Bio-Handwerk II: „Exotisch“ Fermentiertes von ganz nah

Bei Lebensmittelhandwerk denkt man wohl zuerst an krosse Brotrücken oder kunstvoll geschmückte Torten. Doch unsere Partner machen auch Bio-Lebensmittel in echter Handarbeit, von denen du vielleicht noch nie gehört hast: Heute geht’s nämlich um Fermentiertes der asiatischen Art – Tempeh, Kombucha und Kimchi.

Bei den fermentierten Produkten stammen übrigens hauptsächlich die Rezepte und Handgriffe aus Asien. Bei den Zutaten sieht es anders aus: Um möglichst umwelt- und klimafreundliche Fermente anzubieten, verwenden die Hersteller mit Vorliebe Gemüse und Getreide aus der Region.

Wozu zum Beispiel Sojabohnen aus Asien importieren, wenn diese auch in Bayern wachsen? Stephanie und Markus Schnappinger von der tempehmanufaktur greifen deshalb auf süddeutsches Bio-Soja zurück. Auch der Kimchi von completeorganics entsteht zum Großteil aus Kraut, Rettich, Karotten und Co, die regionalem Öko-Anbau entstammen.

Übrigens: Im VollCorner Podcast »Besser Bio?!« interviewen wir diese drei Marken in der Folge Fermentiert & Bio, bitte! Jetzt reinhören.

Tempeh ist ein echtes Traditionsprodukt. Zwar nicht bei uns, aber in Indonesien. Dort wird es schon seit Jahrhunderten hergestellt und gilt dort noch heute als Grundnahrungsmittel.

Traditionell wurden dafür Sojabohnen in Bananen- oder Hibiscusblätter eingewickelt. Die Blätter enthalten einen natürlichen Edelschimmelpilz, durch den die Bohnen fermentieren. Daraus entsteht ein schnittfester Block voller Umami-Geschmack, in dem die Bohnen noch klar zu erkennen sind.

Die tempehmanufaktur kombiniert das traditionelle Handwerk mit moderner Technik. Sie impfen die gekochten Bohnen direkt mit dem Edelschimmelpilz und lassen sie in ihren eigenen Reiferäumen zu Tempeh reifen. Danach bekommen die Tempeh-Blöcke – außer natürlich der Tempeh Natur – noch eine würzige Marinade, sodass du noch weniger Arbeit in der Küche damit hast.

„Es gibt keine Maschinen, die Tempeh herstellen“, erklärt Markus Schnappinger, Gründer und Inhaber der tempehmanufaktur. „Natürlich haben wir mittlerweile Maschinen, die uns unterstützen und die Arbeit erleichtern, in unserer Produktion ist aber nach wie vor viel Handarbeit gefragt. Das ist uns auch sehr wichtig, denn nur so können wir garantieren, dass der Tempeh unseren hohen Qualitätsanforderungen entspricht.“

Du kannst Tempeh auch roh essen, doch besonders lecker ist er gebraten, frittiert oder gebacken. Er passt zum Beispiel hervorragend scharf angebraten als Topping für unseren Pad Thai Salat mit Mangold.

Im Podcast erklärt Markus von der tempehmanufaktur uns den großen Unterschied zwischen Tofu und Tempeh, was passieren würde, wenn man ihn – wie bei Kimchi & Kombucha in dieser Folge der Fall – unpasteurisiert verkaufen würde und welche Tempehsorte sein persönlicher Favorit ist. Mit ihm sprechen wir gleich zu Beginn der Folge. Jetzt reinhören: Fermentiert & Bio, bitte!

Fermentieren kann man nicht nur Kraut, Teig und Trauben, damit sich daraus Sauerkraut, Sauerteig und Wein bilden: Aus fermentiertem Tee entsteht das ursprünglich aus Ost-Asien stammende Kombucha, das sich auch in Deutschland zum Trend-Getränk entwickelt hat.

So funktioniert’s: Eine Hefe- und Bakterienkultur, der sogenannten SCOBY (Symbiotic Culture of Bacteria and Yeast), wird dem gesüßten Tee hinzugefügt und verarbeitet den darin enthaltenen Zucker über Tage oder Wochen hinweg zu verschiedenen Stoffwechselprodukten. Das wiederum sind die lebendigen Mikroorganismen, die dem Kombucha seine probiotische Wirkung verleihen – solange man diese nicht durch eine Pasteurisierung direkt danach abtötet.

Warum ist First 8 Kombucha nicht zuckerfrei? Auf die Balance kommt es an – ist der gesamte Zucker wegfermentiert, schmeckt der Kombucha sehr sauer, fast nach purem Essig. Ist er zu kurz fermentiert, enthält er hingegen noch viel Zucker und wenige Mikroorganismen. Deswegen ist ganz zuckerfreier Kombucha entweder nicht besonders lecker oder ihm wurden im Nachhinein andere Süßungsmittel beigemischt …

Bei First 8 gelten nicht nur in dieser Hinsicht die höchsten Qualitätsstandards für Kombucha. Er ist weder pasteurisiert noch gefiltert, enthält wenig Zucker und keine künstlichen Zutaten. Weil er die wertvollen lebendigen Mikroorganismen noch enthält, findest du ihn nur im Kühlregal. Denn bei Zimmertemperatur würde der Kombucha munter weiterfermentieren.

Das Team von First 8 arbeitet mit handverlesenen Zutaten, kocht Essenzen aus Kräutern und presst Früchte selbst, bevor sie ihren Kombucha fermentieren und abfüllen – das alles passiert in ihrer Münchner Manufaktur.

Von Hanna, Gründerin von FIRST8 Kombucha, erfahren wir im Podcast, was es mit Zucker und Alkohol im Kombucha auf sich hat, warum ihrer immer im Kühlregal steht und wie man das Trendgetränk richtig ausspricht („buka“ oder „butscha“). Jetzt reinhören: Fermentiert & Bio, bitte!

Es ist weltweit eins der berühmtesten und beliebtesten koreanischen Lebensmittel, und das zurecht: Kimchi ist ein würzig-scharf fermentiertes Kraut bestehend aus Kohl und Rettich, das traditionell als Beilage zum Beispiel zu Fleischgerichten oder auf Reis oder Nudeln serviert wird.

Vom bayerischen Startup completeorganics gibt es das traditionelle Ferment aus Ostasien jetzt auch mit Gemüse aus regionaler Öko-Landwirtschaft. Geputzt, geschält, geschnitten und gemischt wird von Hand in ihrer Manufaktur in Aschheim bei München. Auch bei der Bestimmung des richtigen Reifegrads im Gärverlauf kommt bei completeorganics menschliche Expertise statt Maschinen zum Einsatz.

Neben klassischem Kimchi gibt es auch eine mildere Variante sowie fermentierten Blumenkohl, rote Bete und mehr. Natürlich sind auch die Produkte von completeorganics nicht pasteurisiert, damit die wertvollen Milchsäurekulturen erhalten bleiben.

Über Kimchi erzählt uns Boris von completeorganics im Podcast, was passiert, wenn man das fermentierte Kraut ganz lang lagert, wie viel man davon essen darf und warum die koreanische Spezialität auch mit regionalen Rohstoffen funktioniert. Jetzt reinhören: Fermentiert & Bio, bitte!


„Ackergifte? Nein danke!“

Der immense Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden schädigt natürliche Ökosysteme und auch uns Menschen massiv. Denn der Preis für höhere Ernte-Erträge und finanzielle Anreize sind große langfristige Schäden an Böden, Grundwasser, Gesundheit und Artenvielfalt. Zum Beispiel sind seit den 1980er Jahren 80 % der Insekten verschwunden. Auch viele Feldvögel sind ausgestorben. Daran ist u.a. der Einsatz bestimmter Pestizide in der Agrarindustrie maßgeblich beteiligt.

Die biologische Landwirtschaft weiß, wie wichtig intakte Ökosysteme für das Leben auf der Erde sind und dass diese sowieso die besten Partner für die Erzeugung von Lebensmitteln darstellen. Deshalb verzichtet sie bewusst auf Glyphosat und Co.

Stattdessen setzen Bio-Landwirt:innen auf andere Methoden zum Pflanzenschutz. Das sind zum Beispiel die Bodenbearbeitung durch Hacken oder Jäten, oder die Verwendung von natürlichen Substanzen zur Abwehr von Schädlingen. So kannst du sicher sein, dass alle Produkte, die du in unseren VollCorner Regalen findest, von Betrieben stammen, die keine problematischen Ackergifte einsetzen.

Doch die Gifte können sich auch über den Luftweg verbreiten und machen nicht einfach am Rand konventioneller Felder halt. Wenn wir diese Verbreitung nicht stoppen, ist das Konzept „Bio“ in Gefahr, selbst bei Bauern, Bäuerinnen und Gärtner:innen, die vollen Einsatz für einen ökologischen Anbau geben. Und sogar in unsere Wohngebiete können die Gifte treiben.

Daher machen wir uns auch außerhalb unserer VollCorner Biomärkte und über die Öko-Nische hinaus für die Reduktion von gefährlichen Pestiziden stark. Gemeinsam mit anderen Unternehmen, die für 100 % Bio stehen, wie unsere Partner Rapunzel oder Voelkel, sind wir seit 2022 Teil des „Bündnis enkeltaugliche Landwirtschaft“ (BEL) und unterstützen die Kampagne „Ackergifte? Nein Danke!“.

Das Ziel: Dass auch die nächsten Generationen gut und gesund auf unserer Erde leben können.

Indem du zu Bio-Lebensmitteln greifst, setzt du dich bereits aktiv für eine Landwirtschaft ohne Ackergifte ein. Denn auf den Punkt gebracht: Bio kaufen heißt Artenvielfalt schützen!


VollCorner in der Augustenstraße wieder geöffnet

In den letzten Tagen haben wir dem VollCorner Augustenstraße einen neuen Anstrich verliehen.

Mit optimiertem Sortiment, übersichtlicherer Produktverteilung und aufgefrischtem Ladenbild hat der Markt jetzt wieder die normalen Öffnungszeiten von Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr.

Fotos und Videos vom frischen, neuen Look folgen in Kürze auf dem VollCorner Instagram-Kanal.


Eure Spende für das SOS-Kinderdorf

Bei unserer CarrotCard-Spendenaktion im Dezember konntest du 500 gesammelte Carrots spenden. Diese entsprechen einer Spende in Höhe von 10 €. So sind in wenigen Wochen ganze 7.300 € zusammengekommen.

Wir haben das Geld an SOS-Kinderdorf überwiesen. Es kommt Kindern und Jugendlichen in Not zugute ‒ hier vor Ort, aber auch in Krisengebieten.

Wir sagen herzlichen Dank an alle, die Carrots gespendet haben!


 

 


Veganuary bei VollCorner

Wie immer im Veganuary (Vegan + January) möchten wir euch inspirieren, vegane Produkte und Rezeptideen auszuprobieren. Wir zeigen dir 6 vegane Spezialitäten, die im letzten Jahr neu ins VollCorner Sortiment gekommen sind und erklären, was du Vielfältiges daraus zaubern kannst.

"Das schmeckt ja besser als das Original" – das hat man im VollCorner Büro über die vegane "feine Leberwurst" von Vegan Deli jetzt schon öfter gehört. Der Wurstersatz ist nicht nur im Geschmack kaum zu unterscheiden: Auch die Verpackung in ist der klassischen Leber- oder Teewurst nachempfunden.

Das vegane Paté ist frei von künstlichen Farbstoffen, Palmöl und Soja und obendrein halal.

Paté schmeckt natürlich am besten auf gutem Brot aus traditionellem Bäckerhandwerk. In unserem Blogeintrag zum Brot-Handwerk findest du einige Beispiele.

Die Cottage Drops (angelehnt an den englischen "cottage cheese") von Züger ersetzen Hüttenkäse durch einen leckeren Aufstrich auf Mandel- und Sojabasis.

Ob aufs Brot, ins Müsli oder zum Backen, die Cottage Drops geben dir eine Menge pflanzliches Protein zusammen mit dem typisch mild-sahnigen Geschmack von Hüttenkäse. 

Rezeptinspiration: Ersetze zum Beispiel in unserem Rezept für Marinierte rote Bete mit Walnüssen, Birne und Hüttenkäse letzteren durch die Cottage Drops. Benutzt du statt Honig Ahornsirup, ist sogar das ganze Rezept vegan.

Der Räucher-"Lachs" aus Karotten wird in Berlin von Hand gemacht.

Tamarisauce, Norialgen, Shiitake-Pilze und Hickory Rauchsalz verleihen ihm sein würziges Räucheraroma.

Iss ihn auf Brot, in Salaten, in veganem Sushi und mehr.

Perfekt für den Grill oder die Pfanne: Die Schmankerlscheibe ist pikant würzig marinierter Tofu, der nicht nur Veganer:innen schmeckt.

Der Tofu entsteht beim Biohof Angermaier in Lenggries mit Soja aus eigenem Anbau nach Bioland-Richtlinien.

Die Einsatzmöglichkeiten von Tofu sind schier endlos. Die Sesammarinade passt besonders gut zu unserem Pad Thai Salat mit Mangold oder in den Quinoa-Salat mit Tofu/Kofu und karamellisierten Zwiebeln.

Der vegane "Quark" von Harvest Moon überzeugt auf vielen Ebenen: Er schmeckt cremig-frisch, ist mit veganen Kulturen fermentiert und basiert auf Kokosnüssen aus fairem und umwelt- sowie menschenfreundlichem Anbau. Außerdem bietet Harvest Moon Joghurtbecher aus 100 % Altplastik.

Genieße die pure Quarkalternative süß im Müsli oder deftig, zum Beispiel auf einer Backkartoffel. Möchtest du noch etwas mehr Aroma, greife der mit frischen Kräutern verfeinerten Variante.

Beide verfeinern jede Art von Ofengemüse: Setz doch zum Beispiel einen Klacks Quarksalternative auf den  Kürbis mit Ziegenfrischkäse und Koriandersauce, die bunten Zucchini mit Aprikosen-Salsa und Kichererbsen-Crunch oder verwende ihn statt Kräuterjoghurt im Rezept für geröstete Karotten mit Linsensalat.

Cremig, luftig, schokoladig – alles, was eine Mousse au Chocolate sein muss. Und noch dazu 100 % vegan. Wie auch der Grießbrei und der M.lchreis von Greenhorn basiert das Schoko-Mousse auf fermen­tier­tem Hafer­voll­korn­mehl und Sonnen­blumenöl.

Übrigens: Greenhorn ist das erste Startup, das sich für seine veganen Produkte das Bioland-Siegel erarbeiten konnte.

Zwar ist bei den Anbäuverbänden demeter, Naturland und Bioland die Tierhaltung vorgesehen, um den ökologischen Kreislauf auf den Höfen zu schließen: Kühe verwerten zum Beispiel für uns nicht verdauliche Lebensmittel wie Gras und wandeln sie in wertvolle Milch um. Ihr Dung wiederum dient als natürlicher Dünger, was es dem ökologischen Landbau möglich macht, auf chemisch-synthetische Düngemittel zu verzichten.

Doch die Menge an Fleisch, die wir im Durchschnitt essen, ist viel zu groß. Die global insgesamt sehr hohe Nachfrage an Fleisch und Milchprodukten hat überhaupt erst zur Massentierhaltung geführt: Immer mehr Fleisch für immer weniger Geld – das ist nur möglich, indem Tierschutz, Arbeitsbedingungen, Qualität und die Umwelt dabei vernachlässigt werden.

In der ökologsichen Tierhaltung heißt es daher: Qualität statt Quantität. Wer wenig aber dafür gutes Bio-Fleisch kauft, unterstützt klimafreundlichere Landwirtschaft. Bio-Tiere bekommen zum Beispiel großteils oder sogar ausschließlich Futter aus Anbau von demselben Hof. Weit transportiertes Kraftfutter umweltschädlicher Monokulturen aus Übersee ist damit nicht vonnöten.

Fleisch und Milchproduktion sind also nicht automatisch Klimakiller; Es kommt vielmehr darauf an, wie die Tiere gehalten werden. Um bessere aber insgesamt weniger Tierprodukte zu konsumieren, hilft es, leckere vegane Produkte und Rezepte zu kennen. Vielleicht konnten wir dich ja dazu inspirieren, öfter auch mal rein pflanzlich zu kochen!


Last-Minute-Geschenk gesucht?

Die Festtage stehen vor der Türe und du bist noch auf der Suche nach einem Geschenk oder Mitbringsel? Bei VollCorner findest du bestimmt das Richtige, denn bei uns gibt es weihnachtliche Schmankerl, hochwertige Kosmetik und sogar Erlebnisgeschenke!

Wir stellen dir 7 Geschenkideen vor, die du bis Samstag, den 23. Dezember noch bei uns bekommst.

Diese Gewürzmischungen für winterliche Heißgetränke wie Punsch, Glühwein oder Feuerzangenbowle sind in stilvollen und wiederverwendbaren Blechdosen verpackt und machen auch optisch ganz schön was her.

Geschmacksrichtungen wie »Hot Apple Cider« oder »Oh Du Fröhliche« laden zum gemeinsamen Punsch-Mixen während der Feiertagen ein.

Die Gewürzmischungen sind bis 30.12.2023 im Angebot. Alle Angebote findest du in unserem Weihnachtshandzettel.

Für Weihnachten 2023 hat Primavera wunderschöne Geschenksets zusammengestellt.

  • Mit »Herzenswärme« verschenkst du zum Beispiel ein harmonisierendes Raumspray mit Rose, Vanille und Sandelholz in Kombination mit zwei Lichttüten in Häuserform, die stimmungsvolle Beleuchtung schaffen.
  • »Geborgenheit« enthält ein Kissenspray, das durch Lavendel, Neroli und Vanille beruhigt und entspannt, sowie eine duftende Handcreme.
  • Im Paket »Waldzauber« sind zwei Papier-Tannenbäumchen und ein nach Zirbelkiefer duftendes Raumspray – das übrigens als »Bestes Bio 2023« ausgezeichnet wurde.

Panettone ist das traditionelle mailändische Weihnachts-Gebäck. Er hat eine fluffige Konsistenz und milden Geschmack, der durch die miteingebackenen kandierten Früchte und Rosinen besonders weihnachtlich wird.

In der farbenfrohen Schmuckdose macht das »Weihnachtsbrot« optisch genau so viel her wie geschmacklich. Als Nachtisch, zum Kaffee oder einfach zwischendrin.

Du kannst dich zwischen Bio-Leckereien und Naturkosmetik nicht so recht entscheiden? Einen VollCorner Einkaufsgutschein kannst du individuell aufladen (ab 10 €) und der oder die Beschenkte muss ihn nicht auf einmal aufbrauchen, sondern kann kaufen, so viel er oder sie möchte.

Es gibt außerdem die Möglichkeit den Gutschein online zu kaufen und zuhause auszudrucken. Hier geht es zum Gutschein-Shop.

Wer ein gemeinsames Genuss-Erlebnis verschenken möchte, ist in unserem BioVino in Haidhausen richtig! Bei unseren After-Work-Weinproben gibt es eine Auswahl feinster Bio-Weine mit passenden Snacks und kleinen Gerichten. Je nach Vorliebe des oder der Beschenkten kannst du unter verschiedenen Themen wählen:

  • 14.03. Rotwein in allen Facetten
  • 21.03. Wein zum Osterfest
  • 11.04. Weinland Frankreich
  • 25.04. Käse & Wein
  • 02.05. Sommer, Sonne, Rosé
  • 16.05. Weinland Österreich
  • 13.06. Sommer, Sonne, Weißwein

Mehr zu Terminen, Preisen & Anmeldung findest du in unserem Eventkalender.

Die festlichen Fairtrade-Schokoladen von Chocolate Makers sind plastikfrei verpackt und weihnachtlich gestaltet.

  • »Ho Ho Ho Congo« ist eine fruchtige dunkle Schokolade mit mindestens 70 % Kakao, dessen Anbau im Virunga Nationalpark Entwaldung und illegale Abholzung verhindert.
  • »Salty Caramel« ist feinste Milchschokolade aus Peru mit Karamellstücken und Las Palmas-Meersalz.
  • Die helle Milchschokolade »Milky Speculaas« enthält knusprige Stückchen belgischer Spekulaas-Kekse.

Hochwertige Bio-Weine

Hochwertiger Wein ist ein perfektes Mitbringsel zu einer Weihnachts- oder Silvesterfeier. 9 unserer Bio-Weine sind bis Ende des Jahres im Angebot, zum Beispiel:

  • »Le Torri del Falco« Morellino di Scansano DOCG von Valdifalco Loacker
    Rebsorten Sangiovese und Syrah. Weiche präsente Tannine mit langem Abgang. Duft nach Beeren. Zu Lamm, dunklem Fleisch und Gemüse.
  • Gioja del Colle IGT Primitivo 14 von Cantine Polvanera
    Rebsorte Primitivo. Kräftige Aromen von Zwetschge und dunkler Kirsche. Passt zu rotem Fleisch, Hülsenfrüchten, würzigen Pasta- und dunklen Kohlgerichten. Trocken.
  • Grillo »della Timpa« von Feudo Montoni
    Rebsorte Grillo. Intensives aber feines Bouquet, mineralisch und weich, extrem elegant. Trocken. Lecker als Aperitif, zu Fisch, Frischkäse und weißem Fleisch.

Alle unsere Festtagsweinangebote findest du in unserem Weihnachtshandzettel.


VollCorner geht in die nächste Generation

Erfolgreiche Familiennachfolge bei VollCorner! Mit Stolz übergeben die bisherigen Geschäftsführer Willi Pfaff und Birgit Neumann ihr Familienunternehmen an die nächste Generation. Neffe Paul Pfaff sowie Stefan Berktold sind die zwei neuen Geschäftsführer.

Über 35 Jahre lang leitet Gründer Willi Pfaff nun schon den Münchner Biomarkt VollCorner, seit 2000 gemeinsam mit seiner Frau Birgit Neumann als Co-Geschäftsführung. Spätestens nach der erfolgreichen Eröffnung des zweiten VollCorners in der Arnulfstraße zum Jahrtausendwechsel wurde klar: Die Nachfrage ist da! Seitdem eröffneten die beiden fast jedes Jahr einen neuen Biomarkt, sodass bio-begeisterte Münchner:innen heute in 20 VollCorner Läden einkaufen können.

Nach über zwei Jahrzehnten tritt nun die nächste Generation die Nachfolge an: Die beiden neuen Geschäftsführer heißen Paul Pfaff und Stefan Berktold. Gleichzeitig verlässt Birgit Neumann die Geschäftsführung. In den nächsten zwei Jahren bilden Willi, Paul und Stefan also ein Trio, doch auch der Gründer zieht sich nach und nach aus der Geschäftsführung zurück. Danach wird Willi die beiden weiterhin beraten, sodass das Unternehmen nach wie vor von der Erfahrung und Vision des Bio-Pioniers profitieren kann.

Wer schon sehr lange bei VollCorner einkauft, weiß vielleicht: Birgit und Willi haben einen gemeinsamen Sohn, Leo Pfaff. Auch er ist seit Anfang November Gesellschafter. Doch mit Anfang 20 steckt Leo noch mitten im Studium und wird sich erst danach stärker VollCorner widmen.

Paul und Stefan arbeiten sich seit etwa drei Jahren in die Leitungspositionen bei VollCorner ein. Um sie etwas besser kennenzulernen, hier zwei kleine Steckbriefe:

Name: Paul Pfaff

Bei VollCorner seit: September 2021

Ausbildung: Bachelor und Master in Management & Technology, mit der Spezialisierung Finance & Accounting und Informatik

Lieblingsprodukt: Der WAYSA Energie-Tee

Was ihm an der Arbeit bei VollCorner am besten gefällt: „Die Zusammenarbeit bei VollCorner basiert sehr stark auf Vertrauen. Willi und Birgit vertrauen uns, dass wir die Unternehmenswerte weiterhin aufrechterhalten und VollCorner gleichzeitig weiterentwickeln. Stefan bringt zum Beispiel enorme Expertise im Bereich IT mit, durch die wir ausgewählte Bereiche von VollCorner viel stärker digitalisieren wollen. Ganz grundsätzlich sind die Unternehmenswerte von VollCorner natürlich sehr zukunftsorientiert: Wir unterstützen enkeltaugliche Landwirtschaft in unserer Heimat wie auch in anderen Teilen der Welt und ein faires Miteinander entlang der gesamten Handelskette unserer Produkte. Das macht diese Herausforderung für mich so spannend: Das Zusammenspiel aus Tradition und neuen Denkweisen, das Bio weiter in die Mitte der Gesellschaft bringt.“

Paul bei VollCorner:

Paul ist Willis Neffe und sozusagen in der Biobranche aufgewachsen. Denn auch seine Mutter betreibt einen Naturkost-Fachhandel, schmatz Naturkost am Glockenbach, wo er seit einigen Jahren die kaufmännische Leitung übernimmt.

Wie fühlt er sich mit der Verantwortung, die die Leitung einer der 10 größten Bio-Filialisten in Deutschland und etwa 400 Mitarbeiter:innen mit sich bringt? „Natürlich war der Wunsch da, VollCorner als Familienunternehmen in die nächste Generation zu führen”, erklärt er. „Für mich eine große Chance aber auch keine leichte Entscheidung. Denn ein Unternehmen mitzuleiten, bedeutet große Verantwortung, oft lange Tage und manchmal schlaflose Nächte. Außerdem fehlt mir die jahrzehntelange Erfahrung, die Birgit und Willi haben. Ich bin sehr dankbar, dass ich über die letzten drei Jahre in diese Rolle hineinwachsen durfte und für das Vertrauen in mich, Stefan und Leo, VollCorner weiterzuentwickeln.” 

In Zukunft soll VollCorner auch als attraktiver Arbeitergeber stärker positioniert sein. “Unsere Teams bringen gerade unheimlich viel voran in Sachen Mitarbeiter:innen-Engagement und Personalentwicklung”, erklärt Stefan. Paul betont, dass VollCorner vor allem für Fachkräfte ein noch inspirierenderes Umfeld schaffen will, das langfristige Karrieremöglichkeiten bietet. “Was wir uns wünschen, ist eine Unternehmenskultur ähnlich der eines Start-ups: Alle kennen die Vision und wissen, wofür sie arbeiten. Dafür brauchen wir weiterhin die enge Verbindung zum Ursprung von VollCorner. Gleichzeitig heißen wir Wandel willkommen und sind hungrig auf neue Ideen.”

Name: Stefan Berktold

Bei VollCorner seit: Juni 2021

Ausbildung: Bachelor in Informatik; seinen Master in der Medizinischen Informatik hat er nach der Hälfte und mit einer glatten Eins abgebrochen, weil – wie er mit einem Augenzwinkern sagt – VollCorner dazwischenkam.

Lieblingsprodukt: Das vegane Fladenbrot im Deli

Was ihm an der Arbeit bei VollCorner am besten gefällt: „Kurz gesagt: Die Menschen. Paul und ich haben uns während des Studiums kennengelernt und ich war sofort von seinem Unternehmergeist überzeugt. Den hat er sicherlich aus der Familie. Für uns hat sich schnell gezeigt, dass ich mich bei VollCorner mit meinem Knowhow ideal einbringen kann. 2022 übernahm ich dann auch die Leitung der IT. Paul und ich wurden schnell zu einem eingespielten Team – und zusammen mit Willi sind wir ein Dreiergespann mit komplett unterschiedlichen Charakteren, die sich super ergänzen. Das ist bei VollCorner generell so: Wir pflegen einen respektvollen und vertrauensvollen Umgang, wo jeder seine Ideen einbringen oder auch mal ein Veto einlegen kann.“

Stefan bei VollCorner:

Stefan ist, anders als bei Paul, „Bio“ nicht in die Wiege gelegt. Er gibt zu: Als Paul ihn für das Unternehmen gewinnen wollte, sei er zunächst etwas skeptisch gewesen, da er gerade mitten im Master steckte und kaum Erfahrung in der Branche hatte. Doch die Werte, die VollCorner vertritt, haben ihn genau so begeistert wie die Aussicht auf vielfältige IT-Projekte, mit denen er das Unternehmen nach vorne bringen kann.

„Also habe ich mich ‚reingefuchst‘, Großhändler und Lieferanten kennengelernt, mir alle Abteilungen angeschaut und mich mit vielen Themen von Warenwirtschaftssystemen bis zum pestizidfreien Gemüseanbau beschäftigt. Neben meinem Master wurde das immer schwieriger, deshalb hieß es für mich irgendwann: Ganz oder gar nicht! Da habe ich gemerkt, dass es das ist, was ich machen möchte und deshalb Master und Wohnung in Wien aufgegeben.“

Seitdem hat er bei VollCorner schon einiges umgesetzt: Er hat das Kassenbuch automatisiert, den Datenschutz verstärkt, sowie die aufladbare Gutscheinkarte eingeführt, und sie in unserem Webshop erhältlich gemacht.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem neuen Führungs-Trio noch mehr Münchner:innen für Bio-Lebensmittel, regionale Kooperationen und fairen internationalen Handel zu begeistern!


Regional? Heißt bei uns „direkt um's Eck“

Was heißt für VollCorner eigentlich „Voll regional“? Anhand von 8 beliebten Sorten zeigen wir dir ganz genau, wo unser Gemüse aus dem Umland herkommt.

„Bio“ ist bei Lebensmitteln ein geschützter Begriff. Es darf sich also nur Bio nennen, was mindestens nach den EU-Richtlinien offiziell zertifiziert ist. Bei Regionalität ist das anders – denn es ist gar nicht richtig festgelegt, was das bedeutet. Ist zum Beispiel ein Kohl aus Österreich weniger regional als ein Kohl aus Norddeutschland, obwohl er näher an München wächst? Je nach Händler könnte sich die Antwort darauf stark unterscheiden.

Wir bei VollCorner sind stolz darauf, was bei uns ein „Regional“-Schildchen bedeutet: Das Produkt kommt aus dem Münchner Umland. Auf unserer Regiomap kannst du dir anschauen, wo unsere regionalen Partner sitzen: Vom Biohof Laurer im Nordosten hinter Landshut bis zum Bicklhof in Peiting im Südwesten reicht unser regionales Netzwerk beispielsweise – das sind gerade einmal etwa 200 Kilometer Spanne.

Viele Gemüsesorten genießen bei uns eine besonders kurze Anreise von ihren Feldern in unsere VollCorner Regale. Das gilt vor allem, wenn sie von Höfen stammen, die Mitglieder von TAGWERK sind – eine regionalen Erzeuger- und Verbraucher-Genossenschaft und einer unserer Großhändler.

Bauern, Gärtner und Imker, eine Mühle und mehrere Bäckereien und Käsereien bei TAGWERK wirtschaften alle nach den strengen Richtlinien der Anbauverbände Naturland, Bioland oder Demeter. TAGWERK versorgt VollCorner also nicht nur mit regionalen Köstlichkeiten, sondern auch mit besonders hochwertigen und umweltfreundlichen Lebensmitteln.

Wir freuen uns darüber, wie viele beliebte Gemüsesorten wir – vor allem während deren Saison – aus dieser direkten Nähe anbieten können. Hier 8 Beispiele:

Diese drei gesunden Blattgemüse kommen, wann immer möglich, direkt vom Obergrashof nahe Dachau in unsere Märkte. Der Hof liegt vor den Toren Münchens, ist also nur etwa 20 km von der Stadt entfernt. Mit nur einer kurzen Radtour kommst du zum Beispiel schon bei diesem Gemüselieferant an.

1. Chicorée: Die Anbaumethode von Chicorée ist etwas ganz Besonderes: Der Korbblütler wächst ausschließlich im Dunkeln, in einer sogenannten Treiberei. Er ist eigentlich der Spross der Zichorienwurzel, die du vielleicht als Kaffeeersatz kennst. Sobald das gesunde Grün bei uns im Markt ankommt, lagern wir ihn in unseren Gemüseabteilungen unter Abdeckungen. Denn auch nach der Ernte liebt der Chicorée die Dunkelheit. | Rezept-Inspiration: Chicorée-Gorgonzola-Tarte

2. Grünkohl: Das eher typische Wintergemüse bekommen wir vom Obergrashof auch im Sommer. Das liegt daran, dass der Grünkohl – entgegen weitläufiger Meinung – gar keinen Frost braucht, um zu wachsen. Der Frost macht die grünen Blätter, in Kombination mit Sonnenlicht, lediglich etwas süßlicher. In unseren Gemüseregalen findest du also nicht nur das ganze Jahr über Grünkohl, sondern auch das ganze Jahr über aus nächster Nähe. | Rezept-Inspiration: Grünkohl-Ingwer Smoothie

3. Kopfsalat: Vielleicht hast du es auf unserer Homepage oder unserem Instagram-Kanal schon gesehen: In einem Kurzvideo zeigen wir, wie der Feldsalat vom Obergrashof in nur 24 Stunden in unsere Märkte kommt: Er wird direkt auf dem Feld gewaschen – wodurch das Feld gleichzeitig bewässert wird – kurz beim Obergrashof zwischengelagert und von dort an alle Filialen geliefert.

4. Wirsing: Im Winter findest du bei VollCorner Bioland-Wirsing vom Fritzhof im nördlichen Münchner Grüngürtel, genauer in Hallbergmoos. Auf 15 Hektar wächst der grüne Kohl als eine von 15 Feldgemüsesorten. Wirsing ist besonders reich an Vitamin C und schmeckt mit Senfrahm-Soßen besonders lecker!

5. Lauch: Auch mit Lauch versorgt uns der Fritzhof im Erdinger Moos. Er ist Teil vom typischen Suppengemüse und darf in klassischen winterlichen Eintöpfen auf keinen Fall fehlen. Küchentipp: Verarbeitest du nicht die gesamte Stange Lauch sofort, kannst du ihn in dünnen Scheiben – und gut abgewaschen – kurz blanchieren und dann portionsweise einfrieren. So behält er Farbe, Geschmack und Konsistenz bestmöglich bei. | Rezept-Inspiration: Lauchquiche mit Speckwürfeln

6. Rosenkohl: Der Kohl, der die Gemüter spaltet. Früher bei Oma hat man ihn so wie gut wie nur gedünstet bekommen, doch mittlerweile wissen kreative Köch:innen: Im Curry, mit japanischer Miso-Paste, eingemacht oder als Püree überzeugt das Wintergemüse auch diejenigen, die ihn sonst immer am Tellerrand liegen gelassen haben. Probiere ihn zum Beispiel scharf angebraten und mit Wein abgelöscht in unserem Zweierlei Kohl mit Buttersauce und Mandeln.

7. Spargel: Wer Schrobenhausen hört, denkt an Spargel. Und das zurecht. Denn der sandige Boden an sonnigen Südhängen ist ideal für den Anbau der nussigen Stange. Dank des Biohofs Fuchs ist der Schrobenhausener Spargel in Bioland-Qualität zu haben.

Bei Spargel-Rezepten hat man in der kurzen Saison die Qual der Wahl. Unsere Favoriten: Spargel-Pasta mit Zitronenbutter, Weißer Spargel mit Butter-Bröseln und Ei und der Rotkorn-Spargel-Salat mit Rhabarberdressing. Doch auch außerhalb der Spargelsaison im Frühsommer herrscht auf den Äckern der Familie Fuchs Hochbetrieb …

8. Schwarzwurzel: Der sogenannte „Winterspargel“ lässt sich zwar wirklich im Winter ernten, hat aber eigentlich nichts mit Spargel zu tun. Weil er aber ähnlich lang und geschält so weiß wie Spargel ist, nennt man ihn umgangssprachlich so. | Rezept-Inspiration: Schwarzwurzel-Lauch-Quiche

Übrigens: Nur wenige Betriebe bauen die gesunde Wurzel in großem Umfang an, und der Biohof Fuchs tut es sogar 100 % Bio. 

Du willst wissen, wann du diese Sorten in unseren Gemüseregalen findest? In unseren monatlichen Saisonkalendern kannst du das ganz genau nachlesen: Die Schwarzwurzel ist zum Beispiel im November- und im Dezember-Saisonkalender vertreten.

Für gutes Gemüse brauchen die Bauernhöfe natürlich einiges an Platz und bestimmte Böden, die nicht überall zu finden sind. Das führt beispielsweise dazu, dass der nächste gute Spargel von München aus eben vom 60 km entfernten Schrobenhausen kommt.

Andere VollCorner Partner, die kein Gemüse anbauen, sondern beispielsweise kochen, backen, brauen oder fermentieren, liegen noch näher – nämlich direkt in München. Welche das sind, erzählen wir dir bald in einem anderen Artikel …


Rapunzel Bio-Cent

Schon lange ist unser Partner Rapunzel ein echter Pionier in Sachen Bio und nachhaltiges, faires Wirtschaften. Z. B. importiert der Bio-Hersteller fast ausschließlich direkt aus dem Ursprungsland, statt an Spot- und Rohstoffmärkten einzukaufen, um die gesamte Lieferkette im Blick zu haben. Seit Oktober 2022 setzt der Bio-Hersteller erneut ein Zeichen: Für jedes verkaufte Rapunzel-Produkt spendet das Unternehmen einen Cent.

Dieser Cent hat es in sich: Insgesamt ergibt das eine beeindruckende Summe von rund 750.000 Euro pro Jahr, die Rapunzel in die Förderung einer zukunftsfähigen, lebenswerten Welt investiert. Dabei ist es dem Allgäuer Familienunternehmen besonders wichtig, dass das Wohl von Menschen, Pflanzen, Tieren und Umwelt gleichermaßen berücksichtigt wird.

Rapunzel unterstützt ökologische und soziale Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Initiative darunter: LOVE FOR LIFE e.V. —  Ein Solar-Energie-Projekt in indigenen Gemeinden. Das Projekt wirkt sich auf zahlreiche Bereiche positiv aus: bessere Bildungschancen von Kindern und Erwachsenen, es fördert Frauen und die Zivilgesellschaft, stärkt die Ernährungssicherheit und das Gesundheitswesen und hilft, die Regenwälder zu erhalten. 

In Folge der intensiven Landnutzung der letzten Jahrzehnte sind fruchtbare, humusreiche Böden stark gefährdet. Ein Projekt der Initiative BODEN.BILDUNG der Bioland Stiftung begeistert in der Landwirtschaft tätige Menschen durch aktuelles Wissen aus der Forschung für den Schutz der Böden. Und unterstützt sie durch die Vermittlung praxisnaher Methoden dabei, die Fruchtbarkeit der Böden zu fördern und zu erhalten.

Diese Projekte zeigen erneut, wie selbst kleine Beiträge zusammen Großes bewirken können. Hier erfährst du mehr über die Rapunzel Eine Welt Bio-Stiftung.


Bio-Handwerk I: Brot, Brezen und Co.

Bei VollCorner ist alles 100 % Bio und besonders viel regional. Doch es gibt ein weiteres Bein, auf dem viele unserer Lebensmittel stehen: Das Handwerk.

Das Handwerk ist nicht nur „Ausbilder der Nation“ und ein wichtiger Teil vieler Kleinunternehmen. In der Lebensmittelbranche verdanken wir dem Erhalt von handwerklicher Arbeit außerdem das beste Brot, den hochwertigsten Schinken und den aromatischsten Honig – finden wir zumindest!

In unserer neuen Artikel-Reihe zeigen wir dir Lebensmittel, die du bei VollCorner noch aus echtem Handwerk bekommst. Von traditionell geröstetem Kaffee, über Tempeh aus bayerischem Soja bis hin zum Trendgetränk Kombucha reicht die Auswahl. Im ersten Teil heute: Brot, Brezen und Co.

Für unsere VollCorner-Bäckertheken wählen wir die besten Brote und Semmeln von verschiedenen Münchner Bio-Bäckereien aus. In der Lokalbäckerei Brotzeit in Oberhaching beispielsweise entstehen in echter Handwerkstradition durch lange Teigführung Brote mit besonders feinen Aromen und langer Haltbarkeit.

Als Mitglied von Die freien Bäcker e.V., einem Berufsverband handwerklich arbeitenden Bäckereien und Konditoreien, setzt sich die Brotzeit unter anderem für Bodenfruchtbarkeit ein und macht sich für Nachwuchs im Handwerk stark.

Von der Brotzeit stammen zum Beispiel das Chia-Nussbrot sowie das Braumeister-Brot.

Auch die Fritz Mühlenbäckerei aus Aying bei München versorgt uns mit Brot, Brezen und Co. Der Brotteig darf dort bis zu 48 Stunden ruhen und die Brezen drehen die Bäckermeister:innen von Hand. Das Getreide bezieht das Team von Bioland-Höfen der schwäbischen Alb und in Niederbayern.

Die Fritz Mühlenbäckerei ist innovativ in ihrem Bemühen, immer möglichst umwelt- und klimafreundlich zu wirtschaften: Um CO2-sparender an VollCorner liefern zu können, schloss sie sich 2019 mit Martins Holzofenbäckerei zu einer Liefergemeinschaft zusammen.

Von der Fritz Mühlenbäckerei bekommst du bei uns das Dinkel-Saaten- sowie das Früetzi-Brot und viele leckere Kuchen und anderes Süßgebäck.

Denn Martins Holzofenbäckerei liegt auch im Münchner Osten, nämlich in Grafing. Und dort gibt es eine echte Rarität: Die rustikalen Sauerteiglaibe schiebt der Bäckermeister selbst frei im Holzofen. Mit geschickten Handgriffen platziert Martin Schmitt das Brot direkt auf den Schamottesteinen des Steinofens; Bleche oder Backformen sind hier nicht vonnöten.

In allen Sauerteigbroten der Bäckerei steckt 100 % Handwerk – angefangen bei einem Natursauerteig, den das Team bereits seit 1996 pflegt.

Zur Auswahl in den VollCorner-Bäckertheken findest du vom Martins Holzofenbäckerei das Martinsbrot oder das Pörsdorfer Roggenbrot.

Die Hofbäckerei Steingraber sorgt morgens hinter unseren Bäckertheken für einen Geruch wie in ihrer Backstube, denn den Begriff „ofenfrisch“ nimmt die Demeter-Bäckerei besonders ernst: Gebacken wird ab Mitternacht, sodass die Brote noch warm sind, wenn sie morgens in die VollCorner-Filialen geliefert werden.

Die Traditionsbäckerei aus dem Mangfalltal im bayerischen Alpenvorland verwendet für ihre Brote Weizen und Dinkel aus Eigenanbau oder aus einem Umkreis von maximal 50 Kilometern. Beim Backen damit gilt auch in der heutigen Zeit das Prinzip: „Das meiste geht von Hand“ – traditionelles Backhandwerk eben.

Klassiker von Steingraber sind das Steingraber hell und ihr beliebter Apfel-Blechkuchen.

Echtjetzt ist etwas ganz Besonderes: eine 100 % glutenfreie Bäckerei direkt hier in München. Zusätzlich dazu backen sie vegan, FODMAP-arm oder ganz ohne Zusatzstoffe, damit wirklich jede:r leckeres Brot genießen kann.

Für echt leckere glutenfreie Brote arbeitet Echtjetzt – übrigens von Frauen gegründet und geführt – mit langen Ruhezeiten, Vorteigen und Kochstücken. Und sogar Sauerteig funktioniert glutenfrei, und zwar auf Reismehl-Basis. Als Hefeersatz dient hausgemachtes Fermentwasser, dass das Team täglich mit Trockenobst ansetzt.

Bei VollCorner findest du von ihnen glutenfreie Brotspezialitäten wie das Krustenbrot und das Sesam-Honigbrot.

Entdecke auf unserer Partner-Seite noch mehr großartige Marken und Hersteller, mit denen VollCorner zusammenarbeitet.

Teil 2 unserer Handwerks-Reihe findest du hier: Bio-Handwerk II: "Exotisch" Fermentiertes von ganz nah