Verpackung sparen

Sie wollen beim Einkaufen Ressourcen schonen und Müll vermeiden? Mit unseren Mehrweg-Alternativen bringen Sie viele Bio-Lebensmittel verpackungsfrei und sicher nach Hause und sorgen damit auch für eine Verringerung klimaschädlicher CO2-Emissionen. Mit Beuteln, Mehrweg-Gläsern & -Bechern und mitgebrachten Behältern lässt sich beim Einkauf ganz leicht Verpackung sparen.

Wie das genau funktioniert und welche Behältnisse Sie dafür in unseren Biomärkten finden, haben wir für Sie in unserem neuen Booklet "Tipps für umweltfreundliches Einkaufen" zusammengefasst. Das gibt's natürlich auch in allen unseren Biomärkten zum Mitnehmen und Mitmachen!


rebeutel: Ressourcenschonend & sozial

Ab sofort finden Sie Mehrweg-Beutel von rebeutel in allen VollCorner Biomärkten. Das Besondere an den praktischen Einkaufshelfern: Dahinter steckt echtes Upcycling! Denn sie werden aus Stoffspenden genäht, also aus Gardinen, Stores und anderen Stoffen zu hochwertigen Beuteln recycelt – und zwar in sozialen Einrichtungen rund um München. So ist jeder Beutel ein handgemachtes Unikat. Natürlich werden alle Stoffe vorher gründlich gewaschen.

rebeutel Gemüsenetze
Die rebeutel Gemüsenetze ergänzen unser Angebot an nachhaltigen Verpackungsalternativen für Obst und Gemüse. Sie werden aus gespendeten Gardinen genäht. Das Material ist gleichzeitig leicht und durchsichtig und damit ideal zum Einkaufen und Lagern.

Sie erhalten die Gemüsebeutel in allen unseren VollCorner Biomärkten im 3er Pack in verschiedenen Größen und Designs.

Brotbeutel aus VollCorner Schürzen
Im Münchner Betreuungszentrum St. Wolfgang ließen wir unsere ausgedienten VollCorner Schürzen zu praktischen Brotbeuteln umgenähen. Darin können Sie Brot oder Semmeln verpackungsfrei von unseren Theken nach Hause transportieren und lagern.

In diesen VollCorner Biomärkten gibt's die Brotbeutel:
Bogenhausen
, Warthestraße 1
Gauting
, Leutstettener Straße 2
Großhadern
, Würmtalstr. 95
Maxhof
, Maxhofstraße 17
Neuhausen
, Dom-Pedro-Straße 9b
Schwanthalerhöhe
, Schwanthalerstr. 111
Solln
, Wolfratshauser Straße 204
Westend
, Kazmairstraße 26

Übrigens: Sie können rebeutel auch gerne mit Stoffspenden unterstützen!


RECUP & REBOWL: Pfand statt Müll

Rund 2,8 Milliarden Einweg-Kaffeebecher landen in Deutschland jährlich im Müll. Dem wollen wir entgegenwirken! Deswegen füllen wir Ihnen den frisch gebrühten Bio-Kaffee in unseren VollCorner Delis und in unserem Bio-Restaurant La Trattoria am liebsten direkt in RECUP Mehrwegbecher.

Das Konzept von dem Münchner Unternehmen ist so einfach wie genial: Das Heißgetränk Ihrer Wahl im RECUP statt im Einwegbecher bestellen, 1 € Pfand hinterlegen und Kaffee oder Tee unterwegs genießen.

Und weil der Pfandbecher zum Mitnehmen bereits in viele Gastronomien, Bäckereien und Cafés Einzug gehalten hat, können sie ihn deutschlandweit an vielen Standorten wiederverwenden oder zurückbringen.

Falls Sie einen Deckel benötigen, können Sie diesen für 1,30 € dazu kaufen. Die Trinkdeckel werden nicht über das Pfandsystem zurückgegeben, sondern gehören Ihnen. Warum, können Sie hier nachlesen.

REBOWL Schalen

Aber nicht nur Coffee To Go verusacht viel Müll! Auch köstliche Suppen, Salate und Pasta zum Mitnehmen sorgen neben einem vollen Bauch auch für einen riesigen Verpackungsberg.

Um Einwegverpackungen beim Take-Away zu verringern, gibt es in unseren VollCorner Delis und unserem Bio-Restaurant La Trattoria Mehrweg-Schüsseln im Pfansystem von REBOWL.

Die praktischen Bowls erhalten Sie für 5,00 € Pfand (inkl. Deckel).

 

 


Regional einkaufen - lokale Bio-Betriebe unterstützen

Wie wichtig lokale Versorgungsstrukturen sind, wissen wir nicht erst seit der Corona-Krise. Seit vielen Jahren stärken wir unser regionales Bio-Netzwerk und achten darauf, dass möglichst viele Bio-Lebensmittel direkt aus dem Münchner Umland in unsere VollCorner-Regale kommen. Wir verraten Ihnen 6 Gründe, warum es sich lohnt, lokale Bio-Betriebe zu unterstützen. Mehr dazu finden Sie in unserem aktuellen Newsletter.

Weitere Themen:

  • Unser starker Partner in der Region: TAGWERK
  • Probier-Gutschein: Bio-Eis von del fiore
  • Slow Mobil: Kochvideos für Kinder
  • Scharfer Schusser: Warenkunde Radieserl

Hier geht's zu unserem Newsletter vom 15.06.2020!


Bio aus der Region

Bei der Auswahl unseres Sortiments spielen verschiedene Kriterien eine Rolle: Regionalität, Qualität, Geschmack, aber auch die ethische Grundhaltung eines Unternehmens. Als Bio-Händler sehen wir uns in der Verantwortung, Sie nicht nur mit Lebensmitteln zu versorgen, sondern auch ethisch und umweltpolitisch zu handeln. Wir sind überzeugt: Nur wenn wir uns gemeinsam für eine ökologische und soziale Welt engagieren, gestalten wir zusammen eine Zukunft, die auch für unsere Enkel noch lebenswert ist.

Gemeinsam lokale Bio-Betriebe unterstützen

Wie wichtig in Zeiten der Globalisierung verlässliche regionale Versorgungsstrukturen sind, wissen wir nicht erst seit der Corona-Krise, in der plötzlich blockierte Lieferketten, geschlossene Häfen oder fehlende Saisonkräfte zum Alltag gehören. Schon seit vielen Jahren stärken wir ganz bewusst den Kontakt zu regionalen Lieferanten. Wir haben unser VollCorner Netzwerk in der Umgebung ausgebaut und Partnerschaften geknüpft, die weit über die Standardversorgung des Großhandels hinausgehen.

Regional einkaufen: 6 Gründe
1. Voller Geschmack: Obst und Gemüse schmecken besonders gut, weil die Pflanzen dank der kurzen Wege voll ausreifen können und erntefrisch verkauft werden.
2. Persönlicher Kontakt zu Erzeugern: Zu unseren regionalen Partnern haben wir ein besonders vertrauensvolles, persönliches Verhältnis.
3. Enge Abstimmung: Wir können noch schneller und flexibler darauf reagieren, was gerade verfügbar ist. So können wir möglichst frische Ware anbieten und dazu beitragen, möglichst wenig Lebensmittel zu verschwenden.
4. Regionalität schafft Identität: Sie beißen nicht in ein anonymes Produkt vom Ende der Welt, sondern in eine Karotte vom Obergrashof in Dachau. Bei unseren Kundentouren (die hoffentlich nächstes Jahr wieder stattfinden) können Sie hier sogar selbst hinter die Kulissen schauen.
5. Stärkung der regionalen Wirtschaft und Erhalt von Arbeitsplätzen in der Heimat.
6. Kurze Transportwege reduzieren das Verkehrsaufkommen auf den Straßen und verursachen weniger CO2.

Starker Partner: TAGWERK
Für uns nicht wegzudenken ist dabei natürlich die TAGWERK Genossenschaft mit ihrem lebendigen Netzwerk aus rund 100 Bio-Produzenten – meist Familienunternehmen aus einem Umkreis von maximal 100 km um Erding. Darunter Bauern, Gärtner, Imker, Müller, Bäcker, Metzger und Käsereien. In Zusammenarbeit mit dem TAGWERK Großhandel sorgen sie dafür, dass die Bio-Lebensmittel aus unserer Heimat auf kürzestem Wege in unsere Filialen kommen.

Wir freuen uns, dass wir so einen starken Partner an unserer Seite haben, der mit uns in Zeiten der Globalisierung regionale Produkte, bäuerliche Betriebe und einen fairen Lebensmittelhandel in den Mittelpunkt rückt. Weg von Massenprodukten und Billigpreisen.

Wissen wo's herkommt!
Eine Auswahl unserer regionalen Partner-Betriebe finden Sie auch auf den neuen Herstellerplakaten in allen unseren VollCorner Biomärkten. Hier stellen wir Ihnen Bauern, Gärtner und Handwerksbetriebe aus unserem VollCorner Bio-Netzwerk vor, die uns mit hochwertigem Bio direkt aus unserer Region versorgen.


Scharfer Schusser

Scharf und saftig, knackfrisch und gesund: Radieserl dürfen bei keiner zünftigen Brotzeit fehlen. Handlich wie sie sind, passen sie in jedes noch so kleine Tascherl, egal ob zum Radeln, Wandern oder mit in den Biergarten. Wir verraten Ihnen ein paar Fakten zu den "scharfen Schussern"!

Botanik und Sorten
Radieserl (Raphanus sativus) gehören zu den Knollengemüsen und sind botanisch der Familie der Kreuzblütengewächse zugeordnet. Ihr Name kommt vom lateinischen Wort „radix“ für Wurzel.

Es gibt viele verschiedene Sorten mit recht ungewöhnlichen Namen wie Saxa, Rudi, Sora, Rota, Knacker, Riesenbutter, French Breakfast oder Eiszapfen. Dabei variiert ihr Kleid je nach Sorte von weiß, über rosa, rot oder violett bis hin zu gelb. Auch geschmacklich sind sie alles andere als Einerlei, von mild bis kräftig-würzig ist alles dabei. Das einzige was allen Würzelchen gemein ist, ist das weiße Fruchtfleisch.

Herkunft und Anbau
Die Herkunft der Radieserl ist bislang ungeklärt. Wilde Formen wurden in China und Vorderasien gefunden. Nach Europa kamen sie vor ungefähr 400 Jahren.

Radieserl haben es gerne warm und sonnig, aber nicht zu trocken. Heute sind sie in den gemäßigten Breiten fast überall zu finden und werden weltweit kultiviert. Radieschen sind sehr robust und stellen kaum Ansprüche an die Beschaffenheit der Böden. Sie werden sowohl im Freiland, wie auch im Treibhaus angebaut. Daher können sie fast das ganze Jahr über kultiviert und geerntet werden.

Verantwortlich für ihre Schärfe sind übrigens Senföle, die mit ihrer antibakteriellen Wirkung nicht nur unserem Körper gut bekommen, sondern auch die Radieserl gesund halten. Das Senföl schützt die Pflanzen nämlich vor natürlichen Fressfeinden.

3 Tipps für die Küche
1. Aufbewahren lassen sich die Radierl am besten in einem feuchten Tuch im Kühlschrank. Entfernen Sie davor die Blätter, denn die entziehen den Früchten Wasser. Eine andere Möglichkeit: Süß-sauer in Essig einlegen. Ein Rezept dazu gibt's hier.

2. Sollten die Radieserl doch einmal weich und schrumpelig geworden sein, können Sie ihnen eine Frischekur geben: Einfach für ein paar Stunden in kaltem Wasser baden.

3. Nicht alle mögen es scharf: Die Schärfe der roten Knollen lässt sich mit einer Prise Salz abmildern oder durch Erhitzen. Dazu einfach kurz in etwas Butter dünsten und als Beilage servieren.


Unsere Umwelt ist systemrelevant!

Eigentlich bräuchten wir drei Planeten! Denn ohne die Coronakrise hätten wir dieses Jahr den Erdüberlastungstag in Deutschland schon im Mai erreicht – fast drei Monate früher als 2019. Das heißt, wir hätten die diesjährigen Kapazitäten der Erde JETZT aufgebraucht. Die gute Nachricht: Wir alle können die Zeit nutzen, um gemeinsam dagegen zu steuern.

Mit der Coronakrise sind die globalen Emissionen massiv zurückgegangen. Deutschland könnte sogar sein Klimaziel für 2020 erreichen. Doch das ist kein Zustand von Dauer. Im Gegenteil, Experten befürchten, dass die Emissionen nach der Krise nicht nur stark ansteigen, sondern dass u.a. auch geplante Klimaschutz-Investitionen ausfallen. Dass Unternehmen nun um ihre Existenz statt für die Umwelt kämpfen.
Und das während weiterhin die Erderwärmung viel zu rasch voranschreitet und die nächste Trockenperiode auf den Feldern schon vor der Türe steht, Pestizide unsere Böden vergiften, Gülle aus industrieller Tierhaltung unser Trinkwasser verseucht und die Insekten verschwinden.

Umso wichtiger ist es, dass wir alle gerade jetzt dagegen steuern. Zum Beispiel indem wir zu umweltfreundlicheren Lebensmitteln greifen – also am besten regional, saisonal, wenig tierische Produkte und natürlich Bio.
Oder indem wir weiterhin einen fairen Lebensmittelhandel anstelle von Dumpingpreisen unterstützen, auch wenn wir zurzeit verstärkt auf die Haushaltskasse achten müssen.

Denn eine Lebensmittelversorgung, die Ressourcen schont, sozial verträglich ist und somit nicht ihre eigenen Produktionsgrundlagen zerstört, ist wirklich systemrelevant und leistet einen Beitrag zu einer krisensichereren Zukunft!

 

 

 


Krisenzeit bei Bauern, Landwirten & Gärtnern

Unsere bayerischen Böden sind so ausgetrocknet, dass auch der lang herbei gesehnte Regen aktuell nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Und jetzt kommt zur Klimakrise auch noch die Corona-Krise. Warum das unseren Bauern, Landwirten und Gärtnern besonders Sorgen macht, erfahren Sie in unserem aktuellen Newsletter.

Weitere Themen:

  • Maskenpflicht
  • Neue Öffnungszeiten
  • Leergut gesucht!
  • Neu: Masken aus Bio-Baumwolle
    ACHTUNG: Wegen Lieferschwierigkeiten stehen die Masken aus Bio-Baumwolle von naturtasche erst ab Freitag, den 08. Mai in unserem VollCorner auf der Schwanthalerhöhe zum Kauf zur Verfügung!
  • Süßsaure Stange: Warenkunde Rhabarber
  • Rezept: Rhabarber-Erdbeer-Crumble
  • Unsere aktuellen Angebote

Hier gibt's unseren Newsletter in voller Länge!


Aktuelle Situation

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

hier informieren wir Sie über aktuelle Änderungen in unserem Handelsgeschäft. Wir bitten Sie, unsere Maßnahmen zum Infektionsschutz einzuhalten, die wir in dem Beitrag Gesund bleiben zusammengefasst haben. Über den Stopp von Aktionen und der CarrotCard informieren wir hier. Alles zur Umsetzung der MwSt Senkung erfahren Sie in diesem Beitrag.
Stand 22.07.2020, 09:00 Uhr.

  • Bonuszahlungen für unsere MitarbeiterInnen
    Was unser Team in den letzten Wochen geschafft hat, ist enorm. Unsere MitarbeiterInnen haben vollen Einsatz gezeigt und alles gegeben, um die Versorgung mit Bio-Lebensmitteln aufrecht zu erhalten und sprichwörtlich 'den Laden am Laufen zu halten'. Für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser bewegten Zeit zeigen wir uns auch mit einem finanziellen Bonus bei unserem Team erkenntlich.
  • Mitarbeiter-Solidaritätsprogramm
    Personen, die zu Risikogruppe zählen, arbeiten morgens während wir geschlossen haben. So vermeiden wir Kontaktpunkte mit KundInnen. Differenzen zwischen Soll-Stunden und tatsächlich gearbeiteten Stunden füllt VollCorner auf, so dass unsere MitarbeiterInnen weiterhin volles Gehalt bekommen. Mit Alleinerziehenden, die Kinder betreuen, finden wir maßgeschneiderte Lösungen zur Unterstützung. MitarbeiterInnen, die aufgrund eines Infektionsverdachts in Quarantäne sind, erhalten weiter ihr volles Gehalt.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an info@vollcorner.de

Ihr VollCorner Team

 

 


Getränkehersteller in Leergut-Not

Unser Mehrweg-Pfandsystem funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Weil aktuell kaum Flaschen zurückgegeben werden, wird es bei unseren Getränkeherstellern eng: Es fehlen Flaschen, um weiter produzieren zu können!

Bei vielen sind die Getränkevorräte zuhause derzeit größer denn je. Gleichzeitig stapeln sich in vielen Haushalten leere Pfandflaschen, weil viele Menschen das Haus nicht mehr so oft verlassen. Das führt dazu, dass aktuell deutlich weniger Mehrwegflaschen zurückgebracht werden, als von den Getränkeherstellern gebraucht werden.

Egal ob Brauerei, Kelterei oder Wasserlieferant – alle sind auf die Pfandrückgabe angewiesen, um Flaschen wieder befüllen zu können. Mehrweg-Flaschen können bis zu 50 mal befüllt werden, ehe sie eingeschmolzen werden. Diese Zahl, wie auch Fehlmengen durch Bruch, sind in den Berechnungen der Getränkehersteller einkalkuliert.

Fehlen Flaschen in diesem Kreislauf, müssen diese in den Glashütten neu produziert werden – allerdings geht das nicht von heute auf morgen und vor allem nicht in den aktuell benötigten Mengen.

Eine Flaschen-Knappheit könnte auf lange Sicht Auswirkungen auf das Getränke-Sortiment mancher Hersteller haben.

Unsere Lieferanten tun alles, um der gesteigerten Nachfrage nachzukommen. Aber am Ende funktioniert Mehrweg nur gemeinsam! Darum: Helfen Sie mit! Bringen Sie Ihr Leergut zurück.