von Frauen gegründet und geführt – mit langen Ruhezeiten, Vorteigen und Kochstücken. Und sogar Sauerteig funktioniert glutenfrei, und zwar auf Reismehl-Basis. Als Hefeersatz dient hausgemachtes Fermentwasser, dass das Team täglich mit Trockenobst ansetzt.
Bei VollCorner findest du von ihnen glutenfreie Brotspezialitäten wie das Krustenbrot und das Sesam-Honigbrot.
Entdecke auf unserer Partner-Seite noch mehr großartige Marken und Hersteller, mit denen VollCorner zusammenarbeitet.
Teil 2 unserer Handwerks-Reihe findest du hier: Bio-Handwerk II: "Exotisch" Fermentiertes von ganz nah
Wir feiern 35 Jahre VollCorner

Als Münchner Familienunternehmen bringen wir seit 35 Jahren hochwertige ökologische Lebensmittel in unsere Stadt und das Umland. Heute in 20 Biomärkten und einem eigenen Weinhandel.
Gemeinsam mit unserem großen Bio-Netzwerk aus Höfen, Gärtnereien, Bäckereien, Metzgereien, Mühlen und Erzeugerbetrieben setzen wir uns für faires, enkeltaugliches Wirtschaften ein. Dazu gehören Klimaschutz, Artenvielfalt, fruchtbare Böden, sauberes Wasser und der Erhalt eines Lebensmittelhandwerks, von dem alle Beteiligten gut leben können.
Egal, ob für unsere Frischetheken, unsere Obst- und Gemüseabteilungen oder unsere Weinregale, wir schauen immer genau hin, wo’s herkommt – und natürlich ob's schmeckt. Damit du selbst beim Einkauf nicht lange überlegen musst, zu welchem Produkt du greifen darfst und zu welchem vielleicht lieber nicht.
Genau das war schon Mitte der 80er die Idee, als eine Clique junger Münchner:innen beschloss, einen Bioladen zu gründen. Mit leckeren, umweltverträglichen und regionalen Produkten und modernem Ambiente wollten sie sich vom damals weit verbreiteten »Körndlbeißer«-Image abheben. Unter ihnen der gelernte Großhandelskaufmann und unser Geschäftsführer Willi Pfaff.
Nachdem rund ein Dutzend junger Leute mehr als drei Monate auf der Baustelle mitangepackt hatte, eröffnete 1988 endlich ihr »Biomarkt an der Ecke«: VollCorner.
Wir freuen uns sehr, wie stark wir seitdem gewachsen sind und wie viel wir zusammen erreicht haben. Trage auch du dazu bei, dass die Nachfrage nach Bio immer weiter steigt!
Als Dankeschön für die Treue oder als perfekte Gelegenheit, uns kennenzulernen, gibt’s vom 9. bis 21. Oktober zahlreiche Angebote und unser großes Jubiläumsgewinnspiel. Am Jubiläumswochenende vom 12. bis 14. Oktober bieten alle 20 Märkte wechselnde Verkostungen und Aktionen an.
Alle Details und viele spannende Hintergrundinfos findest du in unserem großem Jubiläumshandzettel.
Über 100 tolle Gewinne warten auf dich! Verrate uns im Gewinnspiel-Formular auf vollcorner.de einfach deinen Tipp, wie du deinen Alltag in München ein bisschen nachhaltiger gestaltest und gewinne
- 1 x Reise zu Voelkel ins Wendland inkl. Aufenthalt und Essen im edlen & nachhaltigen ahead Burghotel
- 1 x Lastenrad von Lebensbaum
- 25 x VollCorner Einkaufsgutschein im Wert von 30 €
- 35 x Allos Überraschungspaket
... und mehr. Zusätzliche Gewinnchancen erhältst du über den VollCorner-Instagramkanal. Abonniere uns, um auf dem Laufenden zu bleiben!
Wo Schweizer Käsespezialitäten entstehen

An der Grenze zur italienischen Schweiz, direkt in den Schweizer Alpen, steht die Sennerei Nufenen. Umgeben von Wiesen voller gelbem Löwenzahn und den weißen Spitzen der Berge werden hier die hochwertigen Käsesorten produziert, die du hinter unseren VollCorner-Theken findest.
Dank unserem Biokäse-Lieferant Schilcher Käse können wir beliebte Klassiker wie den Via Mala Bergkäse und feine Spezialitäten wie den Mutschli Almkäse der Sennerei Nufenen auch gleich hier in München anbieten.
2023 hat das Schilcher-Team die Sennerei persönlich besucht, um sich anzusehen, wo der Käse genau herkommt. Gaby, Melina, Beate, Conny, Petra, Kristina und Daniela haben einige ihrer Eindrücke mit uns geteilt.
Betritt man den Stall, so beschreiben es die sieben Kolleginnen, spürt man eine Atmosphäre von Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit. Das ist kein Zufall: Auch möglichen Konflikten unter den Tieren selbst beugen die Landwirt:innen vor. Denn der Stall ist so aufgebaut, dass die Tiere an mehreren Seiten nach draußen gelangen – es gibt also keine „Sackgassen“. Somit vermeiden sie, dass die rangniedrigste Kuh in die Enge getrieben werden kann.
In dem geräumigen Laufstall wird mittels Futterstationen, Liegeboxen, Abkalbeboxen und großzügigem Freilauf dafür gesorgt, dass die Kühe ihren Bedürfnissen jederzeit nachkommen können. Den Sommer über dürfen die Kühe auf die Alp in luftigen Höhen von 2,400 Metern.
Für neugeborene Kälber und deren Mutter oder Amme gibt es im Winter eine separate Box. Im Sommer werden Kälber ganz natürlich auf der Weide geboren und bleiben bei der Mutterkuh.
Auch für eine gesunde und natürliche Ernährung der Kühe sorgen die Milchbäuer:innen. Die Tiere genießen bestes Gras und vielfältige Wiesenkräuter wie Goldfingerkraut, Wiesenorchis und Prachtnelken – im Sommer frisch vom Boden und im Winter in Form von Heu. Das kommt dem Geschmack der Milch zugute, sodass besonders aromatische Käsesorten daraus gewonnen werden können.
Die Almflächen sind mit ihren reich strukturierten und artenreichen Blumenwiesen auch ökologisch sehr wertvolle Flächen und weisen eine hohe pflanzliche und tierische Biodiversität auf. Nur durch eine regelmäßige, extensive Bewirtschaftung kann diese Vielfalt erhalten werden. Würden die Landwirt:innen die Weiden beispielsweise nicht heuen – was übrigens händisch passiert – könnten Büsche und Sträucher die Flächen schnell überwuchern. Für die Kühe wären sie so nicht mehr nützlich.
Neben handwerklicher Arbeit scheut die Sennerei Nufenen auch technische Neuerungen nicht: Modernste Technik sorgt für frische Milch und zufriedene Kühe: An Melkrobotern können die Kühe sich jederzeit selbständig melken lassen. Der Roboter erkennt genau, welche Zitzen noch Milch geben und welche nicht. Sobald eine Zitze keine Milch mehr gibt, löst er sich sofort selbständig.
Die Landwirt:innen sind direkt vom Ort, sodass kaum Fahrzeuge für den Milchtransport benötigt werden. Im Sommer ist es noch einfacher: Dann wird die Milch von der Alp direkt über eine Pipeline zur Sennerei transportiert. Die kurze Reise der Milch dauert etwa 15 Minuten. Gekühlt wird die Milch dabei ganz natürlich und ohne Energieverbrauch durch das Quellwasser im Boden.
Sobald die Milch ankommt, geht es direkt an die Verarbeitung. Die Sennerei hat einen eigenen Reifekeller, wo die produzierten Laibe lagern und ihr einzigartiges Aroma entfalten können.
Der Besuch hat bei den Gästinnen von Schilcher Eindruck gemacht: „Wir konnten das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier in einer ruhigen und extrem gelassenen Stimmung erleben. Dem Käser dabei zusehen, wie er beste Milchqualität verarbeitet und erstklassige Käsespezialitäten verkosten. Alle Sinne wurden gefordert und was soll man sagen – dieser besondere, unberührte und magische Ort wird uns definitiv wiedersehen.“
Über unsere VollCorner-Filialen kommt dieses besondere Naturprodukt aus den Alpen dann auch zu dir. Lies mehr über die Sennerei und ihre Käsesorten auf unserer Partner-Seite über die Sennerei Nufefen.
Mitten in der Hochsaison für regionales Gemüse!

Bei unseren TAGWERK Höfen und Gärtnereien geht's jetzt rund: Wir sind mitten in der Erntezeit! Was bei unseren Partnerbetrieben auf den Höfen und Feldern viel Arbeit bedeutet, sorgt in unseren Gemüseabteilungen für Freude: Von A für Auberginen bis Z für Zucchini findest du ein riesiges regionales Sortiment vor.
Dank unserer vielen regionalen TAGWERK Gärtnereien und Bio-Höfe kommt das Gemüse auf kürzestem Weg in unsere VollCorner Biomärkte. Gut für's Klima, gut für den Geschmack! Kurze Wege bedeuten nicht nur, dass Tomate, Zucchini, Salat & Co. schon wenige Stunden nach der Ernte in unseren Biomärkten auf dich warten. Kurze Wege bedeuten auch, dass die Früchte ausreifen dürfen, bis sie ihren vollen Geschmack entwickelt haben: Bei längerem Transport muss Obst und Gemüse oft schon vorreif geerntet werden, weil es sonst auf der langen Reise überreif werden und sogar verderben könnte.
Nicht nur deswegen schätzen wir die enge Zusammenarbeit mit TAGWERK: Genau wie wir setzt sich die regionale Bio-Genossenschaft für ökologische, kleinbäuerliche Landwirtschaft und fairen Handel ein. Hier stellen wir dir fünf TAGWERK Gärtnereien vor, die uns gerade mit richtig viel Bio-Gemüse versorgen.
Entfernung: ca. 20 km
Gründungsjahr: 1991
Zertifizierung: Demeter
Julian Jacobs, Peter Stinshoff und Tom Girgnhuber bewirtschaften die Demeter Gärtnerei Obergrashof bei Dachau gemeinsam mit ihrem Team. Bei unserem Partnerbetrieb liegt der Schwerpunkt vor allem auf Freilandgemüse, das hier in großer Vielfalt mit bis zu 50 verschiedenen Kulturen auf den Feldern heranreift.
Auf dem Obergrashof arbeitet man nach biologisch-dynamischen Richtlinien – wie ein Kreislauf, in dem alle Teile ergänzend ineinandergreifen. Da gibt es z.B. Murnau-Werdenfelser Rinder, deren Mist für Nährstoffe auf den Feldern sorgt, eine kleine Schafherde und Esel. Rund um die Felder schaffen unzählige Grünstreifen, Hecken und Bäume wertvollen Nützlingen Lebensraum. Zum Hof gehört auch ein Kindergarten, ein Hofladen und ein Natur-Bildungshaus, das v.a. für umweltpädagogische Angebote und Treffen der TAGWERK Genossenschaft zur Verfügung steht.
Übrigens: Oft hört man, dass der Grünkohl – immerhin eins der typischen Beispiele für ein Wintergemüse – den ersten Frost braucht, um zu wachsen. Doch das stimmt so nicht, Frost macht ihn lediglich etwas süßlicher. Deshalb baut der Obergrashof den gesunden Kohl auch für den Sommer an, sodass du ihn bei uns auch mal im Juli im Regal (und dem Juli-Saisonkalender) findest. Den etwas bittereren Grünkohl kannst du zum Beispiel sehr gut in einem Grünkohl-Ingwer-Smoothie verarbeiten, den du dann nach Bedarf auch etwas süßen kannst. Grünkohl, der Frost erlebt hat, eignet sich für typische Wintergerichte wie unser Zweierlei Kohl mit Buttersauce und Mandeln.
Hier siehst du, wie unser Kopfsalat vom Obergrashof in unter 24 Stunden vom Feld in unsere Märkte gelangt.
Entfernung: ca. 70 km
Gründungsjahr: 1999
Zertifizierung: Bioland
Bei einer unserer VollCorner Kundentouren hatten wir schon die Gelegenheit, den Biolandhof Fuchs in Schrobenhausen selbst zu besuchen. Die Region am Rande des Donaumooses ist aufgrund ihrer leichten, sandigen Böden ideal für den Spargelanbau.
Doch auf den Feldern von Alexander und Eva Fuchs herrscht auch außerhalb der Spargelsaison Hochbetrieb. Auf ihren weitläufigen Äckern gedeihen Ackerbohnen, Süßkartoffeln und Futter für die Kühe eines befreundeten Bio-Milchviehvertriebs und über 25 Gemüsearten – darunter auch Schwarzwurzeln und Radieschen.
Entfernung: ca. 50 km
Gründungsjahr: 2012
Zertifizierung: Naturland
Der Naturland-Betrieb von Anton Naderer in Kirchdorf an der Amper beliefert uns seit 2013 – also praktisch seit Gründung des Hofs. Hauptkulturen sind Tomaten, Gurken und Salate. Eine echte Besonderheit: Die Glashäuser werden mit der Abwärme einer Biogasanlage CO2-neutral beheizt.
Den Entwurf für sein nachhaltiges Gewächshaus erstellte Anton im Gartenbau-Studium in Weihenstephan und setzte ihn dann zusammen mit seiner Familie um. Dank seinem besonderen Konzept kann er schon einige Wochen bevor die Saison beginnt oder nachdem sie geendet hat regionales Gemüse anbieten, ohne dabei zusätzliche Energie zu verbrauchen.
Entfernung: ca. 30 km
Gründungsjahr: Biohof seit 2007
Zertifizierung: Bioland
Peter Zenker ist auf dem Fritzhof aufgewachsen, hat ihn 2005 übernommen und in einen Ökobetrieb umgewandelt. Seitdem zieht der Bio-Gärtner rund 15 Sorten Feldgemüse, darunter auch Spezialitäten wie Palmkohl. Sein Schwerpunkt liegt auf Wintergemüse wie Wirsing, Lauch, Rosenkohl und italienischem Schwarzkohl – viele Gemüsesorten wachsen außerdem aus samenfestem Saatgut!
Außerdem besonders: Das Gemüse lagert beim Fritzhof im traditionellen Kartoffelkeller, der ganz ohne Energieverbrauch kühle Temperaturen beibehält.
Entfernung: ca. 20 km
Gründungsjahr: 2002
Zertifizierung: Naturland
Seine Begeisterung für den Gemüseanbau entdeckte Johannes Rutz vor über 25 Jahren während seiner Lehrjahre auf dem nahegelegenen Obergrashof und bei seinem Freund und Nachbarn, dem TAGWERK Gärtner Sigi Klein.
Mit seinem Naturland-Betrieb in Eschenried (im Nordwesten von München) verwirklichte er schließlich seinen Traum von einer eigenen Gärtnerei. Heute wächst hier auf dem Feld und unter Glas eine bunte Gemüse-Vielfalt. Von Aubergine, Bundzwiebeln, Mangold bis hin zu Zuckerhut! Besonders spezialisiert ist der Betrieb auf Schnittkräuter wie Petersilie, Koriander oder Schnittlauch.










