Volksbegehren für Artenvielfalt

Überall verschwinden die Insekten. Besonders Wildbienen und Schmetterlinge, aber auch Pflanzen sind vom Artensterben betroffen. Es ist Zeit, etwas zu ändern! Mit dem Volksbegehren »Rettet die Bienen« setzen wir ein politisches Zeichen für Artenvielfalt, Umweltschutz und unsere wilde Tierwelt. Bienen und Insekten bestäuben einen großen Teil unserer heimischen Nutz- und Wildpflanzen. Sie sind elementar für die Vermehrung vieler Pflanzen und den Ertrag von Obst- und Gemüsesorten. Doch bereits 64 Prozent aller heimischen Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten Bayerns. Auch zahlreiche Schmetterlingsarten sind vom Aussterben bedroht.

Der hohe Einsatz chemischer Düngemittel und Pestizide in der konventionellen Landwirtschaft, wie auch die strukturelle Verarmung unserer Umwelt rauben den Insekten die Überlebenschancen. Das Artensterben ist nicht nur ein Verlust unserer Lebensqualität, sondern eine konkrete Gefahr für unsere Zukunft. Denn wenn das Zusammenspiel zwischen der Pflanzen- und Tierwelt und dem Menschen gestört wird, ist vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, in Zukunft nicht mehr möglich – allem voran die natürliche Bestäubung der Pflanzen durch Insekten. Das dürfen wir nicht zulassen!

Nach der erfolgreichen Petition im Jahr 2018, bei der sich bereits 70.000 Bürgerinnen und Bürger für ökologisch bewirtschaftete Flächen, Blühwiesen und den aktiven Erhalt des ökologischen Gleichgewichts in unserer Natur ausgesprochen haben, kommt jetzt das Volksbegehren. Vom 31. Januar bis zum 13. Februar können Sie im Rathaus Ihrer Gemeinde Ihre Stimme für die Rettung der Artenvielfalt in unserer bayrischen Heimat abgeben. Seien Sie dabei!

Ob Sie in Ihrem Rathaus einfach unterschreiben oder aktiv andere Teilnehmer zur Unterschrift motivieren, das Volksbegehren Artenvielfalt braucht Ihre Hilfe. Alle Informationen, wie Sie das Volksbegehren unterstützen und in welchem Rathaus Sie Ihre Stimme abgeben können, finden Sie online unter www.volksbegehren-artenvielfalt.de


Saatgut-Festival am 24. Februar

Die enorme Bedeutung von bestäubenden Insekten und die wechselseitige enge Abhängigkeit in Bezug auf die Erhaltung der Biodiversität und der Kulturpflanzenvielfalt stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Saatgut-Festivals am Ökologischen Bildungszentrum. Bereits zum fünften Mal findet die Veranstaltung im Münchner Osten statt, die jährlich von mehr als 1.500 Interessierten besucht wird.

Aussäen, pflanzen, ernten, Saatgut einbehalten für das nächste Jahr. Seit über 12.000 Jahren hat dieser Zyklus Tradition. Heutzutage ist er weitgehend unüblich. Denn mehr als 70 % der in Deutschland gewerblich genutzten 2.600 Pflanzensorten sind Hybridzüchtungen. Der traditionelle Nachbau, über Auslese und Wiederaussaat, ist jedoch nur mit samenfesten Obst- und Gemüsesorten möglich. Kritiker sprechen in diesem Zusammenhang von einer »Quasi-Patentierung«. Denn um auch im nächsten Jahr eine vernünftige Ernte zu erhalten, muss erst neues Hybrid-Saatgut gekauft werden. 

Bauern und Gärtner geraten so in eine Abhängigkeit von fragwürdigen Saatgut-Konzernen wie Monsanto (heute Bayer AG) oder Syngenta, deren Geschäftsbereich auch in der Agrochemie liegt.

Setzen Sie sich gemeinsam mit uns dafür ein, unsere Sortenvielfalt zu erhalten und samenfeste Sorten zu fördern! Wie auch in unserem aktuellen VollCorner Magazin freuen wir uns immer, wenn es die Saison zulässt und wir Ihnen samenfestes Obst & Gemüse anbieten können. Auf dem Saatgut-Festival im ÖBZ finden Sie nicht nur samenfestes Saatgut für den Eigenanbau, sondern lernen auch ein lebendiges Netzwerk an engagierten Initiativen kennen. Schauen Sie vorbei! In der Tauschbörse können private Gärtnerinnen und Gärtner ihr Saatgut weitergeben. Mehr Infos unter www.oebz.de.

Datum: Sonntag, 24.02.2019
Uhrzeit: 10:00 - 17:00 Uhr 

Treffpunkt: ÖBZ (Ökologisches Bildungszentrum) 

Englschalkinger Straße 166 
81927 München

Kosten: Eintritt frei! 


Winterpause 24. Dezember - 06. Januar 2019

Liebe KundInnen,

unser VollCorner Bio-Bistro "Cucina" in der Würmtalstraße macht vom 24.12.2018 bis 06.07.2019 Winterpause.

Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage und freuen uns, Sie im neuen Jahr ab 07. Januar 2019 wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Ihr Cucina Team


Weniger Verpackungsmüll

Bio-Handel und Nachhaltigkeit müssen Hand in Hand gehen. Deshalb freuen wir uns, dass wir letztes Jahr bei unserer Warenanlieferung jede Menge Plastikfolie und Kartonagen einsparen konnten.

Für gewöhnlich werden Lebensmittel wie Gemüse und Obst in Kartonagen verpackt und auf Rollwagen gestapelt an Supermärkte geliefert. Zum Schutz der Ware werden die Rollbehälter zusätzlich mit Folie umwickelt. So kommt mit nur einer Produktlieferung eine bedeutende und unnötige Menge Müll zusammen, allein 11,2 m² Folie pro Rollwagen.

Zum Glück geht das auch anders!

In unseren VollCorner Biomärkten suchen wir immer nach intelligenten Lösungen, um unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Dabei werden wir von unseren Bio-Großhändlern unterstützt. Weiling hat zum Beispiel spezielle Rollwagen zur Warenanlieferung entwickelt. Im Gegensatz zu den handelsüblichen zweiseitigen Rollbehältern befindet sich an den Weiling-Wagen eine dritte Wand. Zusammen mit dem Einsatz von Spanngurten machen die Rollwagen so zusätzliches Folieren überflüssig.

Und anstatt für die Obst- und Gemüselieferung Wegwerf-Kartonagen zu verwenden, hat unser Großhändler eine ökologisch sinnvolle Variante im Einsatz: zusammenklappbare Mehrwegkisten von IFCO. So konnten wir 2017 durch nicht folierte Rollwagen und Mehrwegkisten 240.968 m² Folie* und 63.058 kg Kartonagen einsparen. Für uns ein weiterer wichtiger Schritt zu mehr Nachhaltigkeit!

Für die nachhaltigen Mehrwegverpackungslösungen ist IFCO sogar für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 nominiert.

 

 


Bio + Fair = Hand in Hand

Bei Rapunzel gehören bio und fair zusammen: Das firmeneigene HAND IN HAND-Programm (HIH) verknüpft die Idee des kontrolliert biologischen Anbaus mit dem Ansatz des fairen Handels.

Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit gehen bei dem Bio-Pionier Rapunzel von Beginn an »Hand in Hand«. Deshalb verwundert es nicht, dass die Allgäuer bereits 1987 mit dem HIH-Programm eigene Kriterien für fairen Handel festlegten, die weit über die allgemeinen Standards hinausgehen.

Zum ersten Partner, der Kakao-Kooperative El Ceibo aus Bolivien, kamen inzwischen 17 weitere Partnerschaften auf Augenhöhe hinzu. Von diesen Bio-Betrieben bezieht Rapunzel zwölf wichtige Rohstoffe, wie z.B. Kakao, Nüsse und Trockenfrüchte, die in über 150 Produkten aus dem Rapunzel- Sortiment enthalten sind.

Gerade in den Ländern des Südens wird oft Preisdruck auf die landwirtschaftliche Produktion ausgeübt, der Not für die Menschen und Schäden für die Umwelt verursacht. Für die HIH-Partner garantiert Rapunzel u. a. faire Preise über den konventionellen Marktpreisen, eine zusätzliche Bio- und Fairhandels-Prämie, Abnahmegarantien, jährliche Verträge, Beratung und Unterstützung auch in schwierigen Zeiten mit unsicherer Welt- oder Wetterlage.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über viele Jahre, kontinuierlicher Austausch und persönliche Besuche vor Ort mit nachhaltigen Qualitätskontrollen sowie unabhängigen Inspektoren sichern die Einhaltung der hohen Standards auf beiden Seiten.

Parallel zum Programm hat Rapunzel den HIH-Fonds ins Leben gerufen: Das Allgäuer Familienunternehmen spendet 1 % des Einkaufswertes der fairen Rohware direkt an einen Fonds, der von der unabhängigen Organisation Deutsche Umwelthilfe verwaltet wird. Seit 1998 erhielten darüber rund 300 öko-soziale Projekte in 55 Ländern insgesamt über 1,4 Mio. Euro Unterstützung. Eine stolze Summe, mit der viel Gutes für Mensch und Umwelt getan wurde!

Wir wünschen Ihnen viel Genuss! Und sagen »Danke!«, dass Sie mit Ihrem Kauf von HAND IN HAND-Produkten einen Beitrag leisten, um die Lebensbedingungen von Menschen in Ländern des Südens zu verbessern.


Wohnen für Hilfe

Im März diesen Jahres feierten wir 5 Jahre VollCorner Biomarkt in Gauting. Das Jubiläumswochenende nutzten wir für eine besondere Spendenaktion: unser VollCorner Cucina Chef Ganesh bereitete viele leckere Bio-Crêpes zu, die sich unsere Kunden in einer Einkaufspause gegen einen kleinen Unkostenbeitrag schmecken lassen konnten. Mit den Einnahmen durch den Crêpes Verkauf von insgesamt 600,00 € unterstützten wir ein soziales Projekt der „Gautinger Insel“.

Die „Gautinger Insel“ ist eine niedrigschwellige Einrichtung der Gemeinde Gauting, die Bürgerinnen und Bürger bei persönlichen, familiären und finanziellen Problemen Unterstützung sowie in sozialrechtlichen Fragen Informationen anbietet. In vertraulichen Einzelgesprächen mit SozialpädagogInnen werden individuelle Lösungswege erarbeitet und Informationen über Soziale Dienste und Fachberatungsstellen gegeben. Darüber hinaus wirkt die „Gautinger Insel“ auch am bedarfsgerechten Ausbau des Gemeinwesens mit und initiiert oder unterstützt soziale Projekte in Gauting.

Seit zwei Jahren wird das Projekt „Wohnen für Hilfe in Gauting“ nach dem Vorbild vieler anderer Städte in Deutschland, auch in der „Gautinger Insel“ angeboten. Die Grundidee ist einfach: Junge Leute mit beschränkten finanziellen Mitteln (z.B. durch Ausbildung oder Studium) wohnen in Haushalten älterer Menschen und bieten für Unterkunft anstelle von Miete als Ausgleich Unterstützung im Alltag an. Die Regel für die alternative Bezahlung: 1 qm Wohnfläche = 1 Stunde Hilfe im Monat. Pflegeleistungen jeglicher Art sind dabei ausgenommen.

Um das Projekt bei Seniorinnen und Senioren in Gauting besser bekannt zu machen, werden im September 2018 „Wohnen für Hilfe“-Flyer mit Informationen zum Projekt dem örtlichen Wochenanzeiger beigelegt.

Wir freuen uns, dass wir durch die Einnahmen aus dem Crêpes Verkauf nun die Öffentlichkeitsarbeit der „Gautinger Insel“ finanziell unterstützen können!

Vielen Dank!


Mia ham´s satt!

Kommen Sie mit uns am Samstag, 6. Oktober auf die Straße! Eine Woche vor der bayerischen Landtagswahl wollen wir zusammen mit vielen weiteren Unterstützern wie u.a. Bioland, Green City und Greenpeace München für ein gutes Leben in unserer bayerischen Heimat demonstrieren. 

Wir erheben unsere Stimme für eine ökologische, tiergerechte und bäuerliche Landwirtschaft. Für saubere Luft, lebenswerte Städte und den Erhalt unserer vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft in Bayern. 

Mia ham´s satt und fordern: 

  • Sichere Existenzgrundlage für unsere Landwirte
  • Artenvielfalt und Artenschutz von Insekten und Vögel 
  • Ausbau von Fuß-, Rad- und öffentlichem Nahverkehr 

Mia ham´s satt und sagen:

  • Nein zu Billigproduktion und Massentierhaltung
  • Nein zu einer intensiver Agrarproduktion
  • Nein zu Pestizidrückständen in Böden, Wasser, Luft und Lebensmitteln
  • Nein zur Betonierung, Planierung und Asphaltierung unserer schönen Landschaft

Trägerkreis der Demo ist die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, ADFC Bayern, Aktionsbündnis Artgerechtes München, Aktionsbündnis AufgeMUCkt, Bund Naturschutz in Bayern, campact, Landesverband für Vogelschutz in Bayern, Slow Food Deutschland, Tierschutzbund und das Umweltinstitut München.

Ablauf der Demo: 

  • Auftaktkundgebung und Live Musik (11 Uhr) 
  • Demoroute (ab ca. 11:45 Uhr)
  • Abschlusskundgebung und Live Musik (ab ca. 13:30 Uhr)

Helfen bei der Demo: 

Sie haben Lust und Zeit am Demotag mitzuhelfen? Dann tragen Sie sich hier in das HelferInnen-Formular ein. 

Für einen reibungslosen Ablauf der Großdemo, sucht der BUND Naturschutz in Bayern noch HelferInnen: Ordner, Spendensammler sowie Mitwirkende bei den Aktionsbildern. 

 

 


30 Jahre VollCorner Biomarkt

30 Jahre VollCorner Biomarkt: »Bio aus Überzeugung« bedeutet Engagement für ökologischen Landbau, fairen Handel und soziales Wirtschaften

Dankeschöntage & Jubiläumsangebote: VollCorner sagt »Danke!« mit vielen Jubiläumspreisen und Verkostungen

Jubiläumsgewinnspiel - tolle Preise Winken: Miträtseln und u.a. ein E-Bike gewinnen

Spendenaktion - Kuchen für den guten Zweck: Unterstützung der BioBoden Genossenschaft mit jedem Stück Jubiläumskuchen 

Eröffnung Schwanthalerstraße: 1.000 m² Platz für Bio-Lebensmittel 

13.10. Kundentour zum Bienenhof Pausch: Erkundungstour zu Bienenstöcken und hauseigener Destillerie

 

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Grüne Logistik, saubere Luft

Unsere Münchner Stadtluft ist dreckiger als je zuvor. Schuld daran ist zum Großteil der Verkehr. Um schädliche Emissionen bei Lieferungen zu verringern, hat TAGWERK einen mit Bio-Gas betriebenen LKW angeschafft.

„Bio-Überzeugungstäter“
Der Blick aufs Ganze gehört zur Philosophie von TAGWERK. Denn genau wie bei VollCorner, stehen hinter der Erzeuger- und Verbrauchergenossenschaft echte „Bio-Überzeugungstäter“. Den Genossen ist es nicht nur wichtig, dass ihre TAGWERK Produkte ökologisch angebaut und verarbeitet werden. Auch Fragen zum Transport der Bio-Lebensmittel denken die TAGWERKler unter grünen Gesichtspunkten.

Umweltfreundlicher LKW

Seit Juni schickt TAGWERK Vorstand und Logistik-Chef Klaus Hutner einen umweltfreundlichen LKW auf die 150 km lange München-Tour zu unseren VollCorner Biomärkten. Das Besondere: der neue 15-Tonner tankt Gas, statt Diesel. Mit dem alternativen Kraftstoff erreicht der Brummi eine CO2-Reduktion von 90 Prozent gegenüber seinen Diesel-Kollegen. Wobei – von einem Brummi kann man gar nicht sprechen. Durch den Gasantrieb ist der Lieferwagen auch deutlich leiser als Diesel-LKWs. Super Sache!

Bio-Gas aus Reststoffverwertung

Getankt wird regeneratives Biomethan aus der Reststoffverwertung. Für die Bio-Gas-Herstellung wächst kein Gen-Mais auf unseren Feldern. Verwendet werden zu 100 % landwirtschaftliche Reststoffe wie Stroh und Schlempe. Dabei entsteht ein nachhaltiger Stoffkreislauf, da die Gärreste aus der Gasproduktion als natürlicher Dünger in die Landwirtschaft zurückgeführt werden.


560,30 € aus Bogenhausen

Was für ein Erfolg! Dank Ihrer Hilfe konnten wir ganze 560,30 € mit dem Verkauf von unseren hausgemachten Bio-Crêpes an unserem VollCorner Jubiläumsfest in Bogenhausen einnehmen. Danke!

Diese gehen als Spende an das Projekt Gartenhaus des Ökologischen Bildungszentrums München. Zusammen mit der Volkshochschule München betreibt das ÖBZ verschiedene Gärten, in denen die unterschiedlichsten Bildungsprogramme angeboten werden. Im Rahmen des Projektes Gartenhaus wird, wie könnte es anders sein, ein Gartenhaus für die Unterbringung der Gartengeräte geplant und gebaut.
Ein tolles Projekt, das wir gerne unterstützen!