Wir feiern 35 Jahre VollCorner

Als Münchner Familienunternehmen bringen wir seit 35 Jahren hochwertige ökologische Lebensmittel in unsere Stadt und das Umland. Heute in 20 Biomärkten und einem eigenen Weinhandel.

Gemeinsam mit unserem großen Bio-Netzwerk aus Höfen, Gärtnereien, Bäckereien, Metzgereien, Mühlen und Erzeugerbetrieben setzen wir uns für faires, enkeltaugliches Wirtschaften ein. Dazu gehören Klimaschutz, Artenvielfalt, fruchtbare Böden, sauberes Wasser und der Erhalt eines Lebensmittelhandwerks, von dem alle Beteiligten gut leben können.

Egal, ob für unsere Frischetheken, unsere Obst- und Gemüseabteilungen oder unsere Weinregale, wir schauen immer genau hin, wo’s herkommt – und natürlich ob's schmeckt. Damit du selbst beim Einkauf nicht lange überlegen musst, zu welchem Produkt du greifen darfst und zu welchem vielleicht lieber nicht.

Genau das war schon Mitte der 80er die Idee, als eine Clique junger Münchner:innen beschloss, einen Bioladen zu gründen. Mit leckeren, umweltverträglichen und regionalen Produkten und modernem Ambiente wollten sie sich vom damals weit verbreiteten »Körndlbeißer«-Image abheben. Unter ihnen der gelernte Großhandelskaufmann und unser Geschäftsführer Willi Pfaff.

Nachdem rund ein Dutzend junger Leute mehr als drei Monate auf der Baustelle mitangepackt hatte, eröffnete 1988 endlich ihr »Biomarkt an der Ecke«: VollCorner.

Wir freuen uns sehr, wie stark wir seitdem gewachsen sind und wie viel wir zusammen erreicht haben. Trage auch du dazu bei, dass die Nachfrage nach Bio immer weiter steigt!

Als Dankeschön für die Treue oder als perfekte Gelegenheit, uns kennenzulernen, gibt’s vom 9. bis 21. Oktober zahlreiche Angebote und unser großes Jubiläumsgewinnspiel. Am Jubiläumswochenende vom 12. bis 14. Oktober bieten alle 20 Märkte wechselnde Verkostungen und Aktionen an.

Alle Details und viele spannende Hintergrundinfos findest du in unserem großem Jubiläumshandzettel.

Über 100 tolle Gewinne warten auf dich! Verrate uns im Gewinnspiel-Formular auf vollcorner.de einfach deinen Tipp, wie du deinen Alltag in München ein bisschen nachhaltiger gestaltest und gewinne

  • 1 x Reise zu Voelkel ins Wendland inkl. Aufenthalt und Essen im edlen & nachhaltigen ahead Burghotel
  • 1 x Lastenrad von Lebensbaum
  • 25 x VollCorner Einkaufsgutschein im Wert von 30 €
  • 35 x Allos Überraschungspaket

... und mehr. Zusätzliche Gewinnchancen erhältst du über den VollCorner-Instagramkanal. Abonniere uns, um auf dem Laufenden zu bleiben!


Wo Schweizer Käsespezialitäten entstehen

An der Grenze zur italienischen Schweiz, direkt in den Schweizer Alpen, steht die Sennerei Nufenen. Umgeben von Wiesen voller gelbem Löwenzahn und den weißen Spitzen der Berge werden hier die hochwertigen Käsesorten produziert, die du hinter unseren VollCorner-Theken findest.

Dank unserem Biokäse-Lieferant Schilcher Käse können wir beliebte Klassiker wie den Via Mala Bergkäse und feine Spezialitäten wie den Mutschli Almkäse der Sennerei Nufenen auch gleich hier in München anbieten.

2023 hat das Schilcher-Team die Sennerei persönlich besucht, um sich anzusehen, wo der Käse genau herkommt. Gaby, Melina, Beate, Conny, Petra, Kristina und Daniela haben einige ihrer Eindrücke mit uns geteilt.

Betritt man den Stall, so beschreiben es die sieben Kolleginnen, spürt man eine Atmosphäre von Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit. Das ist kein Zufall: Auch möglichen Konflikten unter den Tieren selbst beugen die Landwirt:innen vor. Denn der Stall ist so aufgebaut, dass die Tiere an mehreren Seiten nach draußen gelangen – es gibt also keine „Sackgassen“. Somit vermeiden sie, dass die rangniedrigste Kuh in die Enge getrieben werden kann.

In dem geräumigen Laufstall wird mittels Futterstationen, Liegeboxen, Abkalbeboxen und großzügigem Freilauf dafür gesorgt, dass die Kühe ihren Bedürfnissen jederzeit nachkommen können. Den Sommer über dürfen die Kühe auf die Alp in luftigen Höhen von 2,400 Metern.

Für neugeborene Kälber und deren Mutter oder Amme gibt es im Winter eine separate Box. Im Sommer werden Kälber ganz natürlich auf der Weide geboren und bleiben bei der Mutterkuh.

Auch für eine gesunde und natürliche Ernährung der Kühe sorgen die Milchbäuer:innen. Die Tiere genießen bestes Gras und vielfältige Wiesenkräuter wie Goldfingerkraut, Wiesenorchis und Prachtnelken – im Sommer frisch vom Boden und im Winter in Form von Heu. Das kommt dem Geschmack der Milch zugute, sodass besonders aromatische Käsesorten daraus gewonnen werden können.

Die Almflächen sind mit ihren reich strukturierten und artenreichen Blumenwiesen auch ökologisch sehr wertvolle Flächen und weisen eine hohe pflanzliche und tierische Biodiversität auf. Nur durch eine regelmäßige, extensive Bewirtschaftung kann diese Vielfalt erhalten werden. Würden die Landwirt:innen die Weiden beispielsweise nicht heuen – was übrigens händisch passiert – könnten Büsche und Sträucher die Flächen schnell überwuchern. Für die Kühe wären sie so nicht mehr nützlich.

Neben handwerklicher Arbeit scheut die Sennerei Nufenen auch technische Neuerungen nicht: Modernste Technik sorgt für frische Milch und zufriedene Kühe: An Melkrobotern können die Kühe sich jederzeit selbständig melken lassen. Der Roboter erkennt genau, welche Zitzen noch Milch geben und welche nicht. Sobald eine Zitze keine Milch mehr gibt, löst er sich sofort selbständig.

Die Landwirt:innen sind direkt vom Ort, sodass kaum Fahrzeuge für den Milchtransport benötigt werden. Im Sommer ist es noch einfacher: Dann wird die Milch von der Alp direkt über eine Pipeline zur Sennerei transportiert. Die kurze Reise der Milch dauert etwa 15 Minuten. Gekühlt wird die Milch dabei ganz natürlich und ohne Energieverbrauch durch das Quellwasser im Boden.

Sobald die Milch ankommt, geht es direkt an die Verarbeitung. Die Sennerei hat einen eigenen Reifekeller, wo die produzierten Laibe lagern und ihr einzigartiges Aroma entfalten können.

Der Besuch hat bei den Gästinnen von Schilcher Eindruck gemacht: „Wir konnten das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier in einer ruhigen und extrem gelassenen Stimmung erleben. Dem Käser dabei zusehen, wie er beste Milchqualität verarbeitet und erstklassige Käsespezialitäten verkosten. Alle Sinne wurden gefordert und was soll man sagen – dieser besondere, unberührte und magische Ort wird uns definitiv wiedersehen.“

Über unsere VollCorner-Filialen kommt dieses besondere Naturprodukt aus den Alpen dann auch zu dir. Lies mehr über die Sennerei und ihre Käsesorten auf unserer Partner-Seite über die Sennerei Nufefen.


Mitten in der Hochsaison für regionales Gemüse!

Bei unseren TAGWERK Höfen und Gärtnereien geht's jetzt rund: Wir sind mitten in der Erntezeit! Was bei unseren Partnerbetrieben auf den Höfen und Feldern viel Arbeit bedeutet, sorgt in unseren Gemüseabteilungen für Freude: Von A für Auberginen bis Z für Zucchini findest du ein riesiges regionales Sortiment vor.

Dank unserer vielen regionalen TAGWERK Gärtnereien und Bio-Höfe kommt das Gemüse auf kürzestem Weg in unsere VollCorner Biomärkte. Gut für's Klima, gut für den Geschmack! Kurze Wege bedeuten nicht nur, dass Tomate, Zucchini, Salat & Co. schon wenige Stunden nach der Ernte in unseren Biomärkten auf dich warten. Kurze Wege bedeuten auch, dass die Früchte ausreifen dürfen, bis sie ihren vollen Geschmack entwickelt haben: Bei längerem Transport muss Obst und Gemüse oft schon vorreif geerntet werden, weil es sonst auf der langen Reise überreif werden und sogar verderben könnte.

Nicht nur deswegen schätzen wir die enge Zusammenarbeit mit TAGWERK: Genau wie wir setzt sich die regionale Bio-Genossenschaft für ökologische, kleinbäuerliche Landwirtschaft und fairen Handel ein. Hier stellen wir dir fünf TAGWERK Gärtnereien vor, die uns gerade mit richtig viel Bio-Gemüse versorgen.

Entfernung: ca. 20 km
Gründungsjahr:
1991 
Zertifizierung: Demeter

Julian Jacobs, Peter Stinshoff und Tom Girgnhuber bewirtschaften die Demeter Gärtnerei Obergrashof bei Dachau gemeinsam mit ihrem Team. Bei unserem Partnerbetrieb liegt der Schwerpunkt vor allem auf Freilandgemüse, das hier in großer Vielfalt mit bis zu 50 verschiedenen Kulturen auf den Feldern heranreift.

Auf dem Obergrashof arbeitet man nach biologisch-dynamischen Richtlinien – wie ein Kreislauf, in dem alle Teile ergänzend ineinandergreifen. Da gibt es z.B. Murnau-Werdenfelser Rinder, deren Mist für Nährstoffe auf den Feldern sorgt, eine kleine Schafherde und Esel. Rund um die Felder schaffen unzählige Grünstreifen, Hecken und Bäume wertvollen Nützlingen Lebensraum. Zum Hof gehört auch ein Kindergarten, ein Hofladen und ein Natur-Bildungshaus, das v.a. für umweltpädagogische Angebote und Treffen der TAGWERK Genossenschaft zur Verfügung steht.

Übrigens: Oft hört man, dass der Grünkohl – immerhin eins der typischen Beispiele für ein Wintergemüse – den ersten Frost braucht, um zu wachsen. Doch das stimmt so nicht, Frost macht ihn lediglich etwas süßlicher. Deshalb baut der Obergrashof den gesunden Kohl auch für den Sommer an, sodass du ihn bei uns auch mal im Juli im Regal (und dem Juli-Saisonkalender) findest. Den etwas bittereren Grünkohl kannst du zum Beispiel sehr gut in einem Grünkohl-Ingwer-Smoothie verarbeiten, den du dann nach Bedarf auch etwas süßen kannst. Grünkohl, der Frost erlebt hat, eignet sich für typische Wintergerichte wie unser Zweierlei Kohl mit Buttersauce und Mandeln.

Hier siehst du, wie unser Kopfsalat vom Obergrashof in unter 24 Stunden vom Feld in unsere Märkte gelangt.

Entfernung: ca. 70 km
Gründungsjahr:
1999
Zertifizierung: Bioland

Bei einer unserer VollCorner Kundentouren hatten wir schon die Gelegenheit, den Biolandhof Fuchs in Schrobenhausen selbst zu besuchen. Die Region am Rande des Donaumooses ist aufgrund ihrer leichten, sandigen Böden ideal für den Spargelanbau.

Doch auf den Feldern von Alexander und Eva Fuchs herrscht auch außerhalb der Spargelsaison Hochbetrieb. Auf ihren weitläufigen Äckern gedeihen Ackerbohnen, Süßkartoffeln und Futter für die Kühe eines befreundeten Bio-Milchviehvertriebs und über 25 Gemüsearten – darunter auch Schwarzwurzeln und Radieschen.

Entfernung: ca. 50 km
Gründungsjahr:
2012
Zertifizierung: Naturland

Der Naturland-Betrieb von Anton Naderer in Kirchdorf an der Amper beliefert uns seit 2013 – also praktisch seit Gründung des Hofs. Hauptkulturen sind Tomaten, Gurken und Salate. Eine echte Besonderheit: Die Glashäuser werden mit der Abwärme einer Biogasanlage CO2-neutral beheizt.

Den Entwurf für sein nachhaltiges Gewächshaus erstellte Anton im Gartenbau-Studium in Weihenstephan und setzte ihn dann zusammen mit seiner Familie um. Dank seinem besonderen Konzept kann er schon einige Wochen bevor die Saison beginnt oder nachdem sie geendet hat regionales Gemüse anbieten, ohne dabei zusätzliche Energie zu verbrauchen.

Entfernung: ca. 30 km
Gründungsjahr: Biohof seit 2007
Zertifizierung: Bioland

Peter Zenker ist auf dem Fritzhof aufgewachsen, hat ihn 2005 übernommen und in einen Ökobetrieb umgewandelt. Seitdem zieht der Bio-Gärtner rund 15 Sorten Feldgemüse, darunter auch Spezialitäten wie Palmkohl. Sein Schwerpunkt liegt auf Wintergemüse wie Wirsing, Lauch, Rosenkohl und italienischem Schwarzkohl – viele Gemüsesorten wachsen außerdem aus samenfestem Saatgut!

Außerdem besonders: Das Gemüse lagert beim Fritzhof im traditionellen Kartoffelkeller, der ganz ohne Energieverbrauch kühle Temperaturen beibehält.

Entfernung: ca. 20 km
Gründungsjahr:
2002
Zertifizierung: Naturland

Seine Begeisterung für den Gemüseanbau entdeckte Johannes Rutz vor über 25 Jahren während seiner Lehrjahre auf dem nahegelegenen Obergrashof und bei seinem Freund und Nachbarn, dem TAGWERK Gärtner Sigi Klein.

Mit seinem Naturland-Betrieb in Eschenried (im Nordwesten von München) verwirklichte er schließlich seinen Traum von einer eigenen Gärtnerei. Heute wächst hier auf dem Feld und unter Glas eine bunte Gemüse-Vielfalt. Von Aubergine, Bundzwiebeln, Mangold bis hin zu Zuckerhut! Besonders spezialisiert ist der Betrieb auf Schnittkräuter wie Petersilie, Koriander oder Schnittlauch.


Warum Bio-Produkte kein Luxus sind

Sparen – verständlich, dass das bei Vielen aktuell ein großes Thema ist. Aber treten wir auch an den richtigen Stellen kürzer? Gerade beim alltäglichen Lebensmitteleinkauf lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Dabei wird schnell klar, Bio ist kein überteuerter Luxus! Im Gegenteil: Was wir uns nicht leisten können, sind die immer noch eingesetzten Massen an Dünge- und Spritzmitteln. Oder die Gefährdung wichtiger Umwelt- und Klimaziele. Eine ökologische Landwirtschaft entlastet unsere Umwelt und erspart unserer Gesellschaft hohe Kosten.
Das zeigt auch eine Studie der TU München von Januar 2023.

So sparen wir dank Bio

Die Ergebnisse der TU-Studie zeigen:
• Schon jetzt können dank ökologisch bewirtschafteter Flächen aufgrund geringerer Stickstoff- und Treibhausgasemissionen im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft in Deutschland etwa 1,5 Milliarden Euro jährlich eingespart werden.
• Damit könnten wir mit dem von der Bundesregierung angestrebten Ziel 30 % Ökolandbau ca. 4 Milliarden Euro einsparen.
• Durch den Verzicht auf chemische Pestizide und Dünger benötigt der Ökolandbau gerade einmal etwa die Hälfte an Energie. Das bedeutet geringere CO2-Emissionen und eine deutlich verminderte Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.

„Wer die Umwelt belastet, verursacht Kosten, die letztlich die gesamte Gesellschaft aufbringen muss“, so Hubert Heigl, Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ). „Mit den beeindruckenden Zahlen aus der neuen Studie der TU München wird deutlicher denn je: Der Umbau der Landwirtschaft hin zum ökologischen Landbau ist auch eine ökonomische Notwendigkeit. Wir wissen aus dem Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft, dass die durch die Landwirtschaft verursachten Umweltschäden allein in Deutschland 90 Milliarden Euro betragen. Hier geht es um ein gewaltiges Marktversagen – denn diese Kosten sind in den Produkten nicht eingepreist. Der Ökolandbau steht hier mit seinen umfassenden Lösungsansätzen bereit.“

Zusammengefasst heißt das: Klar, günstige Preise am Regal sind verlockend. Doch rechnet man alles zusammen, bringt Bio plötzlich sogar weniger Kosten mit sich als konventionelle Produkte.

Da bezahlen wir doch lieber die Bio-Bauern und -Betriebe, die sich Tag für Tag mit großem Engagement für Klimaschutz, Artenvielfalt, fruchtbare Böden und sauberes Wasser einsetzen, als am Ende Schadensbegrenzung zu betreiben, oder?

Je schneller wir auf mehr Bio umstellen, desto mehr können wir unsere Umwelt und Gesellschaft entlasten. Dafür muss die Nachfrage nach Bio wieder kräftig steigen. Mit deinem Einkauf bei uns trägst du dazu bei!


Gutes Bio auch über's Münchner Umland hinaus

So nah wie möglich, so fern wie nötig – nach diesem Grundsatz wählen wir unser VollCorner Sortiment aus und arbeiten mit möglichst vielen Partnern aus der Umgebung zusammen. Denn Bio-Produkte, die direkt aus dem Münchner Umland auf Münchner Tellern landen, stärken unsere heimische Landwirtschaft, schonen die Umwelt und werden reif und voller Geschmack geerntet. Was aber, wenn wir Lust auf eine Banane haben? Oder uns morgens auf einen Kaffee freuen? Und was hat norddeutscher Küstenwind mit unserem Rotkohl zu tun?

Dass direkte regionale Versorgung nicht bei jedem Lebensmittel funktioniert, ist kein Geheimnis. Gerade wenn es sich um internationale Spezialitäten handelt. Oder weil der Anbau ein bestimmtes Klima erfordert. Wusstest du, dass die Kultivierung mancher Obst und Gemüse im regionalen Gewächshaus bis zu 30-mal mehr CO2 freisetzen würde, als im lokalen Freilandanbau?*

Zum Glück können wir, richtig ausgewählt und in Maßen, auch mit Produkten von weiter weg einen Beitrag leisten. Denn auf der ganzen Welt sind faires, nachhaltiges Wirtschaften und ökologischer Landbau wichtig.

Gerade in Ländern des globalen Südens erhalten damit viele Menschen eine Existenzgrundlage. Einige Bewohner:innen der Komoren, Heimat der Rapunzel HAND IN HAND - Vanille, gewinnen dank der fair gehandelten Schoten langfristige Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben auf ihren tropischen Inseln im indischen Ozean.

Auch bei Bio-Kokosnüssen leistete Rapunzel Pionierarbeit, gemeinsam mit HAND IN HAND-Partner Serendipol in Sri Lanka. Unsere Bananen der Kooperative BanaFair stellen ein faires Auskommen für kleinbäuerliche Betriebe in Lateinamerika und einen Anbau nach strengen Naturland-Richtlinien sicher. Wenn du dich in unseren Biomärkten umsiehst, stößt du auf viele weitere solcher Beispiele.

Rotkohl aus Norddeutschland – muss das sein?

Doch nochmal zurück nach Deutschland. Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum das ein oder andere Obst und Gemüse hierzulande etwas längere Transportwege zurückgelegt hat. Als Bio-Händler sehen wir uns immer in der Verantwortung, unser Sortiment nach umweltschonenden sowie sozialen Kriterien auszuwählen – und dabei beste Qualität bezüglich Frische und Geschmack anzubieten.

Auch wenn wir bei VollCorner viel aus Bayern anbieten, macht es Sinn, Stärken unterschiedlicher Regionen zu nutzen. An der norddeutschen Küste gibt es beispielsweise Anbaugebiete, in denen durch die Nähe zum Meer und die Winde der Schädlingsdruck sehr gering ist.

Gerade im Bio-Anbau ohne chemisch-synthetische Pestizide ist das ein enormer Vorteil und mit ein Grund, warum dort manche Lagergemüse wie Kohl in größeren Mengen und zuverlässiger angebaut werden können. Auch Starkregen, Hagel oder Hitze machen es ab und an erforderlich, Waren von weiter her zu beziehen und sich zwischen Nord und Süd auch mal gegenseitig zu versorgen.

Welches Obst und Gemüse ist gerade regional verfügbar?

Wenn ihr beim Einkauf wissen wollt, welche Sorten wir aus dem Münchner Umland bekommen, gibt’s unseren VollCorner Saisonkalender kostenlos zum Mitnehmen oder downloaden. So seht ihr schnell, wie groß unsere Auswahl an regionalem und saisonalem das ganze Jahr ist – und dass es auf jeden Fall nicht die Erdbeeren im Dezember sein müssen, um frisch und lecker zu essen! Hier geht's zum VollCorner Saisonkalender Juli.

 

*(1) Quelle: www.mehrwert.nrw/nachhaltiger-konsum/regional-erkennen Verbraucherzentrale NRW


Wir feiern 10 Jahre in Giesing

Seit 10 Jahren versorgen wir die Giesinger Nachbarschaft mit Bio-Lebensmitteln. Das wollen wir gemeinsam feiern!
Diesen Donnerstag bis Samstag (6. - 8. Juli) gibt es unserem Markt in der Tegernseer Landstraße 41 zum Jubiläum viele Bio-Schmankerl, Verkostungen und 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment.* Komm vorbei!

*Gutscheine außgenommen

  • Knabbermischungen und Nüsse aus dem Mehrwegglas von TARABAO
  • Frisch gemischte Limonade von Ben’s Ginger
  • Erfrischungen von Voelkel & Yalité
  • Wurstspezialitäten aus der Tagwerk Metzgerei Niederhummel
  • Weinverkostungen mit unserem VollCorner Sommelier

       ... und vieles mehr


Was unser Sortiment einzigartig macht

In unser VollCorner Sortiment stecken wir viel Zeit, Mühe und Liebe zum Detail. Dafür halten wir unsere Augen immer offen nach Bio-Lebensmitteln, die unser Sortiment einzigartig machen.

Fündig werden wir oft bei kleinen Familienbetrieben und Manufakturen, Kooperativen oder innovativen Start-Ups. Häufig sind es aber genau diese Bio-Betriebe, die die üblichen Vertriebswege über den Großhandel nicht nutzen können oder wollen. Wie also bekommen wir diese "Geheimtipps" in unsere Regale?

Hierfür haben wir uns unsere eigene Speisekammer eingerichtet: Das VollCorner Zentrallager in Garching bei München. Hier bevorraten wir uns mit besonderer Pasta, Kaffee-Spezialitäten, italienischer Salami, Honig, Keksen, Tee, Schokoladen, guten Weinen und und und!

Vor Ort kümmert sich unser Lager-Team um Warenannahme, Qualitätskontrolle, Lagerung und Weiterverteilung der Lebensmittel. Und von hier aus können wir Transport und Verteilung in unsere Läden logistisch reibungslos und mit kurzen Wegen abwickeln.

Über unser Lager haben wir 2022...

1249 verschiedene Artikel von 128 Lieferanten angeboten.
3680 Rollwägen voller Ware an unsere Filialen geliefert.
247547 Flaschen Wein an unsere Filialen geliefert.

Unsere Neuentdeckungen kennzeichnen wir immer speziell. Halten Sie die Augen nach unseren gelben NEU-Steckern und Schildern offen!


7.600 € für Erdbeben-Opfer

Unsere CarrotCard-Spendenaktion für die Betroffenen der schweren Erdbeben in der Türkei & in Syrien ist beendet.

Im Februar konnten Sie Ihre gesammelten 500 Carrots spenden. 500 Carrots entsprechen einer Spende in Höhe von 10,- €. So kamen in wenigen Wochen ganze 7.600 € zusammen!

Diese überweisen wir nun an die "Aktion Deutschland hilft".  
Das Bündnis aus über 20 Hilfsorganisationen setzt sich unter anderem für Notunterkünfte, Betreuung oder medizinische Versorgung vor Ort ein. 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


 

 


Alztaler Hofmolkerei stellt Milch-Abfüllung ein

Zum großen Bedauern stellt die „Alztaler Hofmolkerei“ Anfang 2023 ihre Trinkmilch-Produktion ein. Der Betrieb wird sich zukünftig verstärkt auf die Herstellung von Milchprodukten, wie Joghurt, Topfen und mehr, konzentrieren.

Wir haben die Alztaler Milch schon lange über unseren regionalen Großhändler TAGWERK bezogen. Die uns allen bekannte wirtschaftliche Situation zwingt Bio-Landwirt Franz Obereisenbuchner nun zu diesem Schritt.

TAGWERK ist bereits auf der Suche nach einer anderen Hofmolkerei, die über das Netzwerk die Möglichkeit bekommt, ein stabiles Standbein über die Milchabfüllung zu erhalten.

Falls Sie also von einem Betrieb hören, der in der TAGWERK Region rund um Erding angesiedelt ist, Heumilch und außerdem möglichst muttergebundene Kälberaufzucht hat und optimaler Weise den Kühen die Hörner lässt, melden Sie sich sehr gerne direkt bei TAGWERK:

Beatrice Rieger
beatrice.rieger@tagwerk.net
08081 937917

Natürlich finden Sie in unseren VollCorner Kühlregalen weiterhin ein großes Angebot hochwertiger Bio-Milch aus der Region.

 

 

 


VollCorner Carrot-Spendenaktion

Was man zusammen erreichen kann, wenn jeder eine Kleinigkeit beiträgt, zeigen unsere Weihnachtsaktionen jedes Jahr. Lassen Sie uns auch 2022/23 gemeinsam Gutes tun und die Hekima Mädchenschule in Tansania unterstützen!

Erinnern Sie sich noch an unsere Weihnachtsspendenaktion für die Hekima Girls' School in Tansania? 2018 haben VollCorner Kund:innen 51.171 unserer (ehemaligen Einklebe-) Carrots gespendet. Diese haben wir in Bargeld umgewandelt und den gesammelten Betrag verdoppelt. So gingen am Ende 20.468,40 € an die Mädchenschule.

Schulleiterin Schwester Esther Buberwa und ihre Helfer:innen konnten damit einen neuen Speisesaal bauen und die Schlafräume in Stand setzen. Aber es ist noch viel zu tun. Egal ob es um die Wasserversorgung, Land für Schulgärten oder den Einbau einer Solaranlage geht – die Schule benötigt finanzielle Unterstützung. Deshalb gehen wir in eine neue Runde über unsere CarrotCard + App.

500 CARROTS entsprechen 10 € SPENDE

So funktioniert's

1. Teilen Sie uns bitte vor dem Kassiervorgang mit, dass Sie 500 Carrots spenden möchten. Diese entsprechen einer Spende in Höhe von 10€.

2. Der Spenden-Coupon wird durch unsere Kassenmitarbeiter:innen aktiviert.

3. Die Spende wird im Februar 2023 durch VollCorner ausgelöst.

 

 

 

Frauen stärken, Armut bekämpfen
Die Hekima Girls’ Secondary School für 400 Schülerinnen im Nordwesten Tansanias gibt jungen Afrikanerinnen dank einer Ausbildung die Chance, gestärkt ins Leben zu gehen.

»Unsere Schule ist für Mädchen eine der wenigen Möglichkeiten, in den ländlichen Regionen Tansanias überhaupt zur Schule gehen zu können. Dieses Recht erhalten oft nur Jungen«, so Schulleiterin Schwester Esther Buberwa.

Doch gerade die Emanzipation und Alphabetisierung der Mädchen ermöglicht den jungen Frauen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Gleichzeitig ist Bildung eine wirksame Methode zur Armutsbekämpfung.

Auf dem Lehrplan: Öko-Landbau
In der Hekima Girls’ Secondary School gehört umweltverträglicher Öko-Landbau zum Lehrplan. Auf rund 300 Hektar Bio-Schulgarten werden dabei nicht nur praktische Kenntnisse in biologischer Landwirtschaft vermittelt, sondern gleichzeitig frisches Bio-Gemüse und Obst, Milch und Fleisch für die Schulküche und den Verkauf erwirtschaftet.

Dieses wertvolle Wissen rund um den Öko-Landbau ermöglicht den Frauen einen einfacheren Start in die Selbstständigkeit und fließt oftmals auch in die elterlichen Höfe ein. Ein Schritt, um den Klimawandel zu verlangsamen, unter dem gerade Afrika jetzt schon sehr leidet.

Wir bedanken uns schon im Vorfeld bei allen unseren Kund:innen für Ihre Unterstützung!